Editorial

Einen Querschnitt liefern. Eine Mitte finden. Einen gemeinsamen Nenner bilden. All das versuchen wir. Aber eigentlich auch nicht.

Aus 128 Einsendungen versuchten wir einen roten Faden zu spinnen, ihn lang zu ziehen und daraus dieses Heft zu stricken.

Mit den 25 ausgewählten Arbeiten ließen wir den Anspruch des Repräsentativen links liegen und nahmen uns vor, eine Geschichte zu erzählen. Von Zeit und Zeitdruck, von Per­sön­lich­em und Utopischem, von Abschlüssen und Anfängen. Damit erzählen wir auch von einer Universität und einer Stadt. Und von jungen Menschen, die sich mit ihrer Gegenwart auseinandersetzen.

Diese Geschichten lassen sich aber nicht nur durch Projekte, Entwürfe und wissenschaftliche Texte erzählen. Wir baten einige Studierende uns zu helfen auch den Rest in diesem Heft erzählen zu können. Wir bekamen Anekdoten geschrieben, die von Goethe und Schiller, von Weimarer Menschen und Weimarer Kneipen, von Unzufriedenheit und Glück handeln.



Wir zeigen nicht das Ganze, aber auch nicht das halbe Weimar. Wir zeigen ein Stück davon
Port