SS 2003

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kino und Bordell ]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Kino und Bordell

Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
0 Credits

Dipl.-Kulturpädagogin Hedwig Wagner

Das Seminar ‚Kino und Bordell’ widmet sich der gendertheoretischen Figur
'Prostituierte'. Die Figur der Prostituierten bietet die Möglichkeit, in der filmischen Narration Genderdifferenz und Widersprüche zu thematisieren und bedeutet, den ideologiekritischen Diskurs über die Prostitution mit dem narrativen Diskurs der Filmästhetik zu konfrontieren. Es sollen in Filmen der letzten vier Jahrzehnte die dramaturgischen Möglichkeiten dieser Kunstfigur unter dem Aspekt ihrer relativen Selbständigkeit und ihrer Eigengesetzlichkeit untersucht werden. D.h.: es geht um eine Figur, die offenbar eine eigentümliche Resistenz aufweist gegenüber ihrer gesellschaftlichen Funktionsverortung. Funkensprühende Drehbucheinfälle über die Macken von Freiern, über schrullige und tragische Prostituierte bieten viele dramaturgische Möglichkeiten, die auf ideologiekritischem Hintergrund nicht oder nur vordergründig erklärt werden können.
Dienstags, 9.15 bis 11.00 Uhr
Raum 14, Bauhausstraße 11


Bemerkung:
Zusätzlich zu den Seminarsitzungen wird es einen wöchentlichen Sichtungstermin geben. Sichtungstermin: Di 11.00 – 12.30 Uhr
Richtet sich an: M