SS 2003

 
 
 
 
 
Zeichen-Arbeit
Lektüren und Übungen zur Semiotik]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Zeichen-Arbeit

Lektüren und Übungen zur Semiotik
Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
5 Credits

Prof. Dr. Lorenz Engell

Semiotik, die Lehre von den Zeichen, ist ein Grundansatz kultur-, kunst- und medienwissenschaftlicher Methodik. Sie kann sowohl zu praktisch-analytischen Zwecken wie auch als theoretisch-philosophische Grundposition geführt werden und blickt inzwischen auf eine umfangreiche wie wenigstens phasenweise und partiell erfolgreiche Entwicklung zurück. Ihr Verständnis gibt einen wohl sortierten Einblick in medienwissenschaftliche Problemstellungen, lehrt beispielhaft den Umgang mit konzis und exakt aufgebauten Theoriearchitekturen und vermittelt Sicherheit im Gebrauch kulturwissenschaftlicher Grundbegriffe ("Symbol", "Bedeutung", "Interpretation", "Metasprache" usw.).
Die zeichentheoretische Arbeit der letzten Semester wird deshalb fortgeführt. Erneut wird im Zentrum die Semiotik Charles Sanders Peirces und ihre Ausarbeitung in den Arbeiten der "Stuttgarter Schule" stehen. Im ersten Teil des Semesters wird ein einführender Gesamtaufriß der wissenschaftlichen Semiotik erstellt. Im zweiten Teil soll dann eine Vertiefung anhand spezieller Problembereiche erfolgen. Dabei wird die Entwicklung eines zeichentheoretischen Medien-Begriffs besonders berücksichtigt; im übrigen ist den Teilnehmern die Wahl der Schwerpunkte, etwa aus Alltags- und Konsumkultur oder Fernsehästhetik, freigestellt.
Donnerstags, 9.00 bis 11.00 Uhr
Raum 015, Bauhausstraße 11


Bemerkung:
Teilnehmerzahl:30
Richtet sich an: A, B, G, M