Vortragsreihe - Theorie der bewegten Bilder

In den kommenden zwei Wochen veranstaltet die Juniorprofessur "Geschichte und Theorie der Bildmedien" eine Vortragsreihe unter dem Titel "Theorie der bewegten Bilder". Die Gäste werden jeweils Grundlagenreflexionen zu den Bildmedien anbieten, insbesondere zu Film und Fernsehen.

mit den Gästen:

14.1.2008 Jens Schröter (Siegen)
17.1.2008 Martin Seel (Frankfurt)
21.1.2008 Angela Keppler (Mannheim)
28.1.2008 Gertrud Koch (Berlin)

jeweils 19.30 Uhr, Bauhausstr. 11, Raum 015. Details zu den einzelnen Vorträgen werden noch bekannt gegeben.


   
 
   

 



Prof. Dr. Fahle nahm während des WS 2006/2007 eine Gastprofessur an der UFMG in Belo Horizonte/ Brasilien wahr.












   
 
   

 

29.03.2007 - 31.03.2007 in Weimar

Kolloquium der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar
und des Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar


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Abschied vom Bild?

Eine Vortragsreihe im Sommersemester 2006 an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar unter Leitung der Juniorprofessur Geschichte und Theorie der Bildmedien, zusammen mit dem Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar.

Die Rede von den Bildern hat Konjunktur. Sie reicht inzwischen als vielstimmige Auseinandersetzung weit über einzelne Disziplinen hinaus und bewegt sich zwischen Grundlagenreflexion und einzelmedialer Analyse, zwischen medienübergreifender Fundierung und kunsthistorischem Exempel. Eines indes scheint sicher: Das Bild gehört nicht mehr nur vereinzelten disziplinären Anstrengungen, sondern gerät in den Fokus übergreifender Zusammenhänge, die den Dialog, vor allem zwischen Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie, sowie in gleichem Maße die disziplinäre Konturierung erfordern.

Die Rede von den Bildern hat vor allem deshalb Konjunktur, weil die lange Zeit sicher geglaubte Distanz zwischen technischen und massenmedialen - und damit aus (kunst-)bildtheoretischer Sicht lange vernachlässigten - Produktionen einerseits und kunstwissenschaftlichen Werken andererseits an Selbstverständlichkeit verloren hat. Inwiefern provoziert dies einen Abschied vom klassischen Bildverständnis und erfordert neue Bildtheorien, die aber das konkrete Bild (oder die Bilderkette/-sequenz) nicht einfach in Theorien von Technik und Massenmedien verschwinden lassen? In der Vortragsreihe Abschied vom Bild? sollen bildtheoretische oder -ästhetische Ansätze fokussiert werden, die Grundlagenreflexion und konkretem Bildverstehen gleichermaßen zutragen, indem sie den neuen massenmedialen, d.h. von Fotografie, Film, Fernsehen und Digitalem mitbestimmten Bildverhältnissen Rechnung tragen. Neue Begriffe vom Bild sind gefordert oder - wenigstens - die produktive Arbeit an den vorhandenen Begriffen, um mit Bildtheorie Ordnung(en) in das Gerede von der Bilderflut zu bringen. Die Vorträge sollen sich auf wenigstens ein Bild oder eine Bildersequenz beziehen.

Ort: Bauhausstr. 15, Raum 015, jeweils 19 Uhr

Termine, Vortragende und Titel:

27.04. - Martin Schulz (Karlsruhe) - Ent-Larvung der Bilder

04.05. - Lambert Wiesing (Jena) - Die Sprechblase. Reale Schrift in Bildern
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11.05. - Klaus Sachs-Hombach (Magdeburg) - Bildrhetorik und allgemeine Bildwissenschaft
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18.05. - Ralf Adelmann (Paderborn) - Barockes Fernsehen: Überlegungen zur Analyse visueller Kulturen
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01.06. - Michael Diers - (Hamburg/Berlin) - Ende der Kunst, Anfang des Bildes
---> mehr: Zum Aby Warburg Haus Hamburg

08.06. - Marie- Luise Angerer (Köln) - Vom Effekt zum Affekt: Kritische Anmerkungen zum »affective turn« in media und cultural studies

19.06. - Hans-Ulrich Gumbrecht (Stanford) - Manie und Tautologie des Visualisierens

29.06. - Gernot Boehme (Darmstadt) - Die Fotografie auf dem Weg zum Nichts
---> mehr: Das Bild und sein Medium




   
 
   

 

... 4., 5. und 6.: Die Serie moderner Film

"Dem so verstandenen fortlaufend sich modernisierenden Film nun gehört die Aufmerksamkeit der Serie moderner Film. Sie will konzentriert diese Spezifika des bewegten Bildes, seiner Variationen und Entwicklungen beschreiben. Dadurch leistet sie einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Films nicht weniger als der Moderne. (...) Die Serie moderner Film ist deshalb ihrem besonderen Gegenstand nicht weniger verpflichtet als einer besonderen Betrachtungsweise. Sie will programmatisch mit dem modernen Film denken statt immer nur über ihn zu schreiben."

Weimar, im Sommer 2003 - Die Herausgeber -

   
 
   

 


J e t z t   e r h ä l t l i c h . . .

Philosophie des Fernsehens

Oliver Fahle, Lorenz Engell (Hrsg.)

Wilhelm Fink Verlag

Das Fernsehen hat den Weltzugriff der späten Moderne bestimmt. Es hat eine globale Wahrnehmung ermöglicht, dabei neue synthetische und spezifische Zeitverhältnisse ausgebildet und Bedingungen für den Konsens festgelegt. Es hat Wahrnehmung und Kommunikation organisiert und mit ihnen und zwischen ihnen auch das Denkvermögen. Es hat das Denken unter Bedingungen gesetzt und ein eigenes Denken in Bewegung gebracht. Die Formen des Fernsehens sind zugleich Medium solcher Denkbewegungen. Sie verdichten sich zu philosophischen Figuren dort, wo sie die Reflexion des Mediums auf sei-ne eigenen Denkmöglichkeiten und Denkbedingunge freilegen. Fernsehen arbeitet und denkt dabei in den Kategorien des Bildes, des Ereignisses und der Serie. Philosophie des Fernsehens ist der Versuch, diese dem Fernsehen eigenen Formen durch begriffliche Reflexion zu modellieren und sie im Medium der Theoriesprache zu rekonstruieren, ohne sie ihr aber zu unterwerfen oder zu subsumieren.

Ein Buch in 10 Abbildungen, zur gleichnamigen Arbeitstagung an der Bauhaus-Universität.

Philosophie des Fernsehens
Öffentliche Arbeitstagung an der Fakultät Medien

Das Kolloquium „Philosophie des Fernsehens“ der Professur für Medien-Philosophie und der Juniorprofessor für Geschichte und Theorie der Bildmedien der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar fand vom 04.-06. Dezember 2003 statt.