Weimar als StudienortWeimar ist eine wunderschöne und überschaubare kleine Universitätsstadt. Weimar, Theaterplatz, Goethe Schiller Denkmal Seit der Klassik um 1800 war Weimar ein unvergleichbares Zentrum deutschen Geisteslebens. Hier wirkten mit Wieland, Goethe, Herder, Schiller und Nietzsche die bedeutendsten deutschen Dichter und Denker. 1919 wurde im Nationaltheater die Weimarer Republik" ausgerufen. Sie war ein erster und nur kurz währender Versuch, eine Demokratie in Deutschland zu etablieren. 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Weimar, Buchenwald, Luftaufnahme Für Weimar war das der Beginn eines der dunkelsten Kapitel seiner Geschichte: 1936 wurde das Konzentrationslager Buchenwald eingerichtet. Vorwiegend politische Häftlinge und später Kriegsgefangene waren dort inhaftiert, sowie Juden und andere Volksgruppen, die aufgrund der rassistischen Motive der Nazis verfolgt wurden. Mehr als 56000 Menschen wurden ermordet. Die historisch einmalige Lage Weimars ermöglicht den Studierenden vor Ort eine intensive Beschäftigung mit Geschichte, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Funktion der Kunst im öffentlichen Raum. Die Nähe zu Buchenwald bietet Anlass genug, über Themen der Erinnerung und des Vergessens zu reflektieren sowie sich mit der Funktion des Denkmals im internationalen Diskurs zu befassen. Das kulturelle und historische Erbe von der Zeit des Klassizismus bis hin zur Perversion des organisierten Massenmordes in Buchenwald spiegelt sich unter anderem in der Bandbreite der Museen wider. Weimar, Frauenplan, Goethehaus Goethes Wohnhaus, das Bauhaus-Museum, die Gedenkstätte Buchenwald und die Sammlung zeitgenössischer Kunst von Paul Maenz, die seit 1999 im Neuen Museum" untergebracht ist. Die Bauhaus-Universität blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück. Sie ging aus der 1860 gegründeten Großherzoglich Sächsischen Kunsthochschule hervor. Der belgischen Architekt Henry van de Velde, der 1902 nach Weimar berufen wurde, gründete dann die Kunstgewerbeschule, in deren Gebäude sich noch heute die Bauhaus-Universität befindet. Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wurden mit der Ernennung von Walter Gropius zum Professor die beiden Schulen unter dem Namen Staatliches Bauhaus Weimar" vereint. Dieser Zusammenschluss währte nicht lange: 1921 spaltete sich die Hochschule für bildende Kunst ab und wurde wieder eine eigenständige Institution. Das Bauhaus siedelte 1925 aufgrund des konservativen kulturellen und politischen Klimas in Thüringen nach Dessau um. Während der DDR-Zeit hatte die Hochschule eine stark technische Ausrichtung. 1993 wurden mit der Gründung der Fakultät Gestaltung wieder künstlerische und gestalterische Schwerpunkte gesetzt, die vor wenigen Jahren um die Fakultät Medien erweitert wurden. Seit 1996 trägt die Hochschule den Namen Bauhaus-Universität.
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Weimar as a place to studyWeimar is a beautiful and reasonably small university town. It has around 60000 residents, of whom 6500 are students. Its universities (Bauhaus-University and Franz Liszt University of Music) constitute an important part of its public life. Weimar, Zeughof, YouthHostel
Since the Classic era Weimar has been an incomparable centre of German intellectual life. Here in Weimar, some of the most important German poets and thinkers such as Wieland, Goethe, Herder, Schiller or Nietzsche have lived and worked. In 1919, the "Weimar Republic" was proclaimed in the National Theatre. It was the first, albeit short-lived, attempt in Germany to establish a democracy. In 1933 the National Socialists rose to power in Germany. Weimar, marketplace, city hall For Weimar this was the beginning of its darkest chapter: In 1936 the concentration camp Buchenwald was established. Mainly political prisoners and later prisoners of war were sent here, but also imprisoned were jews and people belonging to the other groups victimized by the Nazis racist motivations, as well as so-called social misfits and homosexuals. More than 56,000 people were murdered. Weimar, Seifengasse Immediately after the First World War, with the appointment of Walter Gropius, both schools were brought together as the "National Bauhaus Weimar". This union would not be maintained for long. In 1921 the College of Fine Art split off. The Bauhaus moved to Dessau in 1925 because of the conservative cultural and political climate in Thuringia. During GDR times, the college had a technical orientation. In 1993, with the establishment of the Faculty of Art and Design, an artistic an design focus was set a focus that would be further expan-ded with the founding of the Faculty of Media. In 1996 the name of the university has been known as the Bauhaus-University. > history
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