DANCER IN THE DARK: Lars von Trier
107 Schritte bis zum Ende. Der Takt des Schicksals in Lars von Triers «Dancer in the dark »
107 Schritte bis zum Ende – ein Ende, was das sich Selma, die junge Einwanderin aus Tschechien nie vorstellen konnte. Es ist kein leichter Weg für Selma, hin und her gerissen zwischen ihrer Freiheit und der Freiheit ihres Sohnes, die Welt mit seinen Augen wahrzunehmen. 107 Schritte bis zum Ende.
Lars von Trier schafft mit DAåNCER IN THE DARK eine Kombination zwischen dem Musical der 50er/60er Jahre, und dem Dogma´95 Manifest, dem Regelwerk einer neuen Kinematographie jenseits des leichten Hollywood-Unterhaltungskinos. Kontrastierend stellt er fröhliche Musicalparts der inhaltlichen Härte des Films entgegen.
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Es ist soweit.
Dieses Jahr findet im Rahmen der Summaery wieder eine medienwissenschaftliche Tagung statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Arbeiten des Masterstudiengangs Kulturwissenschaftliche Medienforschung und steht allen Interessierten offen.
Die Vortragenden selbst rekrutieren sich aus KWMF-Studierenden und 1-2 ProfessorInnen der Fakultät Medien. Ziel ist es, eine Situation zu schaffen, in der sich alle Teilnehmenden gleichberechtigt präsentieren, sowie miteinander in Dialog treten und voneinander lernen können.
Die Tagung am 14.07.2012 wird von Anne Pranz (anne.pranz@uni-weimar.de), Mareike Maage (mareike.maage@uni-weimar.de) Tim Othold (tim.othold@uni-weimar.de) organisiert.
Ihr habt die Gelegenheit vorzutragen – wer also das Thema seiner Projektarbeit nicht nur einem einzelnen Dozenten erläutern möchte, sondern eigene Erfahrungen auf einer Tagung sammeln oder auch nur eine nette Zeile für den Lebenslauf produzieren will, der melde sich bitte bei Anne Pranz oder Tim Othold. Rückmeldungen bitte bis zum 13. Mai 2012, mit (zunächst) kurzer Beschreibung des eigenen Themas.
Zur Tagung:
Titel: TBD
Datum: 14.07.2012
Vorträge: ~25min Vortrag mit anschließender ~15min Diskussion/Fragen
Bezahltes Praktikum in Hamburger Web-Agentur Ubilabs
Die Hamburger Web-Agentur Ubilabs und die Johanniter-Unfall-Hilfe suchen gemeinsam einen engagierten Praktikanten (m/w) für das internationale Game-Projekt QuestCity. QuestCity ist ein serious social game, entstanden in einem wachsenden Netzwerk europäischer Partner. Der Spieler lernt in spannenden Situationen an immer neuen Orten die Grundlagen der Erstversorgung und das Verhalten im Notfall.Ubilabs setzt QuestCity konzeptionell und technisch um, die Johanniter-Unfall-Hilfe und ihre Partner sind für die Inhalte zuständig.
Der Kinematograph. Von der Realitätsaufzeichnung zur Illusionsmaschine
Ende des 19. Jahrhunderts erfinden die französischen Brüder Lumière einen revolutionären Apparat: Den Kinematographen. Die erste Technologie, die eine Aufnahme und Projektion von Filmmaterial ermöglicht. Das Medium schafft mit der Aufzeichnung von fotografischen Bewegungsbildern einen innovativen Realitätseindruck und bildet die physikalische Welt derartig wirklichkeitsnah ab, wie es zu dieser Zeit weder in der Malerei noch mit der Photographie möglich ist. Mehr »
Singin’ in the Rain
„Filme erzählen Geschichten, sie haben Geschichten und sie sind ein Teil von Geschichten.“[1]
Singin’ in the rain, eines der wohl bekanntesten Filmmusicals Hollywoods, erzählt vielerlei Geschichten: Die Geschichte von Don, Lina und Kathy, die Geschichte des Kinos oder genauer gesagt die des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm, die Geschichte des Musicals allgemein und die des MGM-Musicals im Speziellen. Vielerlei „Geschichten“, die zeigen, dass es nicht die eine Geschichte eines Films gibt, sondern sich die Geschichte eines Films von den verschiedensten Standpunkten aus erzählen lässt. Mehr »
Ein Mann schwenkt ein sich selbst entwickelndes Foto hin und her, als möchte er ihm die Luft entziehen. Das Vergessene, das dieses Foto beherbergt, verblasst nach und nach. Die Erinnerung an einen vergessenen Menschen tritt ein. Das Polaroid-Bild wird von dessen Kamera verschlungen, das Blut fließt wieder in den verblichenen Körper und haucht ihm neues Leben ein.
An anderer Stelle verblasst die Erinnerung an einen geliebten Menschen. Von einer schweren Kopfverletzung erholen sich die wenigsten Lebewesen und sei es nur ein Schlag auf den Hinterkopf. Was oftmals zurückbleibt, ist die Erinnerung an das zuletzt Gesehene. Der bewegungslose Körper einer Frau? Eines Menschen, den man womöglich liebte? Der Tod als einzige Erinnerung wird durch Polaroid-Fotos einer vergessenen Gegenwart ersetzt. Dies sind die Leiden des Leonard Shelby, das Opfer im Film „Memento“ von Christopher Nolan. Mehr »
Jean-Luc Godards Le Mépris (F 1963) handelt von der Verfilmung der Odyssee von Homer in den 1960er Jahren und der Entfremdung zwischen dem daran beteiligten Drehbuchautors Paul Javal (Michel Piccoli) und seiner Frau Camille (Brigitte Bardot). Le Mépris kann auch als ein Film gesehen werden, der Übersetzungen und Übersetzungsschwierigkeiten thematisiert.
Diese Schwierigkeiten, die mit einer Übersetzung einhergehen, werden zunächst auf einer sehr grundlegenden Ebene thematisiert, nämlich bei der Übersetzung der gesprochenen Sprache in eine andere. Da die drei Hauptakteure der Filmproduktion jeweils aus anderen Ländern stammen, kommt Francesca Vanini (Giorgia Moll) eine besondere Rolle zu. Sie ist die Assistentin und Dolmetscherin des Produzenten Jerry Prokosch (Jack Palance), der stets auf sie angewiesen ist, um mit Paul zu kommunizieren: es bedarf ihrer Anwesenheit und – viel wichtiger – einer korrekten Übersetzung des Gesagten. Dass gerade Letzteres nicht unproblematisch ist, wird bereits bei ihrer ersten Begegnung deutlich.
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Praktikant gesucht!
Die Deutsche Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ sucht für die Vorbereitung und Durchführung des Deutschen Kinder-Medien-Festivals GOLDENER SPATZ 2012: Kino-TV-Online vom 6. bis 12. Mai 2012 in Gera & Erfurt studentische Verstärkung im Rahmen eines vergüteten Praktikums:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Büro Erfurt
Zeitraum: 5.03. – 15.06.2012 Mehr »
Eine Sängerin, die ihre Mundbewegungen nicht dem Playback unterwirft. Sie bleibt nicht stumm, sondern interpretiert das Lied lieber selber und legt fröhlich tanzend ein Duett mit ihrer Stimme vom Band hin. Sie tanzt und singt, wie es ihr in den Sinn kommt; völlig unbeeindruckt vom vorgegebenen Tempo der eingespielten Stimme. Mehr »
Wer bin ich? Wer bist du? Wo bin ich? Keine Ahnung. Ich fühle nichts.
Wer bin ich? Ich bin wütend. Wütend wieso? Wie kann ich wütend sein, wenn ich nichts fühle?
Erinnern. Ich muss mich erinnern. Vergessen. Vergessen mich zu erinnern. Auch vergessen zu vergessen. Erinnern, damit ich nicht vergesse.
Worte und Fragen aus dem Film “Memento” von Christopher Nolan, die in Erinnerung bleiben. Leonard, dem Protagonisten in Nolans Film, fällt es seit dem Mord an seiner Frau schwer sich zu erinnern, Einzelstücke zu einem Sinn zusammenzufügen, ohne dabei den Anfang seiner Gedanken wieder zu vergessen. Er wagt einen schmerzlichen Erinnerungsprozess. Mehr »