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Das Programm des Schönen
[re:fresh, Texte zur Medienkultur, Bd. 2]
Michael Eckardt/ Lorenz Engell
in Verbindung mit Elisabeth Walther (Hg.):
"Das Programm des Schönen.
Ausgewählte Beiträge der Stuttgarter Schule zur Semiotik der
Künste und der Medien", Weimar (VDG) 2002, 334 S.
Kurzbeschreibung
Semiotik und Medienwissenschaft haben einander viel zu sagen. In ihrer
stürmischen Entwicklung hat die Medienwissenschaft einen erheblichen
Bedarf an Konzeptualisierung ausgebildet, aber auch an Reflexion auf ihre
eigene Herkunft. Dabei ist eine neue Berücksichtigung und Würdigung
gerade semiotischer Denk- und Analyseansätze wichtig und konstruktiv.
Der vorliegende Band versammelt deshalb ausgewählte Aufsätze
der Stuttgarter Schule um Max Bense und Elisabeth Walther
aus den siebziger bis neunziger Jahren. Die auf C. S. Peirce fußende
zeichentheoretische Arbeit der Stuttgarter Schule hat den
wohl strengsten und avanciertesten Semiotikentwurf mindestens in Deutschland
hervorgebracht. Hinter dem Gestus entschlossener theoretischer Rigorosität
und dem Primat formalisierter Modellierung kultureller Sachverhalte entwickelt
dieser Ansatz ein feines Denk- und Analyseinstrumentarium von unerhörter
Modernität, dessen Reflexionsniveau bis heute beispielhaft bleibt.
Sowohl in den kategorialen Grundlegungen wie auch in den Anwendungen auf
ästhetische und kommunikative Prozesse werden hier präzise Verfahren
vorgeschlagen, deren historische und systematische Würdigung durch
die kultur- und medienwissenschaftliche Diskussion nunmehr beginnen kann.
ISBN Buch: 3-89739-315-8
Ladenpreis: € 27,00
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