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Film Denken. Gilles Deleuze Filmtheorie ]
 
   
 
   
 
   
 
   
 

 

Les enjeux de la transmission

Seminar 2 SWS5 Credits

Dipl. - Germanistin Catherine Saracco

Jenseits der Soziologie der Medien, mit der sie oft verwechselt wird, beschäftigt sich die Mediologie mit der vergangenen und gegenwärtigen Interaktion zwischen Technik und Kultur.
In der Reflexion über das Archiv und das Gedächtnis versucht die mediologische Forschung, deren Untersuchungsgegenstand von der alten bis in die neuere Geschichte reicht, von der Schrift bis zum Internet, die kulturrelevanten Effekte technischer Errungenschaften zu erfassen. Indem sie das Wesen der Transmission reflektiert, gewinnt die Mediologie ihren Gegenstand.
In diesem Seminar wird also untersucht, worin das Anliegen der Transmission gegenüber der Kommunikation besteht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, ob der Begriff der Transmission (der für die Rehabilitierung der Zeitfunktion d.h. der historischen Dimension steht) den Begriff der Kommunikation (der mit der schnellebigen Gegenwärtigkeit von Information und der Auflösung jeglicher Zeitstränge gleichbedeutend ist) zurückgewinnen kann oder ob sich beide gegenseitig ausschliessen.
Man wird sich im wesentlichen auf Texte konzentrieren, die in den "Cahiers de médiologie" erschienen sind. Allerdings wird der streng mediologische Ansatz mit weiteren Texten anderer medienwissenschaftlicher Richtungen erweitert. Der Untersuchungsgegenstand des Seminars wird sich an den Phasen der "Graphosphäre" und "Hypersphäre" (R. Debray) orientieren. Dadurch dass die meisten Texte nur in französischer Sprache erhältlich sind, wird das Seminar zweisprachig gehalten. Als einführende Lektüre empfehle ich "Transmettre"(Hrg. Regis Debray), Editions Odile Jacob , Paris, 1997. Dies ist ein Archiv-Eintrag: Zeit und Ort sind nicht aktuell.

Grundstudium