| 1. Preis der Mediengestaltung (Mediengestaltung Award) | |||||||||
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| In diesem Jahr werden erstmals die besten Abschlussarbeiten aus der Mediengestaltung für den „Preis der Mediengestaltung“ nominiert. Eine Fachjury prämiert die studentischen PreisträgerInnen aus den Disziplinen Gestaltung medialer Umgebungen, Interface Design, Experimentelles Radio, Moden & öffentliche Erscheinungsbilder, Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung, Medien-Ereignisse, Experimentelle Television. Feierliche Preisverleihung: Samstag, 12. Juli 2008, 17 Uhr | |||||||||
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Jury:
Dr. Klaus Nicolai, Kurator, Leitung CYNETart Festival, Projektleitung CYNETart Wettbewerb Prof. Monika Fleischmann, Designerin und Künstlerin, Fraunhofer-IAIS, Media Arts & Research Studies (MARS) Peter Zorn, Künstler und Kurator, Werkleitz Gesellschaft e.V. Prof. Ursula Damm, Künstlerin, Professorin für Gestaltung medialer Umgebungen, Bauhaus-Universität Weimar Prof. Wolfgang Kissel, Geschäftsführender Direktor des Bauhaus Film-Instituts, Professor für Medien-Ereignisse, Bauhaus-Universität Weimar Ein großer Dank gilt den Förderern des Preises der Mediengestaltung: dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Stefan Wolf, der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH, der Sparkasse Mittelthüringen und der KKS: die medienarbeiter GmbH.
Nominierte Arbeiten:»Fallen Gelassen« Kurzfilm von Max Baberg Der animierte Kurzfilm "Fallen Gelassen" handelt von einem kleinen Mädchen namens Anna, welche durch ihren Gegenspieler Lars aber auch durch ihre widrige Umwelt und soziale Herkunft in einen Abwärts-Strudel gerät, aus welchem es kein Entrinnen zu geben scheint. Ein sozialkritischer Film welcher die Chancenlosigkeit vieler junger Menschen in diesem Land metaphorisch thematisiert. Länge: 30 min, 3D-Animationsfilm mit Cinema 4D, Mai 2008 (05/07 - 05/08) Ein Film von Max Baberg und Daniel Büttner mit Unterstützung von Sebastian Dinter (Modelling), Markus Müller, Conrad Ostwald (Compositing), Moritz Fehr, Florence von der Weth (Sound), Johannes Ziebandt (Programmierung), Johannes Harth, Don Vasco Tücks (Skripting), und natürlich viele mehr! »Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi Altötting« Klanginstallation von Moritz Fehr Diplomarbeit 2008 an der Bauhaus-Universität Weimar (Mediengestaltung) "Ausgangspunkt meiner Arbeit ist der Gedanke, dass ebenso, wie das Panorama die Sehgewohnheiten veränderte, dies für Klanginstallationen im musikalischen bzw. akustischen Bereich gilt. Klanginstallationen werden nicht in Form einer Aufführung vorgeführt, sondern beziehen sich in ihrer Gestaltung und Form auf den Raum in dem sie präsentiert werden oder zeichnen diesen akustisch nach. Im Altöttinger Panorama soll das Rundgemälde mit einer 16 – Kanal - Klanginstallation zusammengeführt werden. Ziel ist es, den illusionistischen Eindruck des Bildes durch den Einsatz mehrerer Klangebenen zu erweitern. Die vorliegende Stereo-Version im Video transportiert die Klangidee (nicht aber den tatsächlichen räumlichen Klangeindruck), die für diesen speziellen Raum zu einer mehrkanaligen Raumklanginstallation weiterverarbeitet wird. Die Gestaltung der Komposition bezieht sich sowohl auf die Grundstimmung des Gemäldes, das den Moment kurz nach dem Tode Jesu Christi am Kreuz darstellt, als auch auf die Landschaft und speziell auf verschiedene Ausschnitte des Bildes. Im Panoramagebäude werden verschiedene Lautsprecherebenen installiert, die die Bildebenen akustisch nachzeichnen. Die Installation ist in Modellform realisiert, im Laufe des Jahres 2009 soll die Klanginstallation permanent im Altöttinger Panorama aufgebaut werden. Die Verbindung eines Panoramagemäldes mit Klang wurde von mir in einer vorhergehenden Installation für das Velaslavasay Panorama in Los Angeles erprobt und ist dort zu hören und zu besichtigen."Moritz Fehr http://www.ech0.org »Trufffle: Die Suche nach digitaler Identität« Google-History Webcast von Bernd Hopfengärtner »Dentissimo« Kurzfilm von Maurice Hüsni Markus liebt Kuchen! Doch die Freude über seinen selbstgebackenen Kirschkuchen ist nicht lang von Dauer. Kaum hat er von dem ersten Stück gekostet, durchdringt ihn, begleitet von einem fürchterlichen Knackgeräusch, ein unerträgliches Schmerzgefühl. Nach schlafloser Nacht wird Markus am nächsten Morgen mit einem seltsamen Phänomen konfrontiert: Alle Alltagsgeräusche, die er von sich gibt wiederholen sich rhythmisch und vereinen sich zu einem grandiosem Geräuschkonzert. Hilflos beschließt Markus, einen Arzt aufzusuchen - doch der Weg durch die Stadt stellt sich als äußerst schwierig heraus. »Hausdurchsuchung« Installation von Marie-Luise Lange Marie-Luise Lange bespielte mit ihrer Bachelorarbeit das gesamte Gebäude Humboldtstr. 10– d.h. alle Zimmer, Keller- und Dachgeschosse, Treppenaufgänge und Außenbereiche– als museale Installation. Anhand verschiedener Medien und Darstellungstechniken (u.a. Audioguide-System, Fotografie, verschiedene Drucktechniken & -medien) wurde dem Publikum ein sowohl sachlich-historischer, als auch intim-persönlicher Einblick in das häusliche Leben der letzten 150 Jahre eröffnet. Die Ausstellung stieß auf große Resonanz. "Wassilys Feld" Film von Hendrik Löbbert 1969 filmte ein russisch-moldauisches Dokumentarfilmteam den jungen Wassily dabei, wie er ein Soldat der Sowjetarmee wurde. Seine erste Liebe Julia fand er nach der Rückkehr in sein moldauisches Heimatdorf mit einem anderen Mann verheiratet. Fast 40 Jahre später wird der Rückblick auf sein Leben zu einer Chronik des Wandels und der Wiederkehr. Der Acker, den Wassily sein Leben lang gepflügt hat, bringt auch heute noch die Früchte hervor, die ihn und sein Dorf ernähren. Die Wiederaufführung des Films von damals und eine Hochzeit in der Familie zeigen in verschiedene Richtungen der Geschichte und zeugen doch beide vom Streben, die Einsamkeit zu überwinden. Buch/Regie/Produktion/Schnitt: Hendrik Löbbert und Klaus Neumann Kamera: Christoph Iwanow Dolmetscher: Denis Kacs Musik/Mischung: Dennis Beckmann Dramaturgische Beratung: Trevor Peters »Canto y Danza« Dokumentarfilm von Hannah Leonie Prinzler Ligia Luna und Tatiana Miranda gehören zu der Generation junger Nicaraguaner, die nach der sandinistischen Revolution in den 80er Jahren zum Studium ins sozialistische Ausland geschickt werden. Mit dem Kunststudium erfüllt sich für sie ein Traum. Doch während ihrer Studienzeit in Europa zerfällt nicht nur der Ostblock, auch in Nicaragua sind bei ihrer Rückkehr zu Beginn der 90er Jahre alle revolutionären Hoffnungen gescheitert. Tatiana lebt deshalb heute als Sängerin in Berlin – Ligia dagegen möchte Nicaragua trotz der Schwierigkeiten, die sie als Tänzerin hat, nicht verlassen. Der Film ist eine Annäherung an zwei starke und außergewöhnliche Frauen, die diesseits und jenseits des Atlantiks einen selbst bestimmten Weg gehen. Mit dem Gesang und Tanz der beiden Protagonistinnen, mit Alltagsbeobachtungen und Archivmaterial erzählt er – mal in heiteren und dann wieder in leisen Tönen – von verlorenen Träumen, dem Leben in der Fremde und der Sehnsucht nach einem Land, das so niemals existierte. DE/NIC 2008, 75 Minuten, spanisch mit deutschen Untertiteln Eine leonidafilm Produktion in Co-Produktion mit der HFF "Konrad Wolf" gefördert mit Mitteln der Kulturellen Filmförderung des Freistaats Thüringen http://www.leonidafilm.de »TOKYO-KAN« Fotobuch von Johannes Starke "Ich bin in Tokyo. Mein Blick springt von Reiz zu Reiz, sucht Ruhepunkte und Vergleichsmöglichkeiten. Meine Fotokamera klickt. Die Megacity Tokyo scheint wie eine Stadt der Zeichen und Verweise, deren Enden ins Leere laufen. Was ist Original und was Kopie? Darf ich in maximalschnellen Verkehrsströmen langsam gehen? Kann ich zum Fotografieren stehen bleiben? Ist mein Wohnzimmer die Stadt? Und sind diese Fragen in Tokyo die richtigen?" Die aus zwei Büchern bestehende Arbeit TOKYO-KAN ist eine fotografische, tagebuchfragmentarische und theoretische Untersuchung des Stadt- und Lebensraumes Tokyo und der Figur des Flaneurs in der postmodernen Stadt. http://www.johannes-starke.de »Cutuphon« Phonem-Instrument von Nicole Weber Das Cutuphon ist als Instrument konzipiert – als Musikinstrument im weitesten Sinne. Die menschliche Stimme wird zum reproduzierbaren Ton. Die Arbeit reflektiert die Strategien des Dadaismus und nutzt diese in einer zeitgemäßen Ausarbeitung. http://topotropic.de/cutuphon »Liz' 2007|08 Was bleibt. Souvenirs eines Lebens.« Installation von Sibylle Windisch Katalog: 24x21 cm, 118 Seiten und Begleitheft: 24x21 cm, 20 Seiten. Liz' 2007|08 Was bleibt. Souvenirs eines Lebens. möchte erfahrbar machen, welche Bedeutung und welchen unersetzlichen Stellenwert die persönlichen, oftmals trivialen Objekte des privaten Wohnraums, speziell im Alter, darstellen. Die Gegenstände bedienen sich hierzu ihrer Stimme und erzählen aus inniger Dingbeziehung zu ihrer Inhaberin. Entstanden ist eine Katalogisierung des Übriggebliebenen, des dinglichen Seins eines nunmehr 85-jährigen Lebens. Das Leben Lisbeth Jacobs. In Form eines Nachlasskataloges enthüllen letzte Habseligkeiten intimste Einblicke in die Privatsphäre dieses Menschen. Es ist die Geschichte einer pragmatischen ebenso resoluten Frau, die ein Andenken zum Nötigsten zählt, was man zum Leben braucht. |
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| Beteiligte: Maximilian Baberg, Moritz Fehr, Bernd Hopfengärtner, Maurice Hüsni, Marie-Luise Lange, Hendrik Loebbert, Hannah Leonie Prinzler, Johannes Starke, Nicole Weber, Sibylle Windisch | |||||||||
| Betreuer: Alle Professuren der Mediengestaltung | |||||||||
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