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/BERLIN LICHT BLICKE [FREIES PROJEKT] betreuer Ute Holl zeit Freitag und Samstag |
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Februar 2003: zehn Tage Berlin, zehn Tage Kino, ein paar hundert Filme. Zehn Personen, die über Filme schreiben, über das Kino und über diese Berlinale, zehn mal schreiben, immer vormittags um zehn, im neunten Stock am Potsdamer Platz, über den Dächern von Berlin, aber noch nicht ganz im Himmel. Das Projekt hieß Filmkritik, hieß, Kinoerfahrung in Texte übertragen. Filmkritik als doppelter und dreifacher Genitiv: Filme kritisieren, sichtbar machen, was Filme kritisieren, und anlässlich von Filmen über das Sehen im Kino nachdenken. Oder einfacher: üben, aufzuschreiben, was wahrgenommen wurde. Wir haben uns auf der Berlinale Filme angeschaut, über Filme gesprochen, geschrieben, gemeinsam oder einzeln, in Cafés, auf Kinogängen, in der S-Bahn, in einem Seminarraum, einem schönen Refugium im Mahlstrom der Bilder. Nach dem Festival haben wir die Texte noch einmal redigiert und zusammengesetzt. Herausgekommen ist ein Ensemble von Texten, in dem sich einzelne Filmkritiken, Tagebücher und Randnotizen wieder finden, der aber auch als ganzer Text zu lesen wäre: ein Facettenaugenblick der Berlinale. Pünktlich ein halbes Jahr später, wenn viele der Berlinale-Filme gerade in die Kinos kommen. |
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