Knowledge Media Design Track
Auf der Mensch und Computer 2007 in Weimar wird wie schon 2005 in Linz und 2006 in Gelsenkirchen ein eigener Track zum Thema Knowledge Media Design stattfinden. Dieser Track wird von der Fachgruppe Knowledge Media Design (FG KMD) der Gesellschaft für Informatik organisiert. Hierfür möchten wir alle Interessierten herzlich einladen, Beiträge einzureichen.
Knowledge Media Design
Knowledge Media Design (KMD) ist eine noch junge Disziplin, die sich mit der Generierung, Vermittlung, Präsentation und Bewahrung von medial behandelbarem Wissen, bzw. Wissensmedien beschäftigt. Unter Wissensmedien werden computerbasierte Systeme verstanden, die Personen bei kreativen Tätigkeiten (z.B. Autorensysteme, CAD-Systeme), bei der Akquisition von Wissen (z.B. Lernplattformen des eLearning, Museumsinformationssysteme, Bibliothekssysteme) sowie der Suche nach Wissensinhalten (z.B. Informations-systeme) unterstützen. Der komplette Lebenszyklus von Wissen steht im Fokus: Erzeugen, Speichern, Verarbeiten, Weitergeben, Aneignen, und Recherchieren. Zentrales Medium hierbei ist der Computer. Bei der Entwicklung derartiger computerbasierter Medien sind neben fundierten informationstechnischen Kenntnissen (z.B. Software- und Usabiltiy Engineering) auch gestalterische (z.B. Screen Design, Interaction Design) und didaktische Fähigkeiten (z.B. Didaktik für multimediale Lernsysteme) gefragt. Besondere Beachtung findet dabei das Dreiecksverhältnis zwischen Wissen, bzw. Wissensobjekten im Sinne von Ideen oder Kompetenzen, ihrer medialen Repräsentation als Medienobjekte im Sinne von digital verarbeitbaren Einheiten und schließlich dem Menschen als eigentlichem Produzenten und Nutznießer von Wissen.
Schwerpunkt des KMD-Tracks auf der M&C 2007 in Weimar
Blended Museum
Für die Mensch und Computer-Konferenz 2007 werden Beiträge zum Thema Wissensmedien im Museum gesucht. Die Beiträge werden über unterschiedliche Facetten der Konzeption musealer Ausstellungen in Theorie und Praxis berichten wie beispielsweise:
- Webbasierte Vor- und Nachbereitung von Museumsbesuchen
- Präsentation von Archivbeständen
- Virtuelle und erweiterte Welten im Museum
- Mobile und Ortsbezogene Museums- und Stadtführungen
- Konzeption von Ausstellungen und Museumsauftritten aus Sicht von Kuratoren
- Archivierung von Beständen und Sammlungen
- Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen
- ...
insgesamt ein möglichst breites Spektrum an Facetten abdecken wird. Vorschläge für Beiträge
senden Sie bitte bis zum 30.4.2007 an Prof. Dr. Jens Geelhaar oder Prof. Dr. Maximilian Eibl. Angenommene Beiträge werden auf der M&C 2007 als 45minütiger Vortrag vorgestellt. Eine
Veröffentlichung ausgewählter Beiträge in der i-com ist angestrebt.
Download
