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titel /DocumentART II [PROJEKT]

betreuer Prof. Wolfgang Kissel
ort Kino mon ami
zeit Donnerstag, 17.00 Uhr
Menschen zwischen Welten"
zeit Freitag, 17.00 Uhr
Menschen der Großstadt"
zeit Samstag, 17.00 Uhr
Menschen unterwegs"


 
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Als Fortsetzung des ersten Premierenprogramms („Menschen im Alltag“) vom Mai sind an drei Nachmittagen weitere Filme zu sehen, die im Dokumentarfilm-Projekt der Professur Medienereignisse entstanden sind. Sie zeigen Begegnungen auf der Suche nach dem Anderen, „dem Fremden" und Annäherungen an die eigene nahe und ferne Vergangenheit. Sie beobachten und begleiten Menschen unterschiedlichster Lebens- und Vorstellungswelten, um Einblicke zu vermitteln, die sich nicht an Klischees und Vorurteilen orientieren. Einführung und Gespräch mit Prof. Wolfgang Kissel und den Filmschaffenden.


Kommunales Kino im mon ami, Donnerstag, den 3. Juli um 17.00 Uhr
DocumentArt II Projektpräsentation „Menschen zwischen Welten“
Gesamtdauer: 60 min



„Omulaule heißt Schwarz“
von Beatrice Möller, Nicola Hens und Susanne Radelhof

„Für die Weißen sind wir schwarz und für die Schwarzen sind wir deutsch“, sinnieren die jungen Namibier. Sie kennen noch den Pioniergruß und erinnern sich an „Leckermäulchen“.
Die mittlerweile erwachsenen „DDR-Kinder von Namibia“ blicken auf 11 Jahre Kindheit in der DDR zurück, von der sie 1979 als Flüchtlinge aufgenommen wurden. Kurz nach der politischen Wende in der DDR, die fast mit der Unabhängigkeitserklärung Namibias zusammenfiel, mussten sie zurück in das ihnen fremd gewordene Land. Noch heute suchen sie nach der inneren Heimat, einem Halt in ihrer zerrissenen Biographie, die sie selbst als groß angelegtes Experiment betrachten.




Kommunales Kino im mon ami, Freitag den 4. Juli um 17.00 Uhr
DocumentArt II Projektpräsentation - „Menschen der Großstadt“
Gesamtdauer: 70 min



Bongo Dar es Salaam - Hip Hop in Tanzania" von Gabriel Hacke

Work in progress: Der Film versteht sich als Annäherung an einen Musik- und Lebensstil in Tansania ? „bongo flavor“.
In diesem ersten Arbeitsauschnitt trifft der Zuschauer bei der „Fiesta“, dem größten alljährlichen Konzert in der Großstadt Dar es Salaam auf die landesweit bekannte Hip Hop Crew „Big Dog Posse“.


Rastaparis - Dancehall in Paris"
von Christoph Helms

Der Dancehall, eine Art jamaikanischer Hip Hop, boomt seit einigen Jahren in ganz Europa. Besonders in einer multikulturellen Stadt wie Paris hat dieser Musikstil schnell ein bunt gemischtes Publikum gefunden. Rastaparis gibt einen Einblick in diese Musikbewegung und zeigt die unterschiedlichen Ansichten und Meinungen ihrer Anhänger.


Yalla Berlin"
von Andreas Feddersen, Henrike Noetzold und Johannes Romeyke

Der Islam ist die größte nichtchristliche Religionsgemeinschaft in Deutschland. Eine eigene Welt ist entstanden, vielen unsichtbar oder uneinsehbar: eigene Bildungszentren, Medien, Unternehmen, Verbände und zahlreiche konkurrierende religiöse Gruppierungen. Was spielt sich da wirklich ab? Gibt es eine Gefährdung des sozialen Friedens, oder gar Gefahr für die Demokratie?
Yalla Berlin dokumentiert das Leben Berliner Muslime der zweiten und dritten Generation in einer neuen Heimat, die ihnen vertraut und gleichzeitig oft fremd erscheint. Eine Entdeckungsreise durch das islamische Berlin zwischen Assimilation und wohlverstandener Integration.




Kommunales Kino im mon ami, Samstag, den 5. Juli um 17.00 Uhr
DocumentArt II Projektpräsentation „Menschen unterwegs“
Gesamtdauer: 70 min


Angeln in Ruinen - Zurück in Indonesien" von Samuel Oey

Von 1985 bis 1987 lebten wir in Jakarta. Die Rückkehr nach 15 Jahren wird zu einer Suche nach einem fremden Land, durchbrochen von Kindheitserinnerungen und angetrieben von dem Wunsch ein Stück der eigenen Identität zu fixieren.


Vamos Juntos"
Hilfe für bolivianische Schuhputzer von Antje Gläßer

In La Paz (Bolivien) haben sich vor 10 Jahren einzelne Schuhputzer zu selbstorganisierten "Gewerkschaften" zusammengeschlossen. Diesen stets maskiert auftretenden Schuhputzern helfen Studierende und Abiturienten aus Deutschland, die eine Hilfsorganisation namens Vamos Juntos" gegründet haben. Jedes Jahr fliegen drei Volontäre nach Bolivien, um fast täglich für die Menschen auf der Straße da zu sein. Sie begleiten sie zum Arzt, unterstützen sie bei der Schulausbildung und helfen ihnen bei bürokratischen Angelegenheiten.


Der Mohr kann gehen - Vom Häuplingssohn zum Zugführer 1. Klasse"
von Nadir Mansouri, Andreas Guni und Janet Heller

Das Leben eines schwarzen Deutschen, Martin Dibobe und seine ungewöhnliche berufliche Karriere stehen im Mittelpunkt dieses Dokumentarspiels. Vor dem Hintergrund der Deutschen Kolonialzeit und der Afrikanischen Diaspora wird das politische Engagement Martin Dibobes, das mit den von ihm eingereichten Petitionen beim Reichskolonialamt seinen Höhepunkt findet, gewürdigt. Umrahmt wird die zum Teil nachinszenierte Filmerzählung durch die Selbstreflexionen der Filmschaffenden als Rechercheure und Regisseure.

 

"Omulaule heißt Schwarz"





"Bongo Dar es Salaam"




"Rastaparis - Dancehall in Paris"







"Yalla Berlin"





"Angeln in Ruinen - Zurück in Indonesien"







"Vamos Juntos"




"Der Mohr kann gehen - Vom Häuplingssohn zum Zugführer 1. Klasse"