Berlinale 2014

Bauhaus-Absolventen und Studenten auf der Berlinale

Berlinale 2014 | 06.02. – 16.02.2014

Der neue Dokumentarfilm „Amma & Appa“ von Franziska Schönenberger und dem Weimarer Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian und der Spielfilm „Sputnik – Mission Sputnik“ des Weimarer Regisseurs Markus Dietrich werden auf der Berlinale 2014 gezeigt.

„Amma & Appa“, der aktuelle Film von Franziska Schönenberger und dem Weimarer Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian hat auf der Berlinale 2014 Premiere.
Der Film ist ein Familienfilm. Im Begleittext von Franziska Schönenberger heißt es dazu: „Amma & Appa“ ist Tamil und bedeutet auf Deutsch „Mutter & Vater“. Der Film erzählt die Geschichte von meinen (Franziska) und Jays Eltern und ihrem ersten Treffen und Kennenlernen. Sie sind ca. im gleichen Alter und seit über 30 Jahren verheiratet. Jedoch kommen beide Paare aus sehr unterschiedlichen Kulturen – aber dadurch, dass Jay und ich uns ineinander verliebt haben und heiraten möchten, werden diese beiden Familien auf erstaunliche Weise zusammengebracht. Nach einer 2-jährigen Fernbeziehung ist es uns endlich gelungen, unsere Eltern dazu zu bewegen, einander kennenzulernen. Die Reise beginnt im Süden Deutschlands in Bayern, wo meine Eltern die Entscheidung treffen, nach Tamil Nadu zu reisen. Jay bringt seine zukünftigen Schwiegereltern in seine Heimatstadt Cuddalore, eine kleine aber typische Stadt im Süden Indiens, 170km von der Metropole Chennai entfernt.

Buch und Regie stammen von Franziska Schönenberger von der Hochschule für Fernsehen und Film München und dem Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian von der Bauhaus-Universität Weimar. Ihr Film ist eine Produktion der Hochschule für Fernsehen und Film München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.

„Amma & Appa“ läuft zu folgenden Terminen auf der Berlinale: (Perspektive Deutsches Kino)
Sa 08.02., 19:30, CinemaxX 3 (D)
So 09.02., 13:00, Colosseum 1 (D)
So 09.02., 20:30, CinemaxX 1 (E)

„Sputnik“, der aktuelle Film von Markus Dietrich („outsourcing“ / „Mein Robodad“), wird am 12. Februar 2014 auf der Berlinale gezeigt.
Der Film ist eine Wendegeschichte. Im Kurztext dazu heißt es: Herbst ’89 – die letzten Tage der DDR sind längst gezählt. Vor allem im beschaulichen Malkow geht alles seinen sozialistischen Gang. Zumindest scheinbar. Im Verborgenen arbeitet die zehnjährige Rike mit ihren Freunden Fabian und Jonathan an einer spektakulären Erfindung, die die Welt verändern, vor allem aber Onkel Mike aus West-Berlin zurück in den Osten beamen soll. Inspiriert durch ihre Lieblingsserie Raumschiff Interspace bauen sie einen Teleporter. Was die Drei nicht ahnen: Rikes Eltern überlegen selbst, „rüberzumachen“. Und der linientreue Volkspolizist Mauder ist den erfinderischen Quertreibern auch schon auf der Spur. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als das Experiment einen ungeahnten Verlauf nimmt: Nicht Mike landet in Malkow, sondern die gesamte Dorfbevölkerung auf der Berliner Mauer. Haben die Kinder aus Versehen den Lauf der Geschichte verändert?

Der Regisseur Markus Dietrich hat im Jahr 2007 den Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar absolviert. Produziert wurde der Film von der ostlicht filmproduktion & Hamster Film. Die Produzenten Guido Schwab und Marcel Lenz von der ostlicht filmproduktion hatten ebenfalls vor 12 Jahren Mediengestaltung an der Bauhaus Universität Weimar studiert.

„Sputnik“ läuft zum folgenden Termin auf der Berlinale: (German Cinema – LOLA@Berlinale)
Mi 12.02., 12:00, Zoo Palast 3 (E)

Außerdem findet auch in diesem Jahr das Seminar „Filmkritik“ wieder auf der Berlinale statt. 2014 erscheint die bereits 9. Nummer einer studentischen Zeitschrift für Filmkritik, die unter dem Titel “Das Kinoheft” jährlich publiziert wird.
18 Studierende der Fakultät Medien sind im Rahmen einer Exkursion erneut auf der Berlinale, um dort auf einem der größten Filmfestivals der Welt all das, was sie über Filmkritik im Laufe des vorangegangenen Semesters gelernt haben, anzuwenden. Die ausgewählten Beiträge zu Filmen der Berlinale 2014 werden in gedruckter Form als das “Kinoheft 10” im Sommer erscheinen. Das Seminar findet (neben den vielen, vielen Kinobesuchen) wieder in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin statt.
Eine spannende Aktivität des Filmnachwuchses und des journalistischen und filmwissenschaftlichen Nachwuchses.

Weitere 17 Studierende, Mitwirkende am backup_festival und weiteren medienpraktischen und medienwissenschaftlichen Projekten an der Bauhaus-Universität Weimar nehmen ebenfalls an Exkursionsaktivitäten zur Berlinale 2014 teil. Sie sammeln Erfahrungen in den Feldern Filmmarketing, Filmjournalismus und Festivalpraxis.

Informationen zu “Amma & Appa”: www.ammaandappa.com und Presskit (pdf)

Informationen zu “Sputnik – Mission Sputnik” www.sputnikderfilm.de

© 2014 | Bauhaus Film-Institut Weimar

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