Das
erste Leichenhaus Deutschlands auf dem Jakobsfriedhof im ausgehenden 18.
Jahrhundert: Die Grenze zwischen Tod und Leben verschwimmt. Die Angst
vor dem „Lebendig-begrabenwerden“ vermittelt Panik. Mittels
Licht und Schatten wird versucht, diesem Phänomen des 18. und 19.
Jahrhunderts auf die Spur zu kommen und es zu dokumentieren.
In der Jakobskirche werden Objekte, Videos und Installationen zum Thema
Scheintod zu sehen und zu erleben sein.
Wissenschaftliche Vorträge zur aktuellen Ausstellung und zu verschiedenen
Aspekten des Themas werden zusätzlich gehalten. Ein Katalog mit weiterführenden
Essays ist vor Ort erhältlich.
Vorträge am 05.07.03
Ort: Gemeinderaum der Jakobskirchgemeinde, Am Jakobskirchhof 9 (mit freundlicher
Unterstützung durch Gemeindepfarrer Hardy Rylke)
- 16.00
Uhr
PD Dr. Susanne Zimmermann / Dr. Katja Regenspurger (Jena):
Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836)-Landarzt, Leibarzt, Hochschullehrer
und Volksaufklärer und die Medizin um 1800
- 16.45
Uhr
Cornelius Reiber, M.A. (Berlin/Potsdam):
„Die geheimen Ueberreste des Lebens bey einem Leichnam entdecken“
– Von Häusern und Experimenten auf der Suche nach Leben im
18. Jahrhundert
- 17.30
Uhr
Pause
- 17.45
Uhr
Prof. Dr. Bernhard Siegert (Weimar):
„Wiederbelebung" und "Verlebendigung zwischen Kunst
und Medizin in Weimar um 1800“
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