Was einst als kleiner Spaß gemeint war, wurde für uns Erstsemester zum bitteren Ernst. Für das Einblickprojekt 2009/2010 hieß das Thema: TOO MUCH. Warum?
Na ganz einfach: es wurden 65 Studenten angenommen und das waren mehr, als in jeden Raum passen. Zu viele eben.

Der ironische Themenvorschlag wurde zum Semesterthema erklärt und wir, die dann nur 47 waren, hatten dazu zu arbeiten. Aber so ungelegen kam uns das Thema gar nicht, denn es war wunderbar frei und vielseitig.

So übel konnten wir es also keinem nehmen, denn uns gefiel das Thema ziemlich gut. Überzeug dich von der Vielfalt an Interpretationen, die unter der Überschrift TOO MUCH entstanden sind. Das Erstsemester von 2009 wünscht viel Spaß!




Unter Leitung von Professor Hermann Stamm und Steffen Groß sollten wir uns mit dem Thema TOO MUCH fotografisch auseinandersetzen.

Wir formten 7 Gruppen, die sich individuell ein Thema suchten. Ernährung und Nahrungsmittelkonsum waren dabei sehr präsent, aber auch der Mensch und seine Beziehung zur Umwelt und den täglichen Einflüssen.

Dabei näherte sich jede Gruppe auf ihre eigene Weise an ihren Schwerpunkt. Innerhalb von 2 Wochen sind insgesamt 7 Arbeiten entstanden, die in ihrer Bildsprache und Konzeption sehr unterschiedlich sind. Jede Serie hat ihre eigene Geschichte. Wir erzählen sie dir.

Jay Rutherford forderte uns dazu auf, jeweils eine Postkarte, ein Poster und einen Buchstaben zu erstellen. 3 x 47 Einzelarbeiten.

Wenn das allein nicht schon TOO MUCH ist... zuerst Postkarten, auf denen wir unseren Namen in einer zu uns passenden Schrift schreiben sollten, dann ein Plakat gestalten, auf dem alle 47 Studenten darzustellen sind, schließlich sind 47 Leute schon gar nicht mal so wenig und jeden Namen und das dazugehörige Gesicht zu kennen, ist schon eine Lernaufgabe.

Schwieriger war es, fast 47 Leute ins Fotostudio zu organisieren und vor die Linse zu zerren. Unsere letzte Aufgabe war, einen Buchstaben auszuwählen und ihn in einer Schrift nachzubauen, die uns gefällt. Die Ergebnisse waren verblüffend.

Vom übergroßen N, das über einen Meter hoch war, bis zum k aus Schokolade war alles vertreten und die Umsetzungen hätten interessanter und unterschiedlicher nicht sein können. Ob nun das Y aus Plexiglas, das man als Aquarium verwenden konnte oder ein m, das als Lampe dient, uns waren keine Grenzen gesetzt.

Im Bewegtbildbereich wurden wir von Christina Zimmermann betreut, die versuchte, auch den Videofremden das Medium näher zu bringen.
Wieder in Gruppen war es unser Ziel, das Semesterthema im audiovisuellen Kontext zu visualisieren. Wiedereinmal waren die Konzepte und Arbeitsweisen sehr verschieden.

Im Zeitraum von 2 Wochen sind dadurch 10 sehr spannende Arbeiten entstanden, die technisch wie auch inhaltlich sehr individuell erarbeitet wurden. Ob Stop - Motion, Oneshot, Stummfilm oder auch ein Musikvideo, wir haben nichts ausgelassen. Uns allen machte der Dreh großen Spaß und wir hoffen, dass es dir auch so geht.

Eine Woche Zeit - 3 Werbekonzepte realisieren - 18 Gruppen Ein straffes Programm gab es dann im letzten Projekt.

Prof. Werner Holzwarth übertrug uns die Aufgabe, für Produkte unserer Wahl eine Werbekampagne zu entwerfen. Nach einer Woche sollten wir 3 Ideen präsentieren. Das war gar nicht so einfach.

Schließlich war der Zeitrahmen mit 7 Tagen ziemlich knapp bemessen und mit dem Thema TOO MUCH / BIGGER THAN LIFE im Werbebereich doch ein wenig kniffliger. Bei der Präsentation unserer Ergebnisse gab es eine bezeichnende Präsenz von Vibratoren- und Dildowerbung. Tabus wurden gebrochen und clever inszeniert. Auch bei der späteren Ausstellung erzeugten unsere teilweise doch sehr gewagten Arbeiten für große Aufmerksamkeit. Überzeug dich selbst von unserem Ideenreichtum.

Hier seht ihr unsere Meisterwerke präsentiert, die während des Semesters entstanden sind. In einer zweitägigen Ausstellung, unter der Anleitung von Heinz Harwardt, wurden die Arbeiten öffentlich in der Universität ausgestellt und in drei verschiedenen Räumen zugänglich gemacht. Auch hier sollte das Motto "Too Much" auf verschiedene Weisen zur Geltung kommen, vorallem alleine schon durch die Anzahl der ausgestellten Werke.

Außerdem hat jeder von uns ein eigenes Portfolio über das Semester angefertigt, in dem die eigenen Leistungen zusammengefasst wurden. Entstanden sind dabei 47 sehr unterschiedliche Objekte, die es lohnt näher zu betrachten.

Im Rahmen dessen ist auch diese Webseite entstanden, die schon mit ihrer langen Ladezeit und Anzahl an Bildern das Motto "Too Much" komplett erfüllt. Grafisch wurde sie im Stil der Ausstellung angepasst.



Code & Layout: Erwin L., Patrick S.
Konzept: Linda K.




Antje Weissman

Breydon Stangeland

Dennis Köhler

Deborah Tschepe

Cindy Plischke

Christoph Hubrich

Caroline Schlüter

Dirk Wchsmuth

Elisa Müller

Erwin Lorenz

Eva Katharina W

Frieder

Felix wetzel

Hans Georg Sell

Hans Jakb Gohr

Jakob Viehweg

Jan Gutgesell

Janine Chichzy

Jelka Kretschmar

Jeremias Urban

Jessy Asmus

Johannes Siebler

Jonathan Schöps

Judith ...

Julia Wagner

Juliane Kuhnt

Lea ...

Lena Schindler

Linda Kriegelstein

Maik Gräf

Marius Beine

Marcel Friese

Maxim Pry...

Michael Weber

Patrick Stadler

Peter Wedig

Philipp Holliger

Srah Marchall

Sina Gutsche

Swantje Grossert

Thomas Raatz

Thomas Planck

Tina Kaden

Tobias Schütze

Viktoria Morigerowsky

Viola Steinberg

Yoshiko Yentczak