WS 01 | 02
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Film Denken. Gilles Deleuze Filmtheorie ]
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Les enjeux de la transmission
Seminar 2 SWS5 Credits
Dipl. - Germanistin Catherine Saracco
Jenseits der Soziologie der Medien, mit der sie oft verwechselt wird,
beschäftigt sich die Mediologie mit der vergangenen und gegenwärtigen
Interaktion zwischen Technik und Kultur.
In der Reflexion über das Archiv und das Gedächtnis versucht
die mediologische Forschung, deren Untersuchungsgegenstand von der alten
bis in die neuere Geschichte reicht, von der Schrift bis zum Internet,
die kulturrelevanten Effekte technischer Errungenschaften zu erfassen.
Indem sie das Wesen der Transmission reflektiert, gewinnt die Mediologie
ihren Gegenstand.
In diesem Seminar wird also untersucht, worin das Anliegen der Transmission
gegenüber der Kommunikation besteht. Besonderes Augenmerk gilt dabei
der Frage, ob der Begriff der Transmission (der für die Rehabilitierung
der Zeitfunktion d.h. der historischen Dimension steht) den Begriff der
Kommunikation (der mit der schnellebigen Gegenwärtigkeit von Information
und der Auflösung jeglicher Zeitstränge gleichbedeutend ist)
zurückgewinnen kann oder ob sich beide gegenseitig ausschliessen.
Man wird sich im wesentlichen auf Texte konzentrieren, die in den "Cahiers
de médiologie" erschienen sind. Allerdings wird der streng
mediologische Ansatz mit weiteren Texten anderer medienwissenschaftlicher
Richtungen erweitert. Der Untersuchungsgegenstand des Seminars wird sich
an den Phasen der "Graphosphäre" und "Hypersphäre"
(R. Debray) orientieren. Dadurch dass die meisten Texte nur in französischer
Sprache erhältlich sind, wird das Seminar zweisprachig gehalten.
Als einführende Lektüre empfehle ich "Transmettre"(Hrg.
Regis Debray), Editions Odile Jacob , Paris, 1997. Dies ist ein Archiv-Eintrag:
Zeit und Ort sind nicht aktuell.
Grundstudium
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