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Clipkunst: Mark RomanekStudienmodul 2 SWS2/4 Credits Medienphilosophie Dr. Lisa Gotto Im Bereich der Videokunst gelten Musikvideoclips als Schwellenphänomene: Sie scheinen die Schnittmenge von avancierter Avantgarde und medialer Massenkultur zu bilden, sie zeigen Beziehungen auf zwischen Kunst und Kommerz, zwischen Experimental- und Werbefilm, zwischen Form und Fragment.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Videoclips eines einzelnen Regisseurs: Mark Romanek. Das Spektrum der Künstler, mit denen Romanek zusammen gearbeitet hat (unter ihnen Madonna, Nine Inch Nails und David Bowie) scheint ebenso vielfältig wie das visuelle Experimentierfeld, auf dem die Clips sich bewegen. Dabei spielt die Erprobung von Raum-Körper-Verhältnissen ebenso eine Rolle wie die Reflexion von Montage- und Kompiliertechniken, die als strukturelle Grundlage einer genuinen Bilddynamik entwickelt werden.
Mark Romaneks Videoarbeiten sollen im Seminar zunächst im Hinblick auf ihre Formsprache analysiert werden, weiterhin wird es darum gehen, die Gattung des Videoclips in Anbindung an kulturtheoretische und medienästhetische Debatten zu diskutieren.
Das Seminar ist Bestandteil des Moduls »Medienästhetik: Videokunst«.
Weiterführende Links:Semesterapparat in der BibliothekZeit:Erster Termin: 19.10.2006Donnerstags, 9.15 bis 10.45 Uhr Raum 015, Bauhausstraße 11 Hinweise:Leistungsnachweis: Referat, HausarbeitRichtet sich an:Europ. Medienkultur, MK/BA, Studienabschnitt 2 |
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