Forschung

 
   
   
 
 
 
   
   

 

   

Aktuelles

10.12.2010– Workshop:
Die Fernsehserie als Reflexion und Projektion des Wandels

Am 10. Dezember 2010 findet der Eröffnungsworkshop des Forschungsprojekts "Die Fernsehserie als Reflexion und Projektion des Wandels" statt, ein Kooperationsprojekt der Professur Medien-Philosophie der Bauhaus-Universität Weimar und der Professur Theorie und Praxis multimedialer Systeme der Universität Siegen, gefördert im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1505: "Mediatisierte Welten".
Untersuchungsgegenstand des Vorhabens ist die Fernsehserie als Reflexion und als Projektion des Medienwandels. Ziel des Vorhabens ist es, über die Analyse ausgewählter, überwiegend rezenter Fernsehserien zu einer Einschätzung der Funktion speziell des Fernsehens für den Medienwandel zu gelangen. Umgekehrt soll diese Analyse zu einem veränderten Verständnis des Medienwandels im Ausgang vom Fernsehen beitragen.
Verfahren und Zielsetzung des Projektes gründen sich dabei auf die Annahme, dass Massenmedien eine leitende Funktion im Rahmen gesellschaftlicher Selbstbeobachtung zukommt. Eine Gesellschaft, die sich in zunehmendem Maße als mediatisiert begreift, reflektiert und entwirft gerade in populären fiktionalen Formaten die (möglichen) Strukturen mediatisierter Welten und die Prozesse ihres Wandels. Das gilt besonders für Serienformate, aufgrund etwa ihrer spezifischen Temporalität und ihrer Eingelassenheit in die Lebenswelt. Die Reflexion wird in dem beantragten Projekt dabei überwiegend strukturell gefasst, besonders im Hinblick auf Raumstrukturen mediatisierter Welten. Die Projektion wird überwiegend semantisch gefasst im Hinblick auf - imaginäre - zukünftige und alternative Technologien und Verfahren der Kommunikation.
Durch fiktionale Reflexion und Projektion nimmt das Fernsehen als gesellschaftliches Leitmedium des 20. Jahrhunderts aber auch selbst Teil und aktiv Anteil am Medienwandel. Etwa besitzt es eine Schlüssel- und Brückenfunktion im Übergang zwischen dem Analogen und dem Digitalen. Daher geht das Projekt schließlich der Frage nach, wie sich das Fernsehen als gesellschaftliches Leitmedium durch das fiktionale Format der Serie selbst im Verhältnis von Medien- und Gesellschaftswandel verortet.
In diesem ersten Eröffnungsworkshop sollen die Eckpunkte des Forschungsfeldes ausgelotet werden.

Der Workshop findet statt in den Räumen des IKKM (Internationales Kolleg für Kulturtechnikfoschung und Medienphilosophie), Cranachstraße 47

» Programm

12.09.2007 – Der Forschungsantrag „Internationales Kolleg für Kulturtechnik-Forschung und Medien-Philosophie“ von Prof. Dr. Lorenz Engell und Prof. Dr. Bernhard Siegert gewinnt die Förderung des Programms „Internationale Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung“ im Rahmen der Initiative „Jahr der Geisteswissenschaften“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
» weitere Infos, Kollegs-Homepage

47, 99423 Weimar.

26.02.2007 – Die Bauhaus-Universität ist mit der Professur für Medien-Philosophie Partner im Jahr der Geisteswissenschaften. Die Studentinnen Nora Heinevetter und Nadine Sanchez haben mit ihrer Diplomarbeit »Was mit Medien« den Hochschulwettbewerb »Geist begeistert« gewonnen, der im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften ausgelobt war.
» weitere Infos, Projekthomepage

Laufende Forschungsprojekte

  • Seit Oktober 2010 läuft das Forschungsprojekt "Die Fernsehserie als Reflexion und Projektion des Wandels", ein Kooperationsprojekt der Professur Medien-Philosophie (L.Engell) und der Professur Theorie und Praxis multimedialer Systeme der Universität Siegen (J. Schröter), gefördert im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1505: "Mediatisierte Welten". Hier geht es zur Website des SPP: „Mediatisierte Welten“
  • Arbeiten zur Grundlegung eines operationsfähigen Medienbegriffs; Schwerpunkt: Eigenkonzepte der Medien; systemtheoretische und semiotische Medienbegriffe.
  • Welt und Format; Ideengeschichte des Fernsehens.
  • Philosophie des Films; Schwerpunkt: Gilles Deleuze und Charles Sanders Peirce; laufende Arbeit: Bilder der Endlichkeit; Finalität, Reflexivität und Paradoxie in Film und Fernsehen – »finaler Interpretant« und Ȋsthetischer Zustand« bewegter Bilder.

Zuletzt abgeschlossen

  • Bilder des Wandels; Modernisierung des Films als historischer, ästhetischer und semiotischer Prozess.
     
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m² medienquadrat

[…] Das Projekt leistet eine vernetzte, mit neuen Medien unterstützte Hochschulausbildung in den Medien. Die Themen der Ausbildung entstammen den Bereichen Medienwissenschaft, Mediengestaltung und Medientechnologie. Im Fördervorhaben geht es um den Einsatz von neuen Medien für die Ausbildung von Medienstudiengängen. Das zugrundeliegende Konzept des Projektstudiums wird auf einem interaktiven Modell der Fernlehre beruhen. […]
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