Das backup_festival freut sich über Einsendungen aus der ganzen Welt

Die Teilnehmer des backup_festivals 2014 in Weimar stehen fest.

Nach dem Ende der Filmauswahl sind wir stolz, Ihnen auch in diesem Jahr wieder ein sehr abwechslungsreiches Filmprogramm bieten zu können!
Aus den über 550 Einreichungen aus allen Teilen der Welt haben wir für Sie nur das Beste ausgesucht!

Ob aus der Schweiz, Frankreich, Russland, Japan, den USA, Ost-Timor, China, Ägypten, der Ukraine, Taiwan, Syrien und weiteren Ländern – von überall her haben uns Kurzfilme erreicht. Continue reading “Das backup_festival freut sich über Einsendungen aus der ganzen Welt”

Verlängerte Einreichfrist: lab p – poetry in motion

Verlängerte Einreichfrist für lab p – poetry in motion

Jetzt bewerben bis 07. März 2014 | April – Oktober 2014 | Leipzig

WOW! Wir freuen uns sehr über das große Interesse an lab p – poetry in motion! Wegen der zahlreicher Nachfragen, die uns in den letzten Tagen erreicht haben, haben wir uns zu einer Fristverlängerung bis Freitag, 07.03.2014 entschlossen.

lab p – poetry in motion – ist ein neues Programm zur Förderung des künstlerischen Animationsfilms in Mitteldeutschland. Teilnehmen können Autoren und Animationsfilmemacher von 18 bis 35 Jahren mit Wohnsitz in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen. Mitte März erfolgt die Auswahl der Teilnehmer durch eine Jury.

lab p – poetry in motion bietet die Möglichkeit zur Entwicklung und Produktion von bis zu zehn Animationskurzfilmen, die auf poetischen Texten der teilnehmenden Autoren basieren.

Hier gibt es das Anmeldeformular (pdf)

Weitere Informationen auf: www.ostpol-leipzig.de

© 2014 | OSTPOL e.V.

Alles Was Wir Wollen

Alles Was Wir Wollen

Kinostart von “Alles was wir wollen – Anfang 30. Mitten im Leben. Immer auf Anfang.” | 06. März 2014

Wie macht man das eigentlich – heute Frau sein? Alles scheint möglich, wenn man jetzt als Dreißigjährige ins Leben startet, denn die globalisierte Welt bietet mehr Optionen denn je. Auf der anderen Seite sind Vorstellungen, die einst solide zementiert schienen, ordentlich ins Wanken geraten: Niemand glaubt mehr an die liebessichernde Wirkung eines Eherings; ein Studienabschluss führt nicht zwangsläufig zur Festanstellung – von der Rente ganz zu schweigen. Die Modelle älterer Generationen bieten deren Töchtern keine Orientierung mehr, und die Mütter sehen halb bewundernd, halb verständnislos dabei zu, wie sich diese im Überangebot der großen Freiheit ihren eigenen Weg bahnen.

Über drei Jahre hinweg begleitet Regisseurin Beatrice Möller drei Frauen um die 30 auf ihrer individuellen Suche nach dem richtigen Lebensentwurf. Die Schauspielerin Marie-Sarah ist auch nach 29 Umzügen noch ständig auf dem Sprung: Sie will am liebsten viele Leben in einem, und kämpft doch mit Unsicherheit und Geldproblemen. Die freie Journalistin Claudia, deren Eltern ihre Lebensführung für allzu wenig zielgerichtet halten, wagt sich ans Abenteuer Familiengründung. Und Mona, die sich nach einer Jugend in Palästina die Freiheiten westlicher junger Frauen erst erkämpft hat, sieht sich durch eine Erkrankung auf einmal sehr konkret mit der Frage konfrontiert, die ihre Altersgenossinnen immer wieder wegschieben: Wie lange kann ich mich entscheiden?

Sie alle schwanken auf der Suche nach Erfüllung zwischen Ankommen-Wollen und der Sorge, sich zu früh festzulegen, zwischen Möglichkeiten, Zweifeln und Zeitdruck. Im Dialog von Müttern und Töchtern entsteht ein sensibles Gemälde einer Frauengeneration, die wie keine zuvor ihr Leben selbst gestalten kann.

Kinostart am 6. März 2014
6.3. Hirschlachufer/ Erfurt, 19 Uhr – in Anwesenheit der Regisseurin
7.3. Kino Mon Ami / Weimar, 19 Uhr – in Anwesenheit der Regisseurin
9.3. Sputnik Kino / Berlin, 18 Uhr – in Anwesenheit der Regisseurin und einer Protagonistin

Den Trailer und weitere Infos über den Film finden Sie auf: www.alleswaswirwollen.de

Unicato im Februar

 

Unicato im Februar: Generationenverhältnis
Sonntag/Montag, 23. Dezember 2013, 00:30 Uhr | MDR Fernsehen

lmenauer Studentenproduktion zum Generationenverhältnis: „Dritter Mai zwischen den Nudeln“

Studentische Filme der Bauhaus-Universität bei UNICATO im Fernsehen!
Das Magazin Unicato ist bundesweit einmalig: Einmal im Monat zeigt der MDR Kurzfilme, produziert von Studentierenden der Medien- und Gestaltungs-Studiengänge aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Programm-Auswahl erfolgt in einem Studienprojekt der Professur Medien-Ereignisse und des BFI der Bauhaus-Universität Weimar, in Kooperation mit dem MDR, Landesfunkhaus Thüringen.

Einen irritierenden Titel haben Studenten der TU Ilmenau ihrem aktuellen Film gegeben: “Dritter Mai zwischen den Nudeln”. Wie schon bei “Die Vierte Gewalt” haben über 100 Studenten ein Jahr lang an diesem Projekt gearbeitet, es komplett über Spenden finanziert und schließlich in mehr als einem Monat gedreht.

Erstmals wurden die UNICATO Awards alle per online – Voting bestimmt. Innerhalb von sieben Tagen wurden die Seiten 45.000 Mal geklickt und knapp 10.000 Einzelstimmen abgegeben. Die Nutzer von mdr.de konnten aus allen in 2013 ausgestrahlten Filmen wählen.

“Impressions Filmproduktion”, die von Studenten der Technischen Universität Ilmenau getragen wird, hat sich in ihrem aktuellen Jahresfilm dem Verhältnis der Generationen zugewandt. Das Thema ist nach Angaben der Studierenden “omnipräsent” in Ilmenau. In dem Film mit dem etwas seltsamen Titel geht es um das Erbe von Barbara. Die Frau ist wohlhabend, kontrollsüchtig, streng und von Ticks besessen. Und sie stirbt zu Beginn des Films.

Johanna ist die Engelin von Barbara, und sie wollte das Erbe nie. Johanna ist mit 18 von ihrer tyrannischen Oma abgehauen und hatte seitdem keinen Kontakt mehr zu ihr. Weil Johanna aber finanziell gehörig in der Klemme sitzt, geht sie widerwillig zum Notar. Auf der Beerdigung ist sie fast die einzige, bis plötzlich ein dem Anschein nach obdachlos aussehender Mann in die Zeremonie platzt und eine wirre Rede hält. Johanna ist genervt.

Erbe an Bedingungen geknüpft

Der Mann erscheint auch beim Notartermin, und Johanna muss erfahren, dass er – ebenso wie sie selbst – für das Erbe der Großmutter berechtigt ist. Da die alte Barbara aber nie vorhatte, ihr Erbe leichtfertig weiterzugeben, knüpfte sie es kurzerhand an eine Schnitzeljagd. Nur derjenige, der alle Hinweise findet und alle Stationen meistert, bekommt am Ende das Erbe. Johanna lässt sich angestrengt, aber siegessicher auf das schräge Spiel ein.

Im Verlauf dieser Schnitzeljagd erfährt Johanna so manch unerwartete und erstaunliche Informationen über das Leben ihrer Oma und beginnt, auch in ihrem Umfeld über den Tellerrand zu schauen. Auch Klaus, der undurchsichtige Obdachlose, hält einige Überraschungen bereit.

Der Arbeitstitel des Film “Dritter Mai Zwischen den Nudeln” spielt auf einen seltsamen Tick der alten Barbara an, die sich falsch einsortierte Waren im Supermarkt stets pedantisch notiert hat.

“Impressions” will mit dem Film “einen Anstoß dafür geben, offener für die Menschen an sich zu sein, und ein generationenübergreifendes Verständnis anstoßen”. An der Produktion waren rund 150 Studenten beteiligt.

 

Weitere Informationen, Links und Bilder finden sich auch unter: www.mdr.de/unicato

© 2013 | Mitteldeutscher Rundfunk

Berlinale 2014

Bauhaus-Absolventen und Studenten auf der Berlinale

Berlinale 2014 | 06.02. – 16.02.2014

Der neue Dokumentarfilm „Amma & Appa“ von Franziska Schönenberger und dem Weimarer Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian und der Spielfilm „Sputnik – Mission Sputnik“ des Weimarer Regisseurs Markus Dietrich werden auf der Berlinale 2014 gezeigt.

„Amma & Appa“, der aktuelle Film von Franziska Schönenberger und dem Weimarer Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian hat auf der Berlinale 2014 Premiere.
Der Film ist ein Familienfilm. Im Begleittext von Franziska Schönenberger heißt es dazu: „Amma & Appa“ ist Tamil und bedeutet auf Deutsch „Mutter & Vater“. Der Film erzählt die Geschichte von meinen (Franziska) und Jays Eltern und ihrem ersten Treffen und Kennenlernen. Sie sind ca. im gleichen Alter und seit über 30 Jahren verheiratet. Jedoch kommen beide Paare aus sehr unterschiedlichen Kulturen – aber dadurch, dass Jay und ich uns ineinander verliebt haben und heiraten möchten, werden diese beiden Familien auf erstaunliche Weise zusammengebracht. Nach einer 2-jährigen Fernbeziehung ist es uns endlich gelungen, unsere Eltern dazu zu bewegen, einander kennenzulernen. Die Reise beginnt im Süden Deutschlands in Bayern, wo meine Eltern die Entscheidung treffen, nach Tamil Nadu zu reisen. Jay bringt seine zukünftigen Schwiegereltern in seine Heimatstadt Cuddalore, eine kleine aber typische Stadt im Süden Indiens, 170km von der Metropole Chennai entfernt.

Buch und Regie stammen von Franziska Schönenberger von der Hochschule für Fernsehen und Film München und dem Masterstudenten Jayakrishnan Subramanian von der Bauhaus-Universität Weimar. Ihr Film ist eine Produktion der Hochschule für Fernsehen und Film München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.

„Amma & Appa“ läuft zu folgenden Terminen auf der Berlinale: (Perspektive Deutsches Kino)
Sa 08.02., 19:30, CinemaxX 3 (D)
So 09.02., 13:00, Colosseum 1 (D)
So 09.02., 20:30, CinemaxX 1 (E)

„Sputnik“, der aktuelle Film von Markus Dietrich („outsourcing“ / „Mein Robodad“), wird am 12. Februar 2014 auf der Berlinale gezeigt.
Der Film ist eine Wendegeschichte. Im Kurztext dazu heißt es: Herbst ’89 – die letzten Tage der DDR sind längst gezählt. Vor allem im beschaulichen Malkow geht alles seinen sozialistischen Gang. Zumindest scheinbar. Im Verborgenen arbeitet die zehnjährige Rike mit ihren Freunden Fabian und Jonathan an einer spektakulären Erfindung, die die Welt verändern, vor allem aber Onkel Mike aus West-Berlin zurück in den Osten beamen soll. Inspiriert durch ihre Lieblingsserie Raumschiff Interspace bauen sie einen Teleporter. Was die Drei nicht ahnen: Rikes Eltern überlegen selbst, „rüberzumachen“. Und der linientreue Volkspolizist Mauder ist den erfinderischen Quertreibern auch schon auf der Spur. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als das Experiment einen ungeahnten Verlauf nimmt: Nicht Mike landet in Malkow, sondern die gesamte Dorfbevölkerung auf der Berliner Mauer. Haben die Kinder aus Versehen den Lauf der Geschichte verändert?

Der Regisseur Markus Dietrich hat im Jahr 2007 den Studiengang Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar absolviert. Produziert wurde der Film von der ostlicht filmproduktion & Hamster Film. Die Produzenten Guido Schwab und Marcel Lenz von der ostlicht filmproduktion hatten ebenfalls vor 12 Jahren Mediengestaltung an der Bauhaus Universität Weimar studiert.

„Sputnik“ läuft zum folgenden Termin auf der Berlinale: (German Cinema – LOLA@Berlinale)
Mi 12.02., 12:00, Zoo Palast 3 (E)

Außerdem findet auch in diesem Jahr das Seminar „Filmkritik“ wieder auf der Berlinale statt. 2014 erscheint die bereits 9. Nummer einer studentischen Zeitschrift für Filmkritik, die unter dem Titel “Das Kinoheft” jährlich publiziert wird.
18 Studierende der Fakultät Medien sind im Rahmen einer Exkursion erneut auf der Berlinale, um dort auf einem der größten Filmfestivals der Welt all das, was sie über Filmkritik im Laufe des vorangegangenen Semesters gelernt haben, anzuwenden. Die ausgewählten Beiträge zu Filmen der Berlinale 2014 werden in gedruckter Form als das “Kinoheft 10” im Sommer erscheinen. Das Seminar findet (neben den vielen, vielen Kinobesuchen) wieder in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin statt.
Eine spannende Aktivität des Filmnachwuchses und des journalistischen und filmwissenschaftlichen Nachwuchses.

Weitere 17 Studierende, Mitwirkende am backup_festival und weiteren medienpraktischen und medienwissenschaftlichen Projekten an der Bauhaus-Universität Weimar nehmen ebenfalls an Exkursionsaktivitäten zur Berlinale 2014 teil. Sie sammeln Erfahrungen in den Feldern Filmmarketing, Filmjournalismus und Festivalpraxis.

Informationen zu “Amma & Appa”: www.ammaandappa.com und Presskit (pdf)

Informationen zu “Sputnik – Mission Sputnik” www.sputnikderfilm.de

© 2014 | Bauhaus Film-Institut Weimar

Zurück in die Zukunft

backup_festival 2014 – Zurück in die Zukunft

backup_festival 2014 | 21.05. – 25.05.2014

Auch in seinem 16. Jahr schafft es das studentische Kurzfilmfestival backup, sich wieder neu zu erfinden! Zwar soll die hervorragende Qualität der eingesendeten Kurzfilme erhalten bleiben, trotzdem versuchen wir aber jedes Jahr, neue internationale Kunst- und Gestaltungshochschulen mit ins Boot zu holen, die uns an den kreativen Leistungen ihrer Studenten teilhaben lassen.
Für das richtige Kino-Erlebnis bleibt die nostalgische Atmosphäre des Lichthaus Kinos in Weimar natürlich erhalten. Ein weiteres Augenmerkt werden wir aber wieder auf „backup at home“ legen, wo Kurzfilme Einzug in die Wohnzimmer von Studenten-WGs finden.

Aber wer genau ist dieses Wir? Gestemmt wird das ganze Festival von einem Team, bestehend aus den langjährigen Leiterinnen Juliane Fuchs und Anne Körnig und Studentinnen und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar. Doch unser backup wächst! Gab es im letzten Jahr mehr als 40 Teilnehmer am Projekt, gehören in diesem Jahr 80 Köpfe und 160 Hände zum Netzwerk des Festivals. Es ist eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Fachrichtungen, Nationalitäten und Altersgruppen.

Da ist zum Beispiel Michael Martín Binoth. Er ist 22 Jahre alt und kommt aus Spanien, wo er an der Universität von Girona „Medien und Public Relations“ studiert. Vorher hat er eine Studien-Vorbereitungs-Klasse zum Thema „Marketing, Commerce and Organisation“ besucht und ein Praktikum bei einer Firma gemacht, die sich mit eCommerce beschäftigt. Michael erlangte hier einen ersten Einblick in Online-Werbung, speziell in die SEO (Search Engine Optimisation), also die Optimierung von Suchmaschinen. Das kann man sich so vorstellen, dass die Leute in dieser Agentur dafür sorgen, welche Ergebnisse bei unserer Internetrecherche mit Suchmaschinen am weitesten oben stehen. Durch dieses Praktikum ist er auch auf sein Bachelor Studium gekommen. Neben dem Studium jobbte er weiterhin bei dieser Agentur und erwarb so viele wichtige, praktische Kompetenzen auf dem Gebiet des Marketings und der Online-Werbung. Nach zwei Jahren fühlte er sich so sicher in diesem Bereich, dass er seine eigene kleine Firma gründete und bis heute seine spanischen Kunden berät, wie sie ihr Online Marketing optimieren können. Trotzdem hat er noch viel zu lernen, wie er sagt, und würde gerne nach dem Studium in einem internationalen Unternehmen noch weitere Erfahrungen sammeln.

Doch wie kommt so ein Typ zu uns nach Weimar? Der junge Spanier verbringt gerade zwei Auslandssemester an der Bauhaus-Universität. Hier setzt er sich vor allem mit Medienwissenschaften und Media Planung auseinander. Und Weimar findet er einfach „geil“. Eine kleine Stadt mit studentischem Flair und einem guten Ruf, die noch dazu total international ist, das mag Michael hier. Außerdem findet er backup interessant. Er wollte schon immer mal an der Organisation eines Festivals mitwirken und findet es daher super, dass in unserem Fall alles von den Studenten selbst gestemmt wird. Das bedeutet auch, dass wir viele Freiheiten haben und dass jeder an den Sachen wirken kann, die ihn interessieren. Michael ist Teil der Marketing Gruppe. Er bereichert unser Team mit seiner langjährigen Erfahrung und spannendenden Inspirationen in diesem Bereich. So kam er zum Beispiel auch zu der Idee, eine Außenwand der Universitätsbibliothek als Leinwand zu nutzen, auf die dann mit einem Projektor groß Werbung fürs backup_festival und seine Partner projiziert wird. Oder die Veranstaltung eines „Social Brainstormings“, in dem er die Gedanken aller Leute zum backup_festival einfangen will. (Autorin: Lisa Hager)

Suzon Tisseau, eine 19-Jährige Studentin aus Frankreich, macht auch bei unserem Festival mit. Sie fand in diesem Projekt eine gute Möglichkeit, ihre Kenntnisse der Kommunikation zu nutzen und ans Licht zu bringen, da sie schon letztes Jahr “information-communication” an der Universität von Lyon studiert hat. Sie ist Anfang des Jahres in Weimar angekommen, um Medienwissenschaften zu studieren, weil es ein Austauschprogramm zwischen der Bauhaus-Universität Weimar und der Universität Lumière Lyon 2 gibt. Zwischen dem Unterricht, ihren 5 Stunden Klettersport-Training pro Woche und den Sportkursen, die sie für Kinder gibt, findet Suzon noch Zeit, um für dieses Festival zu arbeiten. Unsere Französin hat viel Elan und erzählt: “Die Idee, ein Festival von und für Studenten zu organisieren, gefällt mir. Ich interessiere mich für Kino und bin der Meinung, dass es für meine berufliche Zukunft nur von Vorteil sein kann. Es ist auch schön, ein ganzes Projekt von Anfang bis Ende zu führen, das danach für andere zur Verfügung steht.” Suzon arbeitet in der Austauschgruppe. Ihre Verantwortung im Rahmen dieses Festivals ist es also, Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen zu initiieren, die bereit wären, am backup_festival teilzunehmen. “Das bringt eine neue Perspektive, Kurzfilme von anderen Ländern zu sehen. Die internationalen Aspekte sind heutzutage sehr wichtig.”, behauptet sie. “Da ich aus Frankreich komme, habe ich verschiedene Freunde in Nantes wegen des Festivals kontaktiert. Sie studieren im Bereich Medien. Manche haben nicht geantwortet. Das passiert, wenn man ein solches Ereignis organisiert. Aber eine Hochschule, die ich kontaktiert habe, scheint sehr motiviert, und ich sehe hier vielleicht die Möglichkeit, durch das Festival eine langfristige Freundschaft zu knüpfen”. Laut Suzon könnte durch die verschiedenen Teams jeder seinen Platz finden. Ganz viele verschiedene Bereiche seien wichtig, um ein Festival zu organisieren. “Man lernt im Team zu arbeiten und miteinander zu kommunizieren. Es ist spannend, weil man gar nicht wissen kann, wie es am Ende werden wird. Man hat das Gefühl, eine richtige Verantwortung zu haben.” Suzon hat ihren Platz im backup Netzwerk gefunden, und freut sich weiterhin, das Projekt in ihrem Team zu gestalten. (Autorin: Manon Le Hir)

Räume gestalten. Kommunikation und Interaktion forcieren. Scheinbar unbrauchbaren Dingen eine neue Funktion zuweisen und mit ihrer Form experimentieren. Projektstudent Philipp Wartenberg ist Upcycler, VJ, Hobbytischler, Klangkünstler und Musiker. Improvisation steht dabei auf der Tagesordnung. „Ausprobieren, was alles möglich ist. Hauptsache ästhetisch.“
„Ästhetik“ ist sein Lieblingswort, und sein ganz persönliches ästhetisches Forschen ist seine Leidenschaft.
Er gehört zum Szenografie-Team des diesjährigen backup_festivals und kann auf eine ganze Reihe an Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen. Vor seinem Studium in Weimar hat Philipp zahlreiche Veranstaltungen in Weimar, Jena, Erfurt, Leipzig und Berlin dekorativ ausgestattet und als Visual Jockey (VJ) die Gäste mit rhythmisch angepassten Bewegtbildern zum Tanz und zur Interaktion animiert. Seine handwerklichen und stilistischen Mittel reichen dabei von Livevideoschnitt, Effektsteuerung und Beleuchtung bis hin zu skulpturalem Objektbau und immersiven Strategien, wie dem Einsatz von Sensorik im Bühnenbereich und Videomapping auf räumlich arrangierten transparenten Leinwänden. Prägende Erfahrungen mit Szenografie und Visuals hat er im Zeitraum 2003-2006 gesammelt. In dieser Zeit hat Andreas Günther alias Who-Be – seines Zeichens selbst Szenograf und VJ – regelmäßig den Kesselsaal im Weimarer E-Werk in Szene gesetzt und Philipp damit im höchstem Maße beeindruckt. Diese Schlüsselerlebnisse und die freundschaftliche Nähe zu einem weiteren VJ-Team aus Weimar – der res.crew, bestehend aus Max Albrecht und Jonas Pietsch (beide Bauhaus Alumni) haben Philipp dazu gebracht, seine eigenen Experimente in diesem Bereich zu wagen. Viele davon sind gelungen und manche fehlgeschlagen.

Sein ausgeprägtes Interesse für den Raum und seine Phänomene, wie die Ausbreitung von Klang und Licht, stehen im Fokus seiner Arbeiten. Für die Gestaltung des backup_festivals besinnt sich Philipp zurück auf seine Anfänge und seine ersten Gehversuche in Richtung Szenografie, Lichtinstallation, Projektion und Objektbau.

Zusammen mit seinem Kommilitonen Tino Schult ist Philipp zur Zeit auf der Suche nach geeigneten Requisiten und Materialien, mit denen man die Location des Festivals für unsere Gäste so angenehm wie möglich gestalten kann. Gleichzeitig soll die Ästhetik des Steampunk-Genres aufgegriffen und sich darin voll ausgetobt werden. Damit das ganze Szenografie-Team organisiert arbeiten kann und alle Teammitglieder immer auf dem neuestem Stand sind, hat Philipp einen Blog angelegt. Diese Kommunikation hat für Philipp oberste Priorität, denn am Ende wünscht er sich, dass das ganze Projekt von gutem Teamwork begleitet wird und jeder Student und Mitstreiter der Szenografie davon profitiert. Sei es für das eigene Portfolio oder für den individuellen Erfahrungsschatz. (Autorin: Roxana Jung)

Auch der 22-jährige Ramon Specker gehört zum Team des diesjährigen backup_festivals. Der gebürtige Berliner verließ seine Heimatstadt nach dem Abitur 2011 um an der Bauhaus-Universität Weimar Baumanagement zu studieren. Mittlerweile ist er im fünften Semester und immer noch davon überzeugt, mit Weimar die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Ich mag das familiäre Flair der Bauhaus-Uni. Berlin ist eine unglaubliche Stadt, aber ich weiß, dass mich der ganze Großstadttrubel zu sehr vom Studieren abhalten würde“, so der 22-Jährige. Doch so ganz konnte er der Feierei natürlich auch in Weimar nicht abschwören. Umso passender, dass Ramon sich als Teil der Club-Gruppe um die Organisation der anstehenden Musik-Events kümmert. „Wir haben die Aufgaben noch nicht konkret verteilt, ich kümmere mich sowohl um die DJs als auch um die Locations. Jeder macht ein bisschen was von jedem und in unserer kleinen Gruppe funktioniert das hervorragend.“ Es ist mittlerweile Tradition, dass Baumanager beim backup für Musik-Events zuständig sind. Ramon findet es gut, dass auch Studierende der Fakultät Bauingenieurwesen an einem experimentellen Kurzfilmfestival mitarbeiten können. „Das ist ja normalerweise eher das Ding der Gestaltungs- und Medienstudenten. Für mich ist es wichtig, sich mal mit was anderem als Gebäudetechnik und Mathe zu beschäftigen.“ Er hofft, dass diese Tradition der Baumanager beim backup noch lange weitergeführt wird. Und ein studentisches Filmfestival ohne Musik? Das wird es wohl nie geben. (Autorin: Antonella Giese)

Bei backup ist also quasi alles möglich, backup ist bunt. Das wollen wir bei dem Festival, das 2014 vom 21.5. bis zum 25.5. stattfinden wird, bewahren und neu erfinden. Diesmal zum Thema Zeitreise.

Weitere Informationen unter www.backup-festival.de

© 2013 | Bauhaus Film-Institut Weimar

16. backup_festival Weimar

Weimars backup in seinem 16. Jahr!

backup_festival 2014 | 21.05. – 25.05.2013

Es ist so weit – Weimars studentisches Kurzfilmfestival backup findet 2014 zum 16. Mal statt! Aktuelles Motto des Festivals lautet „Zeitreisen“. backup wird von Studenten der Bauhaus-Universität Weimar organisiert und bietet Studenten und Absolventen von Medien-, Gestaltungs- und Kunsthochschulen aus der ganzen Welt die Möglichkeit, ihre Kurzfilme zu präsentieren. Etwa 80 Filme unterschiedlichster Macharten werden vom 21. bis 25. Mai 2014 gezeigt. Alles an fünf Festivaltagen in der entspannten Atmosphäre des Lichthaus Kinos im Weimarer E-Werk.

Die Bewerbungsfrist läuft, und wir freuen uns wieder auf zahlreiche Einsendungen. Eine Expertenkommission wird nach dem Bewerbungsschluss am 10. Januar 2014 alle Beiträge sichten und ca. 80 Kurzfilme für die Wettbewerbe aussuchen. Aufgrund der großen Nachfrage wurde dieser Bewerbungsschluss gerade erst bis zum 10. Januar verlängert!

Für den backup.award werden filmische Arbeiten gesucht, die sich kreativ mit verschiedenen Produktions- und Ausdrucksweisen des filmischen Formats beschäftigen. Die Idee von backup ist es, bereits bestehende Kategorien von Filmproduktion und -themen neu zu definieren und Raum für Neues zu schaffen.

Außerdem wird zum 16. Mal der backup.clip.award für das beste Musikvideo vergeben. Auch hier wird nach neuen Darstellungs- und Produktionsmethoden gesucht. So können Film und Musik im Rahmen des backup_festivals neu und anders erlebt werden. Nicht von einer Jury, sondern von den Zuschauern wird der Preisträger des backup.herzblut.awards ausgewählt, den traditionell Partisan Vodka stiftet.

Wie in den Vorjahren ist auch für 2014 wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant. Vorträge rund um Film und Medien erwarten die interessierten Zuschauer im Lichthaus Kino Weimars. Eine Reihe an Partys vor und während des Festivals lädt das musikbegeisterte Publikum zum Feiern ein. backup@home bringt Kurzfilme in die privat-gemütlichen Wohngemeinschaften von Weimarer Studenten, und mit diesem bunten Programm freuen wir uns auf zahlreiche Besucher aus Thüringen und der ganzen Welt!

Weitere Informationen unter www.backup-festival.de

© 2013 | Bauhaus Film-Institut Weimar

Unicato im Dezember

 

Unicato im Dezember: Unicato Awards 2013
Sonntag/Montag, 22. Dezember 2013, 01:20 Uhr | MDR Fernsehen

„Die Vierte Gewalt“ – Gewinner des UNICATO Awards 2013

Studentische Filme der Bauhaus-Universität bei UNICATO im Fernsehen!
Das Magazin Unicato ist bundesweit einmalig: Einmal im Monat zeigt der MDR Kurzfilme, produziert von Studentierenden der Medien- und Gestaltungs-Studiengänge aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Programm-Auswahl erfolgt in einem Studienprojekt der Professur Medien-Ereignisse und des BFI der Bauhaus-Universität Weimar, in Kooperation mit dem MDR, Landesfunkhaus Thüringen.

In der Kategorie „Bester Spielfilm“ gewann das Drama „Die Vierte Gewalt“, ein Film von Ilmenauer Studenten mit 52 Prozent den diesjährigen UNICATO Award.

Erstmals wurden die UNICATO Awards alle per online – Voting bestimmt. Innerhalb von sieben Tagen wurden die Seiten 45.000 Mal geklickt und knapp 10.000 Einzelstimmen abgegeben. Die Nutzer von mdr.de konnten aus allen in 2013 ausgestrahlten Filmen wählen.

Die Gewinner in den Kategorien „Bester Dokumentarfilm“ und „Bester Experimental-/Animationsfilm/Musikvideo“ sowie weitere Platzierte werden am 26. Januar in der „Langen UNICATO-Nacht“ ausgestrahlt.

In „Die Vierte Gewalt“ setzen sich die Studierenden der TU Ilmenau mit der Frage auseinander, was die Gesellschaft aus Amokläufen gelernt hat.
Die Autoren haben ihre Geschichte in ein fiktives Universitätsstädtchen verlagert. Dort verlangt der beinharte und zynische Professor Rothmann ein gnadenloses Arbeitspensum von seinen Studenten. Für die fleißige Lilly scheint das Medien-Studium die einzige Chance zu sein, ihrer einfachen Herkunft zu entkommen. Letzter Ausweg aus ihrer Verzweiflung über den unmenschlichen Leistungsdruck scheint ein Amoklauf. Mit vorgehaltener Waffe will sie von ihrem Professor ein Geständnis – er soll seine Taten bereuen.
Für die Medien ist Lilly eine eiskalte Täterin, den Professor verklären sie zum Helden. Doch so einfach ist die Wahrheit nicht. Wie viel erträgt ein Mensch in einer Gesellschaft, die Leistung zum höchsten Gut erklärt hat. Und welche Mitschuld tragen die Medien?

„Die vierte Gewalt“ ist ein erstaunlich professionell produzierter Langspielfilm, den die Studierenden ursprünglich als so genanntes Bergfest-Filmvorhaben begonnen haben. Doch mit der Arbeit an dem Projekt stiegen die Ansprüche. Seine Qualität verdankt das Drama der routiniert wirkenden Kameraarbeit und nicht zuletzt den professionellen Schauspielern. Für den Cast konnten die Studierenden so manchen Coup landen: Malin Steffen (Franziska) sammelte bereits in Michael Hanekes Oscar-prämiertem Spielfilm „Das weiße Band“ Schauspielerfahrung, Marie Luise Stahl (Lilly) war unter anderem in “Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eule” zu sehen und Matthias Winde spielte schon in “Tatort” und “SOKO Leipzig” mit. Alle Nebenfiguren in “Die Vierte Gewalt” wurden von Studierenden dargestellt.

Mehr als 100 Studierende arbeiteten ein Jahr lang an der Planung und Vorbereitung des Spielfilms. Die Dreharbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von mehr als einem Monat, gedreht wurde in High Definition. Der Spielfilm wurde ausschließlich über Spenden und Sponsoren finanziert, alle Beteiligten arbeiteten ehrenamtlich. Produziert wurde er von der Ilmpressions Filmproduktion des Vereins für Kulturelle Koordination an der TU Ilmenau.

 

Weitere Informationen, Links und Bilder finden sich auch unter: www.mdr.de/unicato

© 2013 | Gisa Kotzan | Mitteldeutscher Rundfunk

backup 2014: extended call for entries

Last Call for backup 2014

Submit now!/Jetzt einreichen! | Deadline: 10. Januar 2014

WE EXTEND THE DEADLINE (due to popular demand) until January 10, 2014! +++ Date of POSTMARK!
Entry form and regulations at www.backup-festival.de

Submit your SHORT FILMS (up to 15 min)
and MUSIC VIDEOS (up to 7 min).

WIR VERLÄNGERN DEN EINSENDESCHLUSS (aufgrund der großen Nachfrage) bis zum 10. Januar 2014 +++ Es gilt das Datum des POSTSTEMPELS!
Einreichformular und Teilnahmebedingungen unter www.backup-festival.de

Die Ausschreibung erfolgt in 2 Kategorien:
Kurzfilme bis zu 15 Minuten Länge
Musikvideos bis zu 7 Minuten Länge

© 2013 | Bauhaus Film-Institut Weimar