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Bauhaus-Universität Weimar


 

Roof.ENERGY – Seminar im Sommersemester 2012

Dipl.-Ing. Ulf PLEINES M.Sc.
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH

Architektonische Aspekte erneuerbarer Energien
Die Existenz eines Daches ist eine der häufigsten Begriffsbestimmungen von Architektur. Das Dach bietet Schutz und definiert einen Raum, auch wenn keine Wände vorhanden sind. Es gibt die unterschiedlichsten Dachformen, -konstruktionen, -deckungen und architektonischen Ausdrucksformen.
Durch die vielbeschworene Energiewende wird das Dach erstmals seit seiner Erfindung um eine weitere Funktion erweitert: Energiegewinnung. Neben den bestimmenden Elementen der Photovoltaik und Solarthermie, kann das Dach auch eine Rolle hinsichtlich Windenergie und Biomasse spielen.
Man kennt zahllose Beispiele nachträglich aufgebrachter PV-Elemente auf die Dächer von Einfamilienhäusern und Scheunen, die in den meisten Fällen kein Ausdruck von Baukultur sind. Doch ist die Dachfläche durch ihre Exposition nicht aus energetischen (Um-)Bauprozessen wegzudenken. Ein Dilemma?
Wie können architektonisch anspruchsvolle Lösungen aussehen? Welche Anforderungen sollten energetisch wirksame Elemente auf Dächern erfüllen? Wie könnte das zukünftige Solardach aussehen?
 
   
 
   
Neoclassicism.ENERGY – Seminar im Wintersemester 2011/12

Dipl.-Ing. Ulf PLEINES M.Sc.
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH

Architektonische Aspekte erneuerbarer Energien
In Zusammenarbeit mit InfAR (Bauhaus-Universität Weimar) und Regenerative Energietechnik (TU Ilmenau)
Der Faradaybau der TU Ilmenau, 1926 erbaut, wird saniert. Dafür werden in dem Seminar energiebasierte, architektonische Konzepte entwickelt. Dabei steht die Fragestellung im Vordergrund, wie sich energetische Aspekte auf die Gestaltung der Architektur und somit auf unsere gebaute Umwelt auswirken. An diesem Bestandsgebäude werden exemplarisch energetische Autarkie und Energieversorgung im Kontext mit umliegenden Gebäuden untersucht.
In Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachrichtung Regenerative Energietechnik der TU Ilmenau werden Ergebnisse technisch bewertet und dieses Seminar als Blockveranstaltung angeboten.
Visualisierung: Sebastian BERGMANN, Philipp SONTACH, Kevin PFETZING, Richard BITTNER, Carina VALENTIN
 

 
   
Energy.TERMINAL adv. – Seminar im Sommersemester 2011

Dipl.-Ing. Ulf PLEINES M.Sc.
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH

Ein Projekt zu mobilen Energie- und Versorgungsstationen
Entwickelt werden mobile Stationen, die eine dezentrale Energieversorgung ermöglichen und mit anderen Funktionen angereichert werden. Das kann sinnvoll sein für Regionen ohne ausgebauten Energienetzen um eine Basisversorgung zu gewährleisten, aber auch für urbane Strukturen um ein öffentliches Angebot zu schaffen. Dabei spielt die Materialwahl und ggf. Recyclingaspekte ebenso eine Rolle wie eine effiziente Struktur, Zerlegbarkeit und Wandelbarkeit.
An das Energy.TERMINAL anlagern können sich Konzepte zu Beleuchtung, Downloads, Gesundheitsversorgung, Information, Kommunikation, Mobilität, Notruf, Orientierung, Public Gaming, Sport/Fitness, Unterhaltung, Wasseraufbereitung, etc.
Visualisierung: Martin WERNER
 
  iba
 
   
IBA XIX – Seminar im Wintersemester 2010/11

Dipl.-Ing. Ulf PLEINES M.Sc.
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH

Anlässlich des 100jährigen Bauhausjubiläums 2019 hat die Landesregierung Thüringen beschlossen eine Internationale Bauausstellung (IBA) auszurichten. Aufgrund eines allgemeinen urbanen und architektonischen Wandels hinsichtlich energetischen Problematiken, aber auch wegen der in Thüringen ansässigen Solarindustrie wird sich diese IBA mit dem Thema erneuerbare Energie beschäftigen.

Das Seminar beschäftigt sich mit der Analyse von vorangegangenen Ausstellungen und den Potentialen für Thüringen. Außergewöhnliche Konzepte sind gefragt, wie mit Städten und Dörfern in einer Post-Öl-Ära umgegangen werden kann. Dabei werden Visionen für Mobilität, urbane Strukturen und einzelne Bauwerke entwickelt.
  iba

 
   
Island in the Sun – Seminar im Sommersemester 2010

Ein Projekt zu energieautarken „Inseln“

Dipl.-Ing. Ulf PLEINES M.Sc.
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH

Erneuerbare Energie ist zunehmend nicht mehr aus der Architektur wegzudenken. Das gilt gleichermaßen für neue und bestehende Gebäude. Der Inselcharakter in diesem Projekt symbolisiert die angestrebte Autarkie. Dabei kann es sich um eine echte Insel oder den Inselbegriff als Metapher handeln.

Bei Neubauten spielt bereits in der Entwurfsphase Ausrichtung und Ausformung eine bedeutende Rolle. Dabei sind ortsbezogene Charakteristika in Form von klimatischen Gegebenheiten, aber auch die graue Energie in Bezug auf die Materialwahl, zu berücksichtigen.

Ein weiteres wichtiges Feld ist der Bestand; Millionen existierender Gebäude verursachen den größten Teil des Energieverbrauches. Denkmalgeschützte Objekte bilden darin eine Gruppe, der mit höchster Sensibilität begegnet werden muss.

In dem Seminar werden „Solarsiedlungen“ und energieautarke Regionen analysiert, mögliche Schwachstellen herausgefunden und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Ausstellungsbeteiligungen der Ergebnisse bei „Energie.Experiment.Erlebnis“
  island

 

 
   

Music.SOLAR - Seminar im Wintersemester 2009/10

Gemeinsam mit other music e.V. wird das Projekt Music.SOLAR bearbeitet.

In dem Seminar werden visionäre Konzepte einer energiebasierten Architektur erarbeitet. Dafür wird das 100jährige Gebäude umgebaut und/oder ergänzt. Dabei stehen gestalterische und soziologische Fragen nach einem zukünftigen Umgang mit Energie im Mittelpunkt. Aspekte der Wandelbarkeit werden in Bezug auf Gebäudelebenszyklen, Raumanforderungen, Volumenbedarf und Energieausbeute thematisiert.

Das 1909 erbaute Großherzogliche Zollamt in Weimar ist dem Verein für das betreiben der Other Music Academy von der Stadt Weimar zu Verfügung gestellt worden – unter der Auflage es zu renovieren. Im Zuge einer Instandsetzung werden auch energetische Fragen berücksichtigt. Neben technologischen Herausforderungen hat das Projekt durch seine internationale Vernetzung und Aufmerksamkeit das Potential ein experimentelles Objekt zur „Energiegestaltung“ zu werden.

other music e.V. ist Veranstalter des "Yiddish Summer Weimar" und Leiter des Projektes "The Other Europeans"
Partner:
other music e.V.
gildehaus.reich architekten
Stadt Weimar
 


 
   

Rom.SOLAR - Seminar im Sommersemester 2009

Umgestaltung des Goethe-Institutes Rom
Prof. Dr. Ing. Jürgen RUTH
Dipl. Ing. Ulf PLEINES M. Sc.
Das Goethe-Institut Rom besteht aus drei sehr unterschiedlichen Gebäudeteilen und einer Gartenanlage. Es soll um- und neugeplant werden. Die Einbindung von erneuerbaren Energien geschieht nicht nur auf gebäudetechnischer Ebene, sondern wird auch Entwurfskonzept.
Nach Analysen von weltweit existierenden Gebäuden, die auf Energiefragen reagieren, wird auf einer Exkursion Anfang Mai der Bearbeitungsort untersucht. Daraufhin ist ein energetisches Konzept zu entwickeln, das sowohl technische Lösungen vorschlägt als auch entwerferisch die Gebäude nach CEBA (Convertible Energy-Based Architecture) neugestaltet.

Zu dem Umbauprojekt veranstaltet das Goethe-Institutes Rom, unter der Leitung von Direktor Uwe REISSIG, Anfang Juni den Kongress „Architektur – Design – Ökologie“ auf dem u. a. Martin HAAS (Behnisch-Architekten) und der Bürgermeister von Rom eingeladen sind.
Hadi Teherani (BRT Architekten, Bothe Richter Teherani) entwickelt ein Licht- und Farbkonzept für das Gebäude, das CRM Centro Ricerche Musicali (Zentrum für musikalische Forschung) eine Klanginstallation. Die Umbaumaßnahmen werden künstlerisch interpretiert und begleitet durch Armin LINKE, ZKM-HdK Karlsruhe.
Auf dem 2. internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR präsentieren die Bearbeiter ihre Projekte in einer Ausstellung und nehmen somit an einer Preisverleihung teil.

Beteiligte Partner:
Bauhaus.SOLAR
Behnisch-Architekten, Martin HAAS
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Rom (Schirmherrschaft)
BRT Architekten, Bothe Richter Teherani, Hadi Teherani
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
CRM Centro Ricerche Musicali (Zentrum für musikalische Forschung)
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Goethe-Institut Rom, Direktor Uwe REISSIG
Insula architettura e ingegneria srl - rom - Eugenio Cipollone
Italienischer Architektenverband
Pennsylvania State University Rome
Universität Rom
ZKM Karlsruhe

Link Die Ergebnisse des Projektes Rom.SOLAR als pdf
 
 
   

CEBA - Convertible Energy-Based Architecture

Was Pflanzen automatisch machen ist der Architektur fremd – sie richten sich nach ihren Energiequellen aus – Licht, Wasser, Luft. Dem statischen Gebilde „Gebäude“ sind Versorgungsadern gelegt, die eine einseitige Definition von Energie voraussetzt – ein transportables, verbrauchbares Medium.

Die integrative Nutzung „erneuerbarer“ Energien setzt nicht nur technologische Neuerungen voraus, sie bedarf auch eines Umdenkens von ‚Stadt’ und ‚Architektur’. Von Bionik zur High-End Maschine – sollte ein Gebäude ähnlich effizient im Umgang mit Energie sein wie eine Pflanze, so würde es ein hochkomplexes technisches und nichtstatisches Gebilde werden.

Wie kann die Machbarkeit von herkömmlichen Systemen in Richtung Vision verschoben werden? Das Seminar besteht aus drei Aspekten:
Analyse energetischer Gewinne
Analyse adaptiver Gebäudeveränderungen
Visions-Visualisierung

Im Zusammenhang mit dem Seminar steht der internationale Kongress Bauhaus.SOLAR am 25. und 26. November 2008 in Erfurt, der den Studierenden als Informations-Input und Visions-Output dient.
  ceba