SS 2006

 
   
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Gender und Genre

Seminar 2 SWS
2/4 Credits
Medienphilosophie

Dipl.-Kulturwiss. (Medien) Daniela Wentz

Gender und Genre sind nicht allein durch ihre gemeinsame etymologische Herkunft eng miteinander verbunden, vielmehr sind sie als wechselseitig konstitutiv beschreibbar. Genres rekurrieren immer auch auf bestimmte Gender- Inszenierungen und Konfigurationen, welche wiederum von ihnen selbst hervorgebracht und tradiert werden.
Davon ausgehend werden wir uns im Seminar zunächst mit zentralen Fragestellungen beschäftigen, mit Hilfe derer wir das Verhältnis von Gender und Genre zu fassen versuchen:
Welche Gemeinsamkeiten haben Gender- und Genretheorie? Wie können sie voneinander profitieren? Welche Probleme treten beim Umgang mit beiden Kategorien auf? Welche Perspektiven ergeben sich aus der Kopplung beider Begriffe?
Vor dem Hintergrund dieser theoretischen Auseinandersetzung sollen im zweiten Teil des Seminars Gender-Genre-Relationen anhand der Lektüre ausgewählter Film- und Fernsehbeispiele untersucht und analysiert werden.
Das Seminar ist Teil des Studienmoduls »Gendertheorie«.

Weiterführende Links:

Semesterapparat in der Bibliothek

Zeit:

Dienstags, 9.15 bis 10.45 Uhr
Raum 013, Bauhausstraße 11

Hinweise:

Leistungsnachweis: aktive Teilnahme, schriftl. Hausarbeit

Richtet sich an:

Europ. Medienkultur, MK/BA
Studienabschnitt 2