Kino und Bordell
Medien-Philosophie
Seminar 2 SWS
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Dipl.-Kulturpädagogin
Hedwig Wagner
Das Seminar Kino und Bordell widmet sich der gendertheoretischen
Figur
'Prostituierte'. Die Figur der Prostituierten bietet die Möglichkeit,
in der filmischen Narration Genderdifferenz und Widersprüche zu thematisieren
und bedeutet, den ideologiekritischen Diskurs über die Prostitution
mit dem narrativen Diskurs der Filmästhetik zu konfrontieren. Es
sollen in Filmen der letzten vier Jahrzehnte die dramaturgischen Möglichkeiten
dieser Kunstfigur unter dem Aspekt ihrer relativen Selbständigkeit
und ihrer Eigengesetzlichkeit untersucht werden. D.h.: es geht um eine
Figur, die offenbar eine eigentümliche Resistenz aufweist gegenüber
ihrer gesellschaftlichen Funktionsverortung. Funkensprühende Drehbucheinfälle
über die Macken von Freiern, über schrullige und tragische Prostituierte
bieten viele dramaturgische Möglichkeiten, die auf ideologiekritischem
Hintergrund nicht oder nur vordergründig erklärt werden können.
Dienstags, 9.15 bis 11.00 Uhr
Raum 14, Bauhausstraße 11
Bemerkung:
Zusätzlich zu den Seminarsitzungen wird es einen wöchentlichen
Sichtungstermin geben. Sichtungstermin: Di 11.00 12.30 Uhr
Richtet sich an: M
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