Die gesellschaftliche Gestaltung der Neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
5 Credits
Markus Schulz M.A.
Die anfänglich auf das Internet projizierten utopischen Hoffnungen
sind mittlerweile einer skeptischen Ernüchterung gewichen. Der Aufstieg
einer neuen Medientechnologie ereignet sich nicht mit einer historischen
Fortschrittsnotwendigkeit, sondern ist Resultat gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse.
Dieses forschungsorientierte Seminar widmet sich der Frage, welche sozialen
Akteure mit welcher Wirkung an der Gestaltung der Neuen Informations-
und Kommunikationstechnologien (NIKT) beteiligt sind. Dazu zählen
nicht nur die technischen Erfinder von Hardware und Software, sondern
auch Konzerne, Regierungen, suprastaatliche Einrichtungen, Gerichte, Anwender
und Konsumenten sowie nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen.
Ein besonderes Interesse gilt der Frage, welchen Spielraum der gegenwärtige
Globalisierungsdruck einzelnen nationalstaatlichen Regulierungsinitiativen
lässt. Untersucht werden dabei nicht nur die Entwicklungspfade der
NIKT in den führenden OECD-Ländern, sondern auch in ausgewählten
Ländern der sogenannten Dritten Welt. Unter den Stichwörtern
"digitale Kluft" und "digitale Fragmentierung" geht
es auch um die Konsequenzen sozialen Mediendesigns.
Donnerstags, 13.30 bis 15.00 Uhr
Raum 15, Bauhausstraße 11
Bemerkung:
Richtet sich an: Studierende in fortgeschrittenen Semestern. Powerpoint/Datenprojektor
sollten vorhanden sein.
Richtet sich an: M
Studienabschnitt 2
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