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FAQ: Häufig gestellte Fragen
Sie möchten wissen, wie Ihre Seminararbeit aussehen soll? Sie fragen sich, was bei einer Bachelor- oder Masterverteidigung zu beachten ist oder wie man seine Literatur verwaltet? Hier finden Sie möglicherweise erste Antworten.
Lehrveranstaltungen
Sie kennen sich längst aus und wollen nur wissen, was läuft? Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle, vergangene und künftige Lehrveranstaltungen:
WS 2011/2012
– Wissensgeschichte im Zeitalter der Digital Humanities, MA-Studienmodul, 4 SWS
Mittwochs, 10:00-13:15, B11, 013
Im Zentrum des Moduls stehen sowohl die Pflicht als auch die Kür wissenschaftlichen Arbeitens: Wir diskutieren und reflektieren die grundlegenden ebenso wie die subtileren Praktiken des Lesens, Schreibens und Programmierens (keine Vorkenntnisse erforderlich) als Handwerkszeug der kulturwissenschaftlichen Medienforschung, deren souveräne Beherrschung zum erfolgreichen Verfassen wissenschaftlicher Abschlußarbeiten und Qualifikationsschriften unerläßlich bleiben. Dementsprechend versteht sich das Modul einerseits als Einführung in das creative writing im Sinne von Nietzsches fröhlicher Wissenschaft unter hochtechnischen Bedingungen. Geschichte und Theorie des Lesens, des Exzerpierens, der Textverarbeitung und des Programmierens sind einige der zu verhandelnden Themen. Andererseits geht es um die Diskussion medienkulturwissenschaftlicher Methodik in der Ägide des Computers, also wie das Digitale die Bedingungen der wissensgeschichtlichen Textproduktion, der Historiographie wie der Informationsverarbeitung gleichermaßen, beeinflußt und verändert.
Aktueller Semesterplan als pdf-Datei (paßwortgeschützt) hier abzurufen.
WS 2010/2011
– Wissensvisualisierung, Seminar, 2 SWS (zusammen mit Prof. Dr. Frank Hartmann)
Dienstags, 15:15-16:45, B11, 015
Im Seminar, das zusammen mit Studierenden der Fakultät Gestaltung stattfindet, werden wir uns mit Konzeptionen der Visualisierung von Informationen befassen und einschlägige Texte diskutieren. Diagramme, Karten, MindMaps, Ikonifizierungen, deren jeweilige Geschichte und Theorie stehen dabei im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Visualisierung von Zeit, beispielsweise in der diagrammatischen Anordnung der Zeitleiste. Dabei geht es um die Frage, in welcher Form je unterschiedliche Datensätze und Informationen visualisiert und damit 'ins Bild gesetzt' werden können - von der gestalterischen Entscheidung bis hin zur generativen Gestaltung.
Aktueller Semesterplan als pdf-Datei
– Programmieren als Kulturtechnik, Übung, 2 SWS
Dienstags, 17:00-18:30, B11, 015
Die das Seminar "Wissensvisualisierung" begleitende Übung vertieft einerseits die Textlektüren und Diskussionen, versucht andererseits noch etwas ganz Neues im Studiengang Medienkultur: es gilt, die unterschiedlichen Erkenntnisse und Konzeptionen des Plenums im Rahmen eines gemeinsamen Software-Projekts zur Anwendung zu bringen. Programmierkenntnisse (in Java oder einer anderen objektorientierten Programmiersprache) sind dabei von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Eine Einführung in das objektorientierte Programmieren wird zu Beginn der Übung gegeben.
Achtung: Aus aktuellem Anlaß besteht die Möglichkeit, die Übung mit einem weiteren Projekt zu ergänzen: Wie macht man eigentlich ein Buch, von der Texterstellung bis zur Fahnenkorrektur? Bei Interesse läßt sich dieses Projekt in den Seminarzusammenhang integrieren. Details in der ersten Sitzung am 19.10.2010.
Aktueller Semesterplan als pdf-Datei
– MA-Projektmodul "Kulturtechniken", 4 SWS
Dienstags, 15:15-18:30, B11, 015
Das Projektmodul im Masterstudiengang besteht aus den beiden Veranstaltungen "Wissensvisualisierung" und "Programmieren als Kulturtechnik".
SS 2010
– Mediengeschichte, Plenum, 4 SWS
Dienstags, 9:30-12:45, Karl-Haußknecht-Straße 7, Hörsaal
Das Plenum verfolgt zwei Ziele. Zum ersten gilt es anhand ausgewählter Ereignisse und medien-technologischer Erfindungen/Innovationen einen Überblick über Epochen, Evolutionen und Zäsuren der Mediengeschichte zu gewinnen. Was endet eigentlich mit einer neuen Erfindung? Und welche Entwicklungen und Folgeeffekte bringt schließlich das neue Medium hervor? Zum zweiten wird sich das Plenum den Fragen widmen, wie man treffend über Ereignisse der Mediengeschichte schreiben kann und wie sich Gesellschaftsgeschichte als Mediengeschichte schreibt. Welche methodischen (Selektions-)Strategien, was für Denkfiguren, welche Technologien finden dabei Verwendung?
Aktueller Semesterplan als pdf-Datei (inkl. Links zu den Texten) 
WS 2009/2010
– Der Diener. Eine paradigmatische Figur der Wissensgeschichte, Vorlesung, 2 SWS
Dienstags, 17:00-18:30, Marienstraße, [Achtung, Raumänderung:] Hörsaal B
Die Vorlesung entwirft die Geschichte einer marginalen Figur unserer Kultur, deren weitestgehend unterschätztes Handeln sich mit fundamentaler Wirkung im Zentrum medialer Praktiken bewegt. So wird in einem historischen Bogen vom Barock bis zum 21. Jahrhundert die Transformation der eminenten Kulturtechnik des Dienens und ihrer Übertragung von menschlichen auf nicht-menschliche Wesen diskutiert. Im Mittelpunkt der Fallstudien findet sich dabei ein heterogenes Personal ein, z.B. der Bibliotheksdiener, der in den OPAC mutiert, allerhand Kammerdiener, die auffallend heutigen Suchmaschinen ähneln, oder auch Goethes Gehilfen oder Thomas Jeffersons »stumme Diener«, die als dienstbare Geister der Kommunikation im Haushalt agieren und denen mithin eine ebenso erstaunliche wie subversive Handlungsmacht zukommt.
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– Denkfiguren. Aus dem theoretischen Werkzeugkasten der Medienkultur,
Seminar, 2 SWS. Mittwochs, 17:00-18:30, B11, Raum 014.
Das Seminar diskutiert anhand einschlägiger Referenztexte grundlegende Denkfiguren, die in der Forschungskonzeption einer medienkulturwissenschaftlichen (Haus- oder Abschluß-)Arbeit zum Tragen kommen. Unter anderem werden verhandelt: Spurensuche, Rekursion, Différance, Störung, Unsichtbarkeit, Fortschritt, Epistemische Dinge, Metapher, Delegation, Mimesis, Apriori. Das Seminar dient daher nicht zuletzt als eine kompakte Einführung in die (fortgeschrittenere) Methodenlehre der Medienkulturwissenschaft.
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Zu älteren Lehrveranstaltungen von Markus Krajewski siehe die Einträge an der Professur Geschichte und Theorie der Kulturtechniken.
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