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Tod Browning: Monstrosität, Transdifferenz, close reading.Proseminar 2 SWS Lars Nowak M.A. Die gegenwärtige kulturwissenschaftliche und philosophische Diskussion zeichnet sich durch ein verstärktes Interesse für die Phänomene der Differenz, der Indifferenz und der Transdifferenz aus. Als gesellschaftliche Leitdifferenzen können diejenigen von deformiert und wohlgeformt, weiblich und männlich, kindlich und erwachsen, tierisch und menschlich sowie farbig und weiß gelten. Zu den Versuchen, die In- und Transdifferenz begrifflich zu fassen, gehören die Konzepte der Maskerade (Psychoanalyse), des Karnevals (Bachtin), des Kristallbildes (Deleuze) und des Minoritär-Werdens (Deleuze/Guattari). Diesem Themenkomplex will sich das vorliegende Seminar über Tod Browning, einen gemeinhin unterschätzten Hollywood-Regisseur der 1910er bis 1930er Jahre, annähern. Dabei werden wir uns auf eine Auswahl von drei Filmen (The Black Bird, West of Zanzibar, Freaks) konzentrieren, die einem formorientierten (Raum, Bewegung, Licht, Blick) und methodisch reflektierten (Semiologie, Psychoanalyse, Neoformalismus) close reading unterzogen werden sollen. Erster Termin: 11.04.2002 Weitere Termine: 12. April 9:30-13:00 Uhr; 25. April 15:00-18:30 Uhr; 26. April 9:30-13:00 Uhr; 9. Mai 15:00-18:30; 10. Mai 9:30-13:00 Uhr; 6. Juni 15:00-18:30 Uhr; 7. Juni 9:30-13:00 Uhr Donnerstags ungerade Woche, 15.00 bis 18.00 Uhr - Raum 208, Bauhausstrasse 11 Richtet sich an: M |