Soziologie der politischen Kommunikation
Seminar (2 SWS)
5.0 Credits
Markus Schulz, M. A. (vertreten von Dr. Maren Lehmann)
Dieses Seminar widmet sich dem Verhältnis von Politik und Medien.
Demokratische Regime sind auf die Legitimation durch öffentliche
Kommunikation
angewiesen. Von den Bedingungen der öffentlichen Kommunikation hängt
das
Maß an Reflexion ab, das in die gesellschaftliche Selbststeuerung
einfließt.
Öffentlichkeiten lassen sich als Arenen beschreiben, in denen Akteure
(Individuen, Parteien, Verbände, Bewegungen, Regierungsstellen etc.)
mit
unterschiedlichen Interessen und Zielsetzungen aufeinandertreffen und
dabei
geltende Interpretationen von Wirklichkeit und Ansprüche an deren
Veränderung
aushandeln. Mit der Medialisierung öffentlicher Kommunikation in
der modernen
Mediengesellschaft wächst den Medien eine tragende Rolle in der
Politikvermittlung zu. Im Seminar werden insbesondere die Bedingungen
des
Wandels der medialen Öffentlichkeitsstrukturen sowie die daraus resultierenden
Konsequenzen für den politischen Prozess diskutiert. Neben der Lektüre
klassischer und neuerer Texte werden aktuelle Beispiele zur empirischen
Analyse
herangezogen.
Vorbereitungsempfehlung: Medienmaterial und Beobachtungsnotizen zum
Bundestagswahlkampf sammeln
Donnerstags 13.00 bis 15.00 Uhr
Raum 13, Bauhausstrasse 11
Bemerkung:
Richtet sich an: MK, fortgeschrittene Semester
Richtet sich an: MK, SEN
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