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Medienkulturelle
Lehre trägt zum Erwerb von Medienkompetenz als wichtiger
Kulturtechnik bei. Dabei untersucht Medienkultur auch
den Einfluss von Medien als Erkenntnismittel auf die historische
und theoretische Erkenntnis selbst. Im Rahmen der Kultur-,
Geistes- und Humanwissenschaften wächst Medienwissenschaft
und mit ihr auch die medienkulturelle Forschung in die
Funktion einer Grundlagendisziplin hinein. Dabei ist eine
Berücksichtigung auch praktischer Belange der Mediengestaltung
und eine besondere Beschäftigung mit Fragen des Medienmanagements
notwendig. Weder die technische
noch die politische und ökonomische Organisation
von Medien kennen nationale Grenzen. Populär- und
trivialkulturelle Formen und Inhalte zirkulieren weltweit,
ebenso wie Daten und Informationen. Zu den wichtigsten
Aufgaben künftiger Absolventen im Studiengang Medienkultur
zählt daher der Erwerb interkultureller Kompetenz.
Das Studium der Medienkultur ist deshalb international
und in Sonderheit europäisch orientiert. Neben dem
Austauschsystem mit ausländischen Partnereinrichtungen
im Rahmen des Sokrates-Programms gibt es ein integriertes
deutsch-französisches Studienprogramm "Europäische
Medienkultur", das in Zusammenarbeit mit der Universität
Lyon durchgeführt wird. Das Lehrangebot der Medienkultur
erstreckt sich über die Bereiche: medienwissenschaftliche Grundlagen
(Medientheorie, Mediengeschichte), Medienphilosophie, Geschichte und Theorie
Künstlicher Welten, Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Geschichte
und Theorie der Bildmedien, Europäische Medienkultur, Mediensoziologie,
Medienmanagement, Kunst-, Design- und Architekturwissenschaften; Zudem
werden mediengestalterische Praxisanteile integriert. last modified:
grundständige
Studiengänge
postgraduale
Studiengänge
Ordnungen
Studientermine
Prüfungstermine
Tutorien
Stundenpläne
Semesterapparate
Bachelor of Arts
Master of Arts
Bachelor of Arts/Licence en Information-Communication (Europäische Medienkultur)
Die
Wissenschaft der "Medienkultur" entwickelt historische
und theoretische Modelle, die den ästhetischen, gesellschaftlichen
und technologischen Wandel als Kulturvorgang und Sinnprozess
begreifen und beschreiben. Sie begleitet somit forschend
und lehrend die vielfach aufgefächerten medialen Prozesse
und fördert die historische und theoretische Urteilskraft
im Umgang mit den Medien. Sie greift mit Hilfe ihrer Beschreibungen
und Diagnosen in die Auseinandersetzung mit den Medien und
mit ihrer Gestaltung ein.