WS 02 | 03

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   

Diven.
Inszenierte Lichtgestalten ]

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 

 

Zeichen-Arbeit. Lektüren und Übungen zur Semiotik


Seminar (2 SWS)
5.0 Credits

Prof. Dr. Lorenz Engell

Die Theorie der Zeichen, lange Zeit weniger beachtet, lehrt eine Lektüre der Welt
unter dem Aspekt ihrer Vermitteltheit, ihrer Gemachtheit und ihres
Verweischarakters. Sie gehört damit zum Basiswissen der Medien- und der
Kulturwissenschaft überhaupt und kann hier sowohl als Denkmodell wie auch als
Analyseinstrumentarium aufgefaßt werden. Im Seminar werden, anschließend an
die letztjährige Vorlesung, die methodischen und theoretischen Grundlagen der
Semiotik insbesondere im Rückgang auf den amerikanischen Semiotiker und
Pragmatisten Charles Sanders Peirce und die Adaption und Formalisierung seiner
Ansätze durch die "Stuttgarter Schule" um Max Bense rekapituliert. In
Abhängigkeit von den Interessen und Voraussetzungen der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer können dabei einzelne Teilaspekte etwa der Erkenntnistheorie oder
der Ästhetik besonders berücksichtigt werden. Weiter sollen
Forschungsperspektiven der Semiotik in Hinsicht auf den möglichen Beitrag der
Zeichentheorie zu einer Philosophie der Medien entwickelt werden.

Erster Termin: 24.10.2002
Donnerstags 9.00 bis 11.00 Uhr
Raum 13, Bauhausstrasse 11
maximale Teilnehmerzahl: 15

Richtet sich an: A, B, G, M