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tudor - eine Architektur für den Alt-Tag /
christoph krause und tapio grünig

tudor ist ein Konzept einer örtlichkeit der Freizeit, in der alte und junge Menschen gemeinsam dem Bedürfnis nach Beisammensein und Gemeinschaft beim Boulespiel und Zuschauen nachgehen können. Diese Sportart ist kommunikativ und setzt keine spezifischen Fähigkeiten oder einen ausgedehnten zeitlichen Rahmen voraus. Für den Zuschauer sind die einfachen Regeln leicht verständlich und die Spielhandlung nachvollziehbar. Die Besucher werden bei Interesse auf Anhieb an dem Spielgeschehen teilhaben können. Die Frequentierung durch alte Menschen soll durch eine Art Shuttledienst von Studenten gewährleistet sein. Diese erhalten für den Aufwand eine festgelegte Vergütung in Form von Vergünstigungen im Kaffee.

Eine Boulespielfläche zieht sich durch das Innere des tudor Kaffees und spiegelt sich im Außenraum wieder. Auf diese Weise wird der öffentliche Raum ins Innere getragen.
tudor Accessoires spiegeln den Ansatz von Beisammensein und Gemeinschaft in ihrer Formensprache wieder. Das tudor Bouletablett mit privaten Kugeln kann in dafür vorgesehenen Holztresoren untergebracht sein. Die Räumlichkeiten sollten eine Mindesthöhe von 5 Metern aufweisen um den reibungslosen Ablauf des Spiels im Innenraum zu gewährleisten.


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