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Prof. Liz Bachhuber Das Atelierprojekt (18 SWS/18 ECTS-CP) Das MFA-Programm "Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien" hat "Temporäre Intervention im öffentlichen Raum" als Schwerpunkt im Sommersemester 2006. Die Stadt selbst wird das Laboratorium sein, in dem unsereUntersuchungen stattfinden werden: Schiller, Goethe, Nietzsche, Van der Velde, Feininger, Anna Amalia, Liszt, Rudolf Steiner, die Weimarer Republik, das Nazi-Weimar, Gedenkstätte Buchenwald, Cafés,klassische Musik, herausgeputzte Häuser, Gedenktafeln, Kunstschnee am Weihnachtsmarkt, prügelnde Skinheads, Ginkgo-Pflänzchen in Folie zum Mitnehmen, Touristengruppen überall, Ghettobildung in Weimar-West, 17 % Arbeitslosigkeit,Menschen aus 110 Nationen, ein Ilmpark, Bibliotheken und Archive, 60 000 Einwohner, 6000 Studierende, „big box“ merchandising und Tankstellen an den Ausfahrtstrassen,die Gerberstrasse, ein Atrium-Einkaufsparadies im ehemaligen Gauforum, lieblicheLandschaft, eingemeindete Dörfer... Daniel Blochwitz Workshop (2 SWS/7 ECTS-CP) siehe englische Spalte Prof. Liz Bachhuber Exkursion (0,5 SWS/2 ECTS-CP) Die 4. berlin biennale, kuratiert von Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick, ist nicht nur eine einfache Ausstellung, sondern viel eher eine Abfolge von Ereignissen, Einfällen und Gesten. Die Aktivitäten haben im Frühjahr 2005 in Berlin und ganz Deutschland mit Präsentationen und Vorträgen begonnen. Im März 2005 veröffentlichten die Kuratoren den ersten einer Serie von regelmäßigen Beiträgen für das Magazin Zitty. Im September 2005 hat die 4. berlin biennale als „Raubkopie“ einer globalen Marke die Gagosian Gallery, Berlin, eröffnet, die alle vier Wochen eine neue Ausstellung präsentiert. Die drei KuratorInnen haben auch ein Tagebuch für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung verfasst. Im November 2005 brachte die 4. berlin biennale die Publikation Checkpoint Charley heraus, welche Bilder und Material von über 700 KünstlerInnen repräsentiert, die für die 4. berlin biennale recherchiert wurden. Die Ausstellung der 4. berlin biennale mit dem Titel Von Mäusen und Menschen wird am 25. März 2006 eröffnen. Dipl.-Ing (FH) cand.prom. Sabine Knierbein Graduiertenseminar (2 SWS/8 ECTS-CP) Das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor und das Holocaustmahnmal sind in ihrer Konzeption und ihrer Wirkung nicht zu begreifen ohne ihr räumliches Umfeld. Ja, die Gestaltung der wichtigsten Meile deutscher Staatsrepräsentation vom Spreebogen über den Pariser Platz bis zu den Ministergärten ist in den letzten fünfzehn Jahren ganz bewusst als urbanistisches Ensemble von Baukörper und Freiraum als öffentlicher Raum diskutiert und entschieden worden. Heute, da die Gestaltung des Regierungsviertels zu einem vorläufigen Ende gelangt ist, wird deutlich: Die politische Repräsentation der Bundesrepublik Deutschland ist an ihrem wichtigsten Ort wesentlich durch Platz und Park, Wiese und Weg, Strasse und Garten geprägt. Aber auch bezüglich der Entwicklung als Metropole privater Dienstleistungen im Standortwettbewerb erfahren öffentliche Räume in Berlin einen spürbaren Bedeutungsgewinn: Der Alexanderplatz als ein Planungsschwerpunkt der City-Ost und der Breitscheidplatz als das Zentrum der City-West werden in diesen Tagen gründlich aufgewertet. Wir haben es hier ebenfalls mit öffentlichen Räumen zu tun, deren Wirkung weit über die Grenzen der eigenen Stadt hinausgeht. Wie sehen diese Räume jetzt aus, wie werden sie genutzt? Wie kam es zu der heutigen Situation, welche sind die Absichten und Programme, welche die Akteure und die Konfliktlinien, die diese Projekte nachvollziehbar machen? Wurden oder werden Künstler darin integriert? Wie wird die Nutzung geregelt? Wie werden diese öffentlichen Räume von Besuchern, wie von den Bewohnern wahrgenommen? Das Seminar verfolgt ein zweifaches Ziel. Wir wollen einige von den wichtigsten öffentlichen Räumen kennen lernen, die in den letzten Jahren in Deutschland entstanden oder im Entstehen begriffen sind. Wir werden sie begehen, ihre Geschichte erkunden, ihre heutige Gestalt und ihre Nutzung untersuchen. Kurzum: Wir möchten uns mit ihnen vertraut machen, und zwar systematisch und sinnlich. Zugleich werden wir einen gesellschaftspolitischen, stadtplanerischen und landschaftsarchitektonischen Zugang zum öffentlichen Raum vorstellen. Auch wenn die künstlerische Intervention in den öffentlichen Raum eigenen Kriterien folgt, für Studierende des Masterstudiengangs „Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“ ist es wichtig, so unsere Überlegung, andere Ansätze kennen zu lernen, um neue Perspektiven auf ihren schillernden Gegenstand zu gewinnen. Der gesellschaftspolitische und planerische Blick darauf ist auch hilfreich, um die Sprache und die Logik solcher Fachdisziplinen, Berufe und Institutionen zu verstehen, zu nutzen und zu relativieren, die für gewöhnlich die Definitionsmacht über den öffentlichen Raum haben, und mit denen sich alle auseinandersetzen müssen, die darin eingreifen wollen. Das Seminar sieht zwei obligatorische Exkursionen nach Berlin vor und findet im vierzehntägigen Turnus statt. Susanne Bosch Workshop (2 SWS/2 ECTS-CP) Ich möchte eine Arbeitsgruppe eröffnen, die die meist benutzten Begriffe der Kunst im
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Prof. Liz Bachhuber Studio Project (18 SWS/18 ECTS-CP) The MFA-Program "Public Art and New Artistic Strategies" focuses on the theme of temporary intervention in public space during summer semester 2006. The city itself willbe the laboratory in which our investigations will take place: Schiller, Goethe, Nietzsche, Van de Velde, the Bauhaus, Feininger, Anna Amalia, Liszt, Rudolf Steiner, the Weimarer Republik, Nazi-Weimar, the Buchenwald Memorial, cafés,classical music, freshly-renovated houses, commemorative plaques, artificial snow at the Advent/Christmas market, aggressive/fighting Skinheads, plastic-wrapped Ginkgo-saplings to go, ubiquitous groups of tourists, formation of a ghetto in Weimar-West, 17 % unemployment, residents from 110 different countries, an Ilmpark, libraries and archives, 60 000 inhabitants, 6000 students, "big box" merchandising and gas stationsalong the entry routes, the Gerberstrasse, an "Atrium" shopping paradise within theformer Gauforum, rolling landscape, incorporated villages. starting: 03.04.06 Maxim Nedora Workshop (2 SWS/2 ECTS-CP) location: MFA room, behind Van de Velde building, 3rd floor13-18 h 1.Lecture: Maxim Neroda* (artist, curator, Novosibirsk) 2. Lecture and video: Avdei Ter-Oganian (artist, Berlin/Moskow) 3. Lecture and video: Avdei Ter-Oganian (artist, Berlin/Moskow) Discussion after each lecture.
1.Lecture: Maxim Neroda (artist, curator, Novosibirsk) 2. Lecture and video: Avdei Ter-Oganian (artist, Berlin/Moskow) 3.Lecture and video: Maxim Neroda (artist, curator, Novosibirsk) 4.Lecture and video: Maxim Neroda (artist, curator, Novosibirsk) Discussion after each lecture.
introducing the context of the city of Dresden Prof. Liz Bachhuber Excursion (0,5 SWS/2 ECTS-CP) The 4th berlin bienniale, curated by Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni and Ali Subotnick, is not only a singular exhibition: it is composed of a series of events, ideas and gestures. The activities and endeavors began last spring in Berlin and around Germany with a series of presentations and lectures. Starting in March 2005, the curators published the first of a series of columns for the Zitty magazine. In September 2005, the 4th berlin biennial opened the Gagosian Gallery, Berlin, as a knock-off of a global brand. The gallery presents a new exhibition every four weeks. The three curators also wrote a diary for the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. In November 2005, the 4th berlin biennial published Checkpoint Charley, that shows images and material from the over 700 artists who were researched for the 4th berlin biennial. The exhibition of the 4th berlin biennial, Of Mice and Men, will open to the public on March 25, 2006. Dipl.-Ing (FH) cand.prom. Sabine Knierbein Graduate’s seminar (2 SWS/8 ECTS-CP) The Reichstag building, the Brandenburg Gate and the Holocaust Memorial their conception and visual impact can only be understood in consideration of their spatial surroundings. The formation of the principal mile of German state representation from the Spreebogen and the Pariser Platz to the Ministerial Gardens has been deliberately discussed and determined as public space represented by an urbanistic ensemble of built volume and open space. Today, as the design of the government quarter has for the time being reached completion, it becomes apparent: the political representation of the Federal Republic of Germany is at it’s most important location marked by place and park, meadow and alley, street and garden.
Susanne Bosch Workshop (2 SWS/2 ECTS-CP) I would like to set up a study group on Wednesdays, defining the most common terms in
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