Durch die langjährige Arbeit an Festival-Projekten ("backup", "Trés Courts", "Geld spielt keine Rolle", "International Video Reporting/Journalism Award"), an Medienrollen und schließlich am studentischen Filmmagazin Unicato verfügt der Bereich Medien-Ereignisse nicht nur über umfangreiche Archive zur filmischen Produktion aus Weimar, sondern auch aus sämtlichen Hochschulen der drei mitteldeutschen Bundesländer sowie über weit reichende internationale Vergleichs- und Wettbewerbsmöglichkeiten.
Die Arbeit am Unicato-Projekt hat allen Beteiligten einen aktuellen, bisher noch nie erreichten Überblick über Profile und Ergebnisse der praxisorientierten Medienausbildung in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vermittelt.
Die auf diesem Wege gewonnene Kompetenz wird den Studierenden in Fach- und Projektmodulen nahe gebracht. Dazu gehören die technischen und gestalterischen Grundlagen der Medien Video und Film sowie praktische Erfahrung im Umgang mit relevanten digitalen Werkzeugen. Über die mediengestalterischen Kompetenzen hinaus, sollen die Studierenden in hohem Maße die historischen, politisch-gesellschaftlichen, technischen, gestalterischen und ästhetischen Aspekte des Mediums reflektieren können. Unbestritten sind nach einhelliger Ansicht des Unicato-Fachbeirats das vergleichsweise hohe Niveau und die gestalterische Quantität der Weimarer Arbeiten.
Department Filmgestaltung
Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität München und einem Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg schloss er ein Regiestudium als DAAD-Stipendiat an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg an. Tätigkeiten als Moderator, Autor und Regisseur, diverse Film- und Fernsehprojekte, u.a. für DEFA Dokfilm und NDR Fernsehen. 1993-97 Mitarbeiter an der Fakultät Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar, von 1997 bis 2000 Professor für Video/digitales Bewegtbild an der Hochschule Harz, Wernigerode. Seit 2000 Professor für Medien-Ereignisse an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar (Aktuelle Projekte: Studentisches Filmmagazin “Unicato” im MDR Fernsehen, Videojournalistischer Blog “Thüringer Augenzeuge” etc.). Jurymitglied bei diversen Medienfestivals seit 1995. Seit 2008/2009 Gründungsmitglied und geschäftsführender Direktor des Bauhaus Film-Instituts.
Projekte, Koordination
Juliane Fuchs ist Koordinatorin des Bauhaus Film-Instituts. Sie begann ihre Arbeit an der Bauhaus-Universität Weimar als künstlerische Mitarbeiterin an der Professur Medien-Ereignisse nach einem Studium der Visuellen Kommunikation und der Mediengestaltung. Als Gründungsgesellschafterin der Theaterhaus Jena gGmbH hat sie eigene filmische Arbeiten als Produzentin und Regisseurin geleitet und steht seit 1999 an der Spitze des internationalen backup_festivals Weimar. Juliane Fuchs ist Mitglied in verschiedenen Vorständen soziokultureller und filmkultureller Verbände und Initiativen und hat für ihre Arbeit mehrere Förderpreise erhalten.
Film und Animation
Fabian Giessler studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Fabian Giessler produzierte bereits mehrere Filme, die auf internationalen Festivals prämiert wurden. Sein filmisches Spektrum reicht dabei von der Dokumentation über den Kurzspielfilm bis hin zum Animationsfilm. 2008-2009 war er Stipendiat der Kulturstiftung Thüringen. Seit 2008 ist er künstlerischer Mitarbeiter im Department Filmgestaltung des BFI und als Dozent im Bereich Film und Animation tätig.