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Günter Reisch, Filmautor und Regisseur

Supervising für ausgewählte Video-Filmprojekte
Produziert werden kurze Spiel- und Dokumentarfilmprojekte, bevorzugt im heiteren Genre (Komödie, Satire, sitcom), begrenzt auf 12 Minuten Länge.

Voraussetzung:

  • Teilnahme an den Grundlagenkursen in den vorigen Semestern
  • Individuellen Projektvorschläge müssen mindestens 5 Tage vor der ersten Lehrveranstaltung in den Händen von Günter Reisch sein!

Neben der praktischen Arbeit enthält das Lehrprogramm einen theoretischen Teil - "Über die Suche nach einer durchgehenden physischen Handlung bei der Konzeption einer Filmszene" - und einige Stunden Praxis der Schauspielregie.

2 Workshop
Richtet sich an: M, G
29./30.10.1999, 19./20.11.1999, 18.12.1999, 14./15.01.2000, jeweils 9.00-13.00 Uhr, Kinosaal, Bauhausstraße 15,  


Rudolf Müller

Krise und sozialer Wandel der Medien; Wie Nachrichten und Ereignisse "produziert" und dargestellt werden

Teil 1

Stellenwert und -kritik der Medien im Kontext der Gesellschaft. Aufbau und Ablauforganisation in den Massenmedien, Struktur und -wandel von Presse, Funk und Fernsehen, Theorie und Praxis der Nachrichtengebung, Informationsbeschaffung, Journalistische Recherche und Selektion, Agenturjournalismus, das Interview, Psychologie der Zeugenaussage, Vernehmungspsychologie, Fehlerquellen, Einflußfaktoren, Netzwerk vom realen Ereignis zum Medienereignis, Interdependenz zum Management der Medien (wirtschaftliche Bedeutung und Abhängigkeit), Resonanzkontrolle: Quoten, Auflagen und deren Einfluß auf die Berichterstattung, Medien im Krieg - Krieg in den Medien, Analyse von bekannten Medienereignissen, Manipulationen, Fälschungen, Mediatisierung der Politik.

 

Teil 2

Praktische Übungen an selbst ermittelten "Medienereignissen"; Schaffung von konkreten Ereignissen und deren Umsetzung in Presse, Funk und Fernsehen, Film, Internet und Video. Recherche, Struktur, Aufbau und Ablauf von Medienereignissen, Pressekonferenzen, Interviews, Darstellung und Profilierung. Was ist PR, was ist Werbung und was Journalismus?

 

Teil 3

Streitgespräche mit erfahrenen Experten aus verschiedenen mediensensiblen Bereichen über die Position der Medien und ihre gewollten und ungewollten Effekte in der Gesellschaft.

  • Zur Polizeiberichterstattung: Dr. Wolfgang Steinke, Wiesbaden, Abteilungspräsident beim Bundeskriminalamt a. D. (Thema: Erpressungen, Terrorismus)
  • Zur forensischen Berichterstattung: Fachanwalt für Strafrecht Hans-Wolfgang Euler, Frankfurt, (Thema: Entführungsfall/Mord Fiszman, Schirn-Kunstraub, Auftragsmord Kassel)
  • Kriegsberichterstattung: ARD-Sonderkorrespondent Christoph-Maria Fröhder, Frankfurt, (Thema: Die UCK im Kosovo-Krieg: Realität und Wiedergabe in den Medien)
  • Sonderberichterstattung: Fachanwalt für Strafrecht Rainer Brüssow, Köln, (Thema: Rechtsreformismus am Fall Gena/Solingen und die Medien
  • Zivilrechtliche Aspekte der Medienberichterstattung: RA Dr. Helmut Görling, Düsseldorf

Richtet sich an: M
Es werden 32 SWS in acht Blöcken zu je vier Stunden jeweils Donnerstag, 12.30-16.30 Uhr angeboten, Raum 004, Bauhausstraße 15
Termine: 14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 9.12.99 und 6.1., 3.2.2000


Sabine Breitsameter, M. A.

Radical Radio I
Radio existierte lange, bevor es erfunden wurde: Vorstellungen und "Imaginationen" akustischer Übertragungen und auditiven Empfangens finden sich bereits in frühester Literatur. Unabhängig von seiner heutigen institutionellen Erscheinung als Informations- und Unterhaltungsmaschine, ist Radio ein virtueller Raum, der zahllose Gestaltungs- und Rezeptionsmodelle bietet. Aufbauend u. a. auf Murray Schafers utopischen und zugleich prähistorischen Modell eines "Radical Radio" haben die TeilnehmerInnen der Lehrveranstaltung Gelegenheit, experimentelle Radiokonzepte kennenzulernen und selbst zu entwickeln.
Grundlage für die praktisch-konzeptionelle Aktivität im Workshop wird die gemeinsame Reflexion der individuellen Hörerfahrungen sein. Was lösen bestimmte Klänge und Geräusche an individuellen Gedanken, Gefühle und Erinnerungen aus? Warum hören wir tagsüber anders als nachts? Welche unterschiedlichen auditiven Wahrnehmungshaltungen können wir einnehmen? Wahrnehmungsübungen in Innen- und Außenräumen, zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten, das Hören von Hörstücken, das Anfertigen von Tonaufnahmen und schließlich die Produktion eigener kurzer experimenteller Audio-Essays sollen den TeilnehmerInnen ermöglichen, die Veränderung ihres eigenen Hörens im Verhältnis zur jeweils angewandten Medialisierungsstrategie zu realisieren.
Voraussetzung: Bereitschaft zum geduldigen und ausdauernden Zuhören

Richtet sich an: M, G
Freitag, 22.10.99, 10.00-14.00 Uhr, Einführung und Vorbesprechung Kinosaal Bauhausstraße 15
Freitag-Montag, 10.12.-13.12.99, ab 14.00 Uhr ganztägig
Freitag-Montag, 7.1.-10.1.00, ab 14.00 Uhr ganztägig
Freitag-Montag, 28.1.-31.1.00, ab 14.00 Uhr ganztägig,
K 016, Bauhausstraße 11

Semesterapparat

 

 


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