SS 2003

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die gesellschaftliche Gestaltung der Neuen Informations- und Kommunikationstechnologien]
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Die gesellschaftliche Gestaltung der Neuen Informations- und Kommunikationstechnologien

Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
5 Credits

Markus Schulz M.A.

Die anfänglich auf das Internet projizierten utopischen Hoffnungen sind mittlerweile einer skeptischen Ernüchterung gewichen. Der Aufstieg einer neuen Medientechnologie ereignet sich nicht mit einer historischen Fortschrittsnotwendigkeit, sondern ist Resultat gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Dieses forschungsorientierte Seminar widmet sich der Frage, welche sozialen Akteure mit welcher Wirkung an der Gestaltung der Neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (NIKT) beteiligt sind. Dazu zählen nicht nur die technischen Erfinder von Hardware und Software, sondern auch Konzerne, Regierungen, suprastaatliche Einrichtungen, Gerichte, Anwender und Konsumenten sowie nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen. Ein besonderes Interesse gilt der Frage, welchen Spielraum der gegenwärtige Globalisierungsdruck einzelnen nationalstaatlichen Regulierungsinitiativen lässt. Untersucht werden dabei nicht nur die Entwicklungspfade der NIKT in den führenden OECD-Ländern, sondern auch in ausgewählten Ländern der sogenannten Dritten Welt. Unter den Stichwörtern "digitale Kluft" und "digitale Fragmentierung" geht es auch um die Konsequenzen sozialen Mediendesigns.

Donnerstags, 13.30 bis 15.00 Uhr
Raum 15, Bauhausstraße 11
Bemerkung:
Richtet sich an: Studierende in fortgeschrittenen Semestern. Powerpoint/Datenprojektor sollten vorhanden sein.
Richtet sich an: M
Studienabschnitt 2