Mitglieder

Das Direktorium

Prof. Lorenz Engell
Department Filmtheorie und -geschichte

Lorenz Engell forscht zur Ästhetik, Logik, Historik, Semiotik der Medien; insbesondere des Films und des Fernsehens. 1996 war er Gründungsdekan der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar und dort seit 2001 als Professor für Medienphilosophie tätig. 2004 bis 2008 hatte er das Amt des Prorektors für Forschung und Lehre an der Bauhaus-Universität Weimar inne. Gegenwärtig (seit 2008) ist er Direktor des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie und ist für seine wissenschaftlichen Publikationen international anerkannt.
Lorenz Engell ist seit 2008 Gründungsmitglied des BFI und vertritt das Department für Filmtheorie und -geschichte.

Prof. Wolfgang Kissel
Department Filmgestaltung
Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität München und einem Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg schloss er ein Regiestudium als DAAD-Stipendiat an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg an. Tätigkeiten als Moderator, Autor und Regisseur, diverse Film- und Fernsehprojekte, u.a. für DEFA Dokfilm und NDR Fernsehen. 1993-97 Mitarbeiter an der Fakultät Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar, von 1997 bis 2000 Professor für Video/digitales Bewegtbild an der Hochschule Harz, Wernigerode. Seit 2000 Professor für Medien-Ereignisse an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar (Aktuelle Projekte: Studentisches Filmmagazin “Unicato” im MDR Fernsehen, Videojournalistischer Blog “Thüringer Augenzeuge” etc.). Jurymitglied bei diversen Medienfestivals seit 1995. Seit 2008/2009 Gründungsmitglied und geschäftsführender Direktor des Bauhaus Film-Instituts.

 

Mitglieder

Paul Marx
Department Filmökonomie

Paul Marx, geboren in Nowosibirsk (Russland), studierte Aerodynamik am Institut für Theoretische und Angewandte Mechanik der sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie Betriebswirtschaftslehre an der Staatlichen Technischen Universität Nowosibirsk. Im September 2000 kam Paul Marx nach Deutschland, wo er Betriebswirtschaftslehre an der Leibniz Universität Hannover studierte und den Online-Umfrage-Service “eQuestionnaire” gründete. Er schloss sein Studium 2006 als Diplom-Ökonom ab. Seit November 2006 ist Paul Marx Dozent, Doktorand und Forschungsassistent an der Bauhaus-Universität Weimar. In seiner Dissertation erkundet er Möglichkeiten, die Vorhersagequalität von Internet-Empfehlungssystemen zu verbessern.
Seit 2011 vertritt Paul Marx das Department Filmökonomie des BFI.

Juliane Fuchs
Projekte, Koordination

Juliane Fuchs ist Koordinatorin des Bauhaus Film-Instituts. Sie begann ihre Arbeit an der Bauhaus-Universität Weimar als künstlerische Mitarbeiterin an der Professur Medien-Ereignisse nach einem Studium der Visuellen Kommunikation und der Mediengestaltung. Als Gründungsgesellschafterin der Theaterhaus Jena gGmbH hat sie eigene filmische Arbeiten als Produzentin und Regisseurin geleitet und steht seit 1999 an der Spitze des internationalen backup_festivals Weimar.

Juliane Fuchs ist Mitglied in verschiedenen Vorständen soziokultureller und filmkultureller Verbände und Initiativen und hat für ihre Arbeit mehrere Förderpreise erhalten.

Fabian Giessler
Projekte, Koordination

Fabian Giessler studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Fabian Giessler produzierte bereits mehrere Filme, die auf internationalen Festivals prämiert wurden. Sein filmisches Spektrum reicht dabei von der Dokumentation über den Kurzspielfilm bis hin zum Animationsfilm. 2008-2009 war er Stipendiat der Kulturstiftung Thüringen. 2010-2011 arbeitete er als Co-Mentor bei der Akademie für Kindermedien an der Entwicklung von Soffen für Kinder-Animationsserien. Seit 2009 ist Fabian Giessler künstlerischer Mitarbeiter im Department Filmgestaltung des BFI und als Dozent im Bereich Film und Animation tätig. Er ist maßgeblich für den Aufbau und Ausbau des Animationsfilmbereichs der Fakultät Medien verantwortlich. Für die Spielfilmsparte pflegt er die Kontakte zu Thüringer Theaterhäusern, um immer wieder Kooperationen mit Schauspielern und Studierenden der Bauhaus-Universität in die Wege zu leiten.Das Betreuen von studentischen Filmprojekten von der Stoffentwicklung bis zur Produktion steht im Fokus seiner Lehrtätigkeit. Er zeichnet verantwortlich für bereits über 100 Studentenfilme, von denen schon mehrere auf internationalen Filmfestivals Erfolge feierten. Außerdem arbeitet er als freier Filmemacher an eigenenkünstlerischen Filmprojekten.

Anne Körnig
Festivalbüro

Anne Körnig hat ein Studium der Betriebswirtschaft in Wernigerode mit Schwerpunkt Tourismus- und Eventmanagement absolviert und arbeitet seit 2009 am Bauhaus Film-Institut in sämtlichen Projekten mit, die sich mit Filmpromotion und Filmfestivals beschäftigen. Sie hält Kontakt zu nationalen und internationalen Filmfestivals und beschickt diese mit den Filmen der Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar, arbeitet ehrenamtlich im Verband AG Kurzfilm und ist gemeinsam mit Juliane Fuchs Projektmanagerin des backup_festivals.
Anne Körnig ist seit 2009 Festivalkoordinatorin am Bauhaus Film-Institut.

André Wendler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

André Wendler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie Weimar und arbeitet an einem Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel »Les yeux ne veulent pas en tout temps se fermer – Kino, Geschichte und die Filme von Jean-Marie Straub und Danièle Huillet«. Nach seinem Studium der Medienkultur in Weimar und an der Universiteit van Utrecht, Niederlande, war André Wendler Stipendiat des Graduiertenkollegs Mediale Historiographien an der Bauhaus-Universität Weimar. Von März 2007 bis März 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Medienphilosophie der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität.

Außerordentliche Mitglieder

Andreas Bareiss

Andreas Bareiss ist Geschäftsführer der Produktionsfirma BurkertBareiss Development. Er arbeitet bereits seit 1994 mit Gloria Burkert zusammen. Gemeinsam haben sie inzwischen mehr als 50 Fernseh- und Kinofilme entwickelt und produziert, darunter so bemerkenswerte Filme wie “Der Felsen” unter der Regie von Dominik Graf, oder auch “Nirgendwo in Afrika” von Caroline Link, der 2002 den Oscar© für den Besten Ausländischen Film erhielt. Im Laufe der Jahre wurden ihre Filme mit allen bedeutenden deutschen Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet. 2004 begann eine enge Zusammenarbeit mit der TV60Filmproduktion, es wurden in den letzten Jahren zahlreiche Filme entwickelt und produziert.
Zudem war Andreas Bareiss als Dozent an der Bauhaus-Universität Weimar tätig.
Seit der Gründungsfeier des BFI im Jahr 2008 ist er außerordentliches Mitglied des BFI und steht mit seiner beruflichen Praxis insbesondere für das Department Filmökonomie.

Michael McKenzie

Michael McKenzie hat durch seine nachhaltige Förderung die Professionalisierung des Departments Filmgestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar weiterentwickelt und sich um die Etablierung des Animationsfilmbereichs verdient gemacht. Er ist für uns ein engagierter und verlässlicher Partner und hat uns beim Aufbau des Bauhaus Film-Instituts maßgeblich unterstützt.

 

Benedikt Otto

Benedikt Otto war von 1974-1991 Mitarbeiter des Saarländischen Rundfunks (u. a. Reiseredaktion, Landtagskorrespondent, Redaktionsleiter Saar 3 regional, Auslandskorrespondent in Marseille). Nach seinem Wechsel zum MDR Fernsehen, zunächst als Studioleiter Erfurt, ist er jetzt Produktmanager für aktuelles Fernsehen und betreut Sendungen wie das Thüringen Journal und Länderzeit. Als Redaktionsleiter des studentischen Filmmagazins Unicato arbeitet er eng mit den mitteldeutschen Hochschulen zusammen. Darüber hinaus war Benedikt Otto Dozent an den Universitäten Erfurt, Ilmenau und Weimar. Im Jahr 2010 wurde er zum Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz ernannt.
Seit der Gründungsfeier des BFI im Jahr 2008 ist Benedikt Otto außerordentliches Mitglied des BFI und steht mit seiner beruflichen Praxis insbesondere für das Department Filmgestaltung.

Prof. Dr. Dieter Wiedemann

Dieter Wiedemann studierte Dramaturgie und Theaterwissenschaft sowie Filmwissenschaft und pädagogische Psychologie in Leipzig und Potsdam. Er promovierte zum Dr. phil. und habilitierte zum Dr. sc. jeweils zu Themen der Film- bzw. Kunstwirkungsforschung. Seit 1990 ist er an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Zunächst leitete er dort das Institut für Medienforschung, war 1993 Gründungsbeauftragter des Studiengangs AV-Medienwissenschaft und ist seit 1995 Professor für Medienwissenschaft. Im gleichen Jahr wurde er zum Rektor und im Jahr 2000 sowie im Jahr 2006 zum Präsidenten der HFF gewählt.
Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts veröffentlichte Prof. Wiedemann eine Vielzahl von Publikationen zu kunst- und mediensoziologischen Themen, zu Fragen der Kunst- und Medienwirkungsforschung, zu Kinderfilm und -fernsehen, zur Medienpädagogik sowie zur Aufarbeitung und kritischen Wertung des DEFA-Filmerbes und des Kinderfernsehens der DDR.
Er war mehrfach Mitglied von nationalen und internationalen Film- und Fernsehjurys (u. a. Grimme-Preis), ist in den Kuratorien verschiedener deutscher Film- und Fernsehfestivals.
Seit der Gründungsfeier des BFI im Jahr 2008 ist Dieter Wiedemann außerordentliches Mitglied des BFI und steht mit seiner beruflichen Praxis insbesondere für das Department Filmtheorie und -geschichte.

 

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