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Struktur der Lehre
Der Hauptakzent der künstlerischen Lehre liegt auf der individuellen künstlerischen Arbeit. Das Atelierprojekt bildet daher den Kern des Lehrkonzeptes. Im Rahmen eines umfassenden Projektes zum Semesterschwerpunkt (Temporäre Installationen, Kunst und Gedenken, Kunst am Bau oder Neue künstlerische Strategien), meist in Kooperation mit einer entsprechenden Institution, wird jeweils eine eigene Arbeit von den Studierenden für den öffentlichen Raum realisiert. Der Prozess wird im Atelierprojekt von den Lehrenden begleitet. Das Graduiertenseminar findet wöchentlich statt und bildet das Forum für die theoretische Diskussion. Lehrinhalte werden von Professoren und Professorinnen, künstlerischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, sowie Gastdozenten und Gastdozentinnen in wechselnden Theorieeinheiten angeboten. Die Studierenden stellen regelmäßig die Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeit in der „critique session“ vor.
Ein spezielles für den Studiengang entwickeltes interfakultatives Lehrangebot vermittelt relevante handwerkliche und technische Kenntnisse in Fachkursen und Workshops sowie zur Professionalisierung als Künstler/Künstlerin.
Exkursionen begleiten die jeweiligen Studieninhalte.
Zu Beginn ihres Studiums suchen sich die Studierenden einen Professor/Professorin, von dem/der sie persönlich betreut werden. Dieser Professor/Professorin ist gleichzeitig auch Mentor/Mentorin und trifft sich regelmäßig mit den Studierenden, um die sich im Prozess befindliche Arbeit zu diskutieren. Der Mentor/die Mentorin sollte als Prüfer/Prüferin an der MFA-Abschlussarbeit beteiligt sein.
Die Lehrzeit im Wintersemester beginnt Anfang Oktober und endet Mitte Februar. Das Sommersemester fängt im April an und endet Mitte Juli.

Van de Velde Bau, Hauptgebäude
Struktur des Studiums
> Studienordnung
> Prüfungsordnung
> Studienplan
Credit-System
Aufgrund der Auslandsorientiertheit des Studiengangs werden die Studienleistungen mit Leistungspunkten berechnet. Für die Zulassung zur Masterprüfung sind folgende Leistungen nachzuweisen:
- 3 Projekte – 54 Leistungspunkte
- 3 Graduiertenseminare – 18 Leistungspunkte
- 3 Professionalisierung-Module – 18 Leistungspunkte
Der Besuch der Lehrveranstaltungen wird durch Leistungspunkte wie folgt bewertet:
Projekt:
18 Leistungspunkte
Graduiertenseminar:
6 Leistungspunkte
Professionalisierung-Modul:
6 Leistungspunkte
Die Masterprüfung wird mit 30 Leistungspunkten bewertet. Insgesamt müssen 120 Leistungspunkte erreicht werden. Die Qualität der Arbeit wird jedoch mit der üblichen Skala „1 = sehr gut" bis „5 = nicht ausreichend" bewertet.

Metallwerkstatt
Abschluss
Der Master of Fine Arts ist ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss.
Die Prüfung besteht aus einer Abschlusspräsentation, einer schriftlichen und mündlichen Prüfung (Masterarbeit und Präsentation).

Weimar, Schillerstraße
Lehrveranstaltungen
> MFA-Programm
> Andere Lehrveranstaltungen an der Uni
(Die Studierenden des MFA-Studienganges können auch Veranstaltungen der anderen Studiengänge besuchen und sich diese anrechnen lassen)
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Structure of Teaching
The main emphasis in the artistic training is placed upon the individual student work. The Studio Project is therefore the core of the teaching concept. The complex semester project, often in collaboration with a partner institution, addresses one of the four main themes of the MFA program (temporary installation, art and commemoration, integration of art and architecture or new artistic strategies). Each student realizes a work for public space. This process is accompanied by the teachers in the studio project. The Graduate Seminar meets weekly and builds the forum for theoretical debate in which professors, staff and guest lecturers illuminate the theoretical content in alternating theory blocks. The students regularly present the results of their work in the critique session.

Van de Velde Bau, corner building
Inter-faculty classes are specially developed for the program; these classes impart relevant skills through courses and workshops in handcraft, technology and professionalization.
Excursions accompany the respective study content.
At the beginning of their studies, the students seek a professor who will personally guide them. This professor, as mentor, meets regularly with the student in order to discuss the work in progress. The mentor is, in most cases, one of the examiners on the student´s MFA thesis committee.
The winter semester starts at the beginning of October and ends in February and the summer semester is from April until the middle of July.
Structure Of Study
> Ordinances of Study
> Examinations Regulations
> Schedule of Study

Ayumi Matsuzaka Videostills "Fallen Leaves Project", performance and installation 2000
Credit System
Because of the course of study is internationally oriented, the study achievements of the students will be calculated with credits. For admittance to the Master’s Examination the following achievements are to be documented:
- 3 Projects – 54 Credit points
- 3 Graduate Seminars – 18 Credit points
- 3 Professionalization Modules – 18 Credits points
The participation in the classes will be given the following credit value:
Project:
18 Credit points
Graduate Seminar:
6 Credits points
Professionalization Module:
6 Credits
The Master’s Examination will be given a value of 30 Credits. A total of 120 Credits must be earned. The quality of the work will be respectively evaluated with the scale from:
"1 = very good" to "5 = insufficient".

wood workshop
Degree
The mfa is a graduate professional degree in art. The examination is composed of a thesis exhibition and an oral and a written presentation (Masters’ Thesis and Presentation).
Course Offerings
> MFA-Program
> Course Catalogue of the University
(The MFA students can also take classes in other areas such as Media Studies and European Urbanism for credit.)
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Leiterin des MFA-Programms
Prof. Liz Bachhuber
geboren 1953 in Milwaukee, Wisconsin, USA, lebt und arbeitet in Weimar und Bourguignon, Frankreich
- 2006 Artist-in-Residence an der University of Wisconsin-Milwaukee
- seit 2001 Leiterin und Gründerin des MFA-Programms "Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien" an der Bauhaus-Universität Weimar
- seit 1993 Professorin für Freie Kunst an der Fakultät Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar
- seit 1980 Beteiligung an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, zahlreiche Projekte im Bereich Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau
- 1990 Arbeitsstipendium des National Endowment for Arts (NEA), USA
- 1987–89 Arbeitsstipendium des „National Studio Program", P.S.1, New York
- 1984 Stipendium der Stiftung Kunstfonds e.V., Bonn
- 1983-84 Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf und Aufenthalt in Rom
- 1979–83 Stipendiatin des Fulbright/DAAD (1979-81) an der Staatliche Kunstakademie Düsseldorf (Meisterschülerin 1983)
- 1972–79 Studium an der University of Wisconsin-Milwaukee (BFA, MA)
„In meiner Arbeit suche ich Metaphern und Bilder für bestimmte Situationen oder Bedingungen. Die ästhetischen Qualitäten einer Arbeit sind mir dabei besonders wichtig. Mit meiner Bildsprache und pointiert eingesetzten Materialkombinationen möchte ich die Betrachter und Betrachterinnen überraschen und Aufmerksamkeit einfordern.
In einer entmaterialisierten und globalisierten Welt bin ich zunehmend an unserer Beziehung zu der physikalischen Welt interessiert und von der Wichtigkeit sinnlicher Wahrnehmung überzeugt. Der Ausgangspunkt für meine künstlerische Arbeit sind meine unmittelbaren Erfahrungen im Alltag und das konkrete Umfeld, in dem ich lebe. Deshalb spiegeln die unterschiedlichen Phasen meines künstlerischen Schaffens bestimmte Zeiten in meinem Leben wider. Meine Arbeit behandelt die Situation des Individuums in der Gesellschaft und jede Arbeitsserie wird von der Kreuzung meiner persönlichen Erfahrung mit gesellschaftlichen Problemstellungen inspiriert. Wie und ob die kollektive mit meiner subjektiven Wahrnehmung übereinstimmt und wo das Potential für selbstbestimmte und individuelle Kreativität liegt, ist von großem Interesse für mich. Mit jeder neuen Arbeitsserie spreche ich neue Fragen an: Entwurzelung und Mobilität, Rollenkonflikte und persönliche und politische Umwälzungen.
Inwiefern ist meine persönliche Erfahrung Teil eines größeren Kontextes? Ich verwende Alltagsobjekte und Abfall, Fundstücke, die Spuren menschlicher Handlungen tragen, als spezifischen Ausdruck unserer Zeit und gemeinsamen Kultur und bringe sie in Verbindung mit organischen Materialien. Meine Motivation ziehe ich aus Ereignissen, die mich aus intellektuellem Interesse oder emotionaler Betroffenheit berühren. Ich begebe mich auf eine Gratwanderung zwischen klarer Botschaft und Ausdruck und dem Herausfordern von individuellen Assoziationen auf Seiten der Betrachter. Auf diese Weise entsteht ein Dialog. Der Zuschauer wird körperlich (durch seine Anwesenheit im Raum) und emotional in die Arbeit mit einbezogen und ist intellektuell durch die Interpretation der verwendeten Metaphern und Symbole involviert. Die Installation, das Objekt ist ein spezifischer Ausdruck unserer gemeinsame Zeit und Kultur."
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Head of the MFA-Program
Prof. Liz Bachhuber
born 1953 in Milwaukee, Wisconsin, USA, lives and works in Weimar and Bourguignon, France
- 2006 Artist-in-Residence at the University of Wisconsin-Milwaukee
- 2001-present Head and Founder of the MFA-Program "Public Art and New Artistic Strategies" at the Bauhaus-University Weimar
- 1993-present Professor of fine art in sculpture and installation at the Faculty of Art and Design, Bauhaus-University Weimar
- 1980-present participation in international solo and group exhibitions as well as works and commissions in public space
- 1990 grant to work, National Endowment for the Arts (NEA), USA
- 1987-89 National Studio Program, P.S. 1, New York, USA
- 1984 grant to work, Stiftung Kunstfonds e.V., Bonn, Germany
- 1983-84 travel grant of the Art Academy Düsseldorf, studio in Rome
- 1979-83 Art Academy Düsseldorf (Meisterschülerin)
- 1972-79 University of Wisconsin-Milwaukee (BFA, MA)
“My work searches for metaphors and images to describe a condition or situation. The aesthetic quality of a work is of particular importance to me. I like to surprise the viewer through my visual language, particularly through the combination of unusual materials.
In an ephemeral and globalized world I am increasingly interested in our relationship to the physical world. I am convinced of the importance of sensual perception. My work builds on my immediate and direct experience of daily life and the concrete environment in which I live. That is why various phases of my work mirror the events and activities in my life. My work deals with the condition of the individual in society Every series of work is inspired through the intersection of my personal experience with societal issues. Does the collective experience coincide with my personal perception? What is the potential of a self-determined individual to create? These are questions of great interest to me. With every new series, more questions arise relating to: unrooting and mobility, role conflicts and personal and political upheavel.
To what extent is my personal experience part of a larger context? I use banal objects, garbage and found objects that bear the traces of human activity, as a specific expression of our time and comman culture. I set them in relationship to organic material. Events that touch me emotionally or interest me intellectually motivate me. I walk the line between a clear message and the appeal to provoke personal associations on the part of the viewer. In this way a dialog takes place. Through their presence, the viewer is physically and emotionally involved in the work and intellectually engaged through the interpretation of the metaphors and symbols used. The installation, the object is a specific expression of our shared era and culture.”
Prof. Liz Bachhuber with students © Andrea Theis
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Künstlerische Mitarbeiterinnen
Lisa Glauer
- seit 2007 Künstlerische Mitarbeiterin im MFA-Programm „Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“, Bauhaus-Universität Weimar
- 2002-2004 University of the Arts, Berlin. (Master of Arts in Context)
- 1998-2002 Pratt Institute, Brooklyn, N.Y. (MFA)
- 1998-2000 Pratt Institute, Brooklyn, N.Y. (Master of Science)
- 1995-1998 School of Art & Design, SUNY Purchase, N.Y. (BFA)
- 2008-2009 NGBK project grant to the group RE/positionierung
- 2007 Jellibelly: Phase II, Kulturamt für dezentrale Kulturförderung, Berlin Mitte
- 2001 Artists Talk on Art(ATOA), Manhattan, New York
“Curator's Choice Award”
- 1997 Bendheim Scholarship, Stipendium für Malerei
"Zusammen mit anderen Künstler_innen gründete ich arttransüponder, einen gemeinnützigen Verein, in Berlin in 2004. Hier sind wir an der Schnittstelle zu anderen Fachgebieten mit diversen Teilnehmer_innen. Auf vielen Ebenen hat ein partizipatorischer Ansazt in der Entwicklung und Durchführung von Kunst projekten Diskussionen bezüglich der geo und soziopolitischen Deimension unserer Arbeit beeinflusst(www.arttrnapsonder.net) Durch die Praxis lernend, sind wir den Kunstbetrieb in Berlin angegangen indem wir unsere eigene Institution produziert haben, und denken weiter m Abstrakten wie im Konkreten über die Politik der Entscheidungsprozesse inach, in dem wir Möglichkeiten den zeitgenössischen Kunstbetrieb und das was darüber hinaus transportiert werden könnte erwägen. Mein Interesse in der untersuchung der politischen Dimension von Partizipativen kunstprojekten im öffentlichen Raum wächst ungebrochen.
Ein Hauptinteresse meiner Arbeit diese letzten paar Jahre ist die Untersuchung geschlechtsspezifischer Konnotationen des Begriffs "Arbeit" innerhalb und ausserhalb des Kunstkontexts und wie dieses in Beziehung steht zur Materie wenn es gegriffen und in unterschiedliche kontexte geschoben wird. Konkret habe ich ein paar Jahre mit dem abjekten Material Frauenmilch in der Kunst gearbeitet. Ich habe die Geschichte der Frauenmilch in der Kunst untersucht und de-authentisierungsprocesse entwickelt, die die Verbindung zwischen Authentizität und Authorschaft im Eurozentrischen Kunstkontext zu dekonstruieren. Diese Gedanken flossen in meine mehrjährige Zusammenarbeit mit Käthe Wenzel, mit der ich eine voll funktionsfähige Bauchpinselmaschine entwickelte.
Ich bin an einer spielerischen Untersuchung von Mythen und tradierten (Eurozentrischen) Machtkonstruktionen interessiert, und setzte sie in meiner Kritik und Kunst in Beziehung zur Intersubjektivität. Satire und das Hyperbolische sind tradierte Stilmittel die ich eingesetzt habe, um die Grenzen und historischen Ausschlüsse aufzuzeigen und den Raum für Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten zu erweitern. Ich glaube das Ideen zwischen Menschen exisiteren."
Nadin Reschke
born 1975 in Bernburg an der Saale, Germany, lives and works in Berlin and Weimar
- seit 2007 Künstlerische Mitarbeiterin im MFA-Programm „Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“, Bauhaus-Universität Weimar
- NGBK Berlin, kuratorisches Ausstellungsprojekt „Knast sind immer die anderen“
- Goldrausch Künstlerinnen Art IT Postgraduiertenprogramm Berlin
- DAAD-Stipendiatin Istanbul, Projekt „Kalinti oder von dem, was übrig bleibt“
- 2006 stipend of the Kulturstiftung Sachsen
- 18-monatiges Projekt „so far so good“ mit Ausstellungen in Artspace Trafo Budapest Ungarn; Oda Projesi Space, Istanbul Türkei; Paradise Center, Teheran Iran; Open Circle, Bombay Indien; Artspace, Auckland Neuseeland; 24hr Artsspace, Darwin Australien; Taring Padi, Jogyakarta Indonesien; P10 Singapur; Rimbun Dahan Gallery, Kuala Lumpur Malaysia; Ryllega Gallery, Hanoi Vietnam
- Meisterschülerstudium bei Ulrike Grossarth, Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden
- Studium und Diplom in Klasse für Übergreifendes künstl. Arbeiten bei Ulrike Grossarth, Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden
- 1998-00 Hochschule für Bildende Künste Dresden, Aufbaustudium Kunst und Therapie
- 1995-98 University of Wales: Bachelor of Fine Arts
"Die wachsende Mobilität der Menschen hat meiner Ansicht nach transnationale und -kulturelle Räume geschaffen hat, welche die Erfahrung der eigenen Herkunft verändern. Ich beschäftige mich in meinem Arbeiten mit individuellen Strategien, die Menschen an einem Ort leben und zu Hause sein lassen. Ein durchgehender Aspekt ist dabei die Untersuchung und Hinterfragung von kulturellen Zuschreibungen. In Begegnungen mit Menschen sammle ich Material oftmals im direkten Dialog. Entstehende Audio-, Videosequenzen und fragmentarische Geschichten werden von mir weiterbearbeitet. In einem partizipativen Arbeitsprozess, der sich zum Teil in multipler Autorenschaft entwickelt, entstehen Installationen aus Video-, Audio und Stickereiarbeiten.
Die Projekte generieren einen Austausch und ermöglichen eine Teilhabe an Erfahrungen, die eine andere Lebenspraxis nahe bringen, und unsere eigene Art uns zu verorten hinterfragt.
Neben meinen künstlerischen Projekten arbeite ich auch als künstlerische Kunstvermittlerin und bin in kuratorische Projekte und Ausstellungen involviert, momentan in der NGBK (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst) Berlin."
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Assistant Professors
Lisa Glauer
- since 2009 Assistant Professor in the MFA-Program "Public Art and New Artistic Strategies",Bauhaus-University Weimar
- 2002-2004 University of the Arts, Berlin. (Master of Arts in Context)
- 1998-2002 Pratt Institute, Brooklyn, N.Y. (MFA)
- 1998-2000 Pratt Institute, Brooklyn, N.Y. (Master of Science)
- 1995-1998 School of Art & Design, SUNY Purchase, N.Y. (BFA)
- 2008-2009 NGBK project grant to the group RE/positionierung
- 2007 Jellibelly: Phase II, Kulturamt für dezentrale Kulturförderung, Berlin Mitte
- 2001 Artists Talk on Art(ATOA), Manhattan, New York
“Curator's Choice Award”
- 1997 Bendheim Scholarship, Stipendium für Malerei
"Together with several other artists, I co-founded arttransponder e.V., a non-for profit institution, in Berlin in 2004. At arttransponder, we are dedicated to making possible art projects at the interface to other fields of specialization with diverse participants. On multiple levels, applying a participatory approach in developing and implementing art projects has spurred discussions regarding the geo- and socio-political dimension of our work (www.arttransponder.net) Learning by doing, we broached the art system in Berlin by producing our own institution, and continue to think about the politics of decision making processes both abstractly and concretely, considering possibilites of shaping the contemporary art scene and what mght be transported beyond it. My interest in examining the political dimension of participation when working in the public realm continues to grow.
A main interest that has shaped my work these past few years is examining the genderspecific connotations of the term "work" in the art context and outside it and how this relates to matter as it becomes material when it is grasped and pushed through different contexts. Specifically, I have worked for several years with the highly unusual material breastmilk in art, exploring its history and examining and applying de-authentification processes in order to better understand how authorship can be (de) constructed in the Eurocentric art context. These ideas have flowed into my recent collaboration with Käthe Wenzel and our development of an "ego-stroker" (Bauchpnselmaschine)
I am interested in playfully examining myths and traditional constructions of power as they relate to intersubjectivity in my critique and my art, using satire, the hyperbolic and humor as a way to make visible constraints and historical exclusions and to expand the space in which choices and decisions can be made. I believe ideas exist between people."
Lisa Glauer © Käthe Wenzel, 2007
Nadin Reschke
born 1975 in Bernburg an der Saale, Germany, lives and works in Berlin and Weimar
- 2009-present Assistant Professor in the MFA-Program "Public Art and New Artistic Strategies",Bauhaus-University Weimar
- 2009 NGBK Berlin, curatorial project “prison is always the other”
- 2008 Goldrausch Art IT Postgraduate Program and -grant Berlin
- 2007 DAAD-grant for Istanbul, project „Kalinti oder von dem, was übrig bleibt“
- 2006 stipend of the Kulturstiftung Sachsen
- 2004-2005 18 month travelling project „so far so good“ with exhibitions in Artspace Trafo Budapest Hungary; Oda Projesi Space, Istanbul Turkey; Paradise Center, Teheran Iran; Open Circle, Bombay India; Artspace, Auckland New Zealand; 24hr Artsspace, Darwin Australia; Taring Padi, Jogyakarta Indonesia; P10 Singapore; Rimbun Dahan Gallery, Kuala Lumpur Malaysia; Ryllega Gallery, Hanoi Vietnam
- 2003-2005 Meisterschülerstudium/ Master Program at the University for Visual Arts (HfBK) Dresden
- 2001-2003 Diplom in integrative art practise, Prof. Ulrike Grossarth, University for Visual Arts (HfBK) Dresden
- 1998-00 University for Visual Arts (HfBK) Dresden, Postgraduate Program Art and Therapy
- 1995-98 School of Art at the University of Wales: Bachelor of Fine Arts
"In my artwork, I engage with social issues, often using participatory strategies to involve people outside the art context in the work’s development. My process-based projects trigger communication and create a framework for social action. I was part of the artist group Stafeta at the Kunsthaus Dresden (2003/4) while I was studying Integrative Art practise at the University for Visual Arts (HfBK) Dresden. After finishing my Master (Meisterschülerin) I worked with a participatory practise abroad and in Germany with the support of grants by the Kulturstiftung Sachsen (2005), the Goethe Institute Jakarta (so far so good, 2005) the DAAD (Kal?nt? oder von dem was übrig bleibt, 2006) and the Berlin Senate (working grant 2009). I am also active as an art mediator and involved in curatorial projects such as the New Society for Visual Arts (NGBK) in Berlin."
Nadin Reschke ©
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