Zeichen-Arbeit
Lektüren und Übungen zur Semiotik
Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
5 Credits
Prof. Dr. Lorenz Engell
Semiotik, die Lehre von den Zeichen, ist ein Grundansatz kultur-, kunst-
und medienwissenschaftlicher Methodik. Sie kann sowohl zu praktisch-analytischen
Zwecken wie auch als theoretisch-philosophische Grundposition geführt
werden und blickt inzwischen auf eine umfangreiche wie wenigstens phasenweise
und partiell erfolgreiche Entwicklung zurück. Ihr Verständnis
gibt einen wohl sortierten Einblick in medienwissenschaftliche Problemstellungen,
lehrt beispielhaft den Umgang mit konzis und exakt aufgebauten Theoriearchitekturen
und vermittelt Sicherheit im Gebrauch kulturwissenschaftlicher Grundbegriffe
("Symbol", "Bedeutung", "Interpretation",
"Metasprache" usw.).
Die zeichentheoretische Arbeit der letzten Semester wird deshalb fortgeführt.
Erneut wird im Zentrum die Semiotik Charles Sanders Peirces und ihre Ausarbeitung
in den Arbeiten der "Stuttgarter Schule" stehen. Im ersten Teil
des Semesters wird ein einführender Gesamtaufriß der wissenschaftlichen
Semiotik erstellt. Im zweiten Teil soll dann eine Vertiefung anhand spezieller
Problembereiche erfolgen. Dabei wird die Entwicklung eines zeichentheoretischen
Medien-Begriffs besonders berücksichtigt; im übrigen ist den
Teilnehmern die Wahl der Schwerpunkte, etwa aus Alltags- und Konsumkultur
oder Fernsehästhetik, freigestellt.
Donnerstags, 9.00 bis 11.00 Uhr
Raum 015, Bauhausstraße 11
Bemerkung:
Teilnehmerzahl:30
Richtet sich an: A, B, G, M
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