HOMEPAGEPROGRAMMPROJEKTELOCATIONSSERVICE



titel /VITA DUBIA - ZWISCHEN TOD UND LEBEN [PROJEKT]

betreuer Prof. Bernhard Siegert
ort Rollgasse 11 und Jakobskirche
zeit Freitag, 4. Juli bis Sonntag, 13. Juli, 12.00 - 20.00 Uhr



 
<< ZURÜCK | ÜBERSICHT | VOR >>
 

Das erste Leichenhaus Deutschlands auf dem Jakobsfriedhof im ausgehenden 18. Jahrhundert: Die Grenze zwischen Tod und Leben verschwimmt. Die Angst vor dem „Lebendig-begrabenwerden“ vermittelt Panik. Mittels Licht und Schatten wird versucht, diesem Phänomen des 18. und 19. Jahrhunderts auf die Spur zu kommen und es zu dokumentieren.
In der Jakobskirche werden Objekte, Videos und Installationen zum Thema Scheintod zu sehen und zu erleben sein.
Wissenschaftliche Vorträge zur aktuellen Ausstellung und zu verschiedenen Aspekten des Themas werden zusätzlich gehalten. Ein Katalog mit weiterführenden Essays ist vor Ort erhältlich.

Vorträge am 05.07.03

Ort: Gemeinderaum der Jakobskirchgemeinde, Am Jakobskirchhof 9 (mit freundlicher Unterstützung durch Gemeindepfarrer Hardy Rylke)

  • 16.00 Uhr
    PD Dr. Susanne Zimmermann / Dr. Katja Regenspurger (Jena):
    Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836)-Landarzt, Leibarzt, Hochschullehrer und Volksaufklärer und die Medizin um 1800
  • 16.45 Uhr
    Cornelius Reiber, M.A. (Berlin/Potsdam):
    „Die geheimen Ueberreste des Lebens bey einem Leichnam entdecken“ – Von Häusern und Experimenten auf der Suche nach Leben im 18. Jahrhundert
  • 17.30 Uhr
    Pause
  • 17.45 Uhr
    Prof. Dr. Bernhard Siegert (Weimar):
    „Wiederbelebung" und "Verlebendigung zwischen Kunst und Medizin in Weimar um 1800“