Bauhaus-Universität Weimar serviceup
 

Fakultät Medien

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Studiengang Medienkultur und gemeinsames Studienprogramm "Europäische Medienkultur"

 

Studiengang Mediengestaltung

 


Medienkultur


Prof. Dr. Joseph Vogl
Dipl.-Ing. Jörg Brauns

Forschungsprojekt 1900 - Signatur einer Jahrhundertwechsels
In diesem Forschungsprojekt soll - das Jahr 2000 vor Augen - versucht werden, das Datum 1900 aus drei Perspektiven zu rekonstruieren: in der Frage nach einer Magie des Kalenders, die Epochengrenzen und Epochenschwellen markiert; in der Frage nach Orten, an denen - wie Wien, Berlin oder Paris - das anbrechende Jahrhundert fabriziert wurde; und in der Frage nach jenen kulturellen Techniken und Technologien, die den Abschied vom 19. Jahrhundert vollzogen haben.

Neben der Klärung von methodischen Problemen des Epochenwandels werden folgende Themenbereiche im Mittelpunkt stehen: neue Wissensformen (Psychoanalyse, Empiriokritizismus, Sprachphilosophie), Ästhetik und Kunsttheorie, Architekturprojekte und Illusionsräume, Geschichtsbewußtsein und Vorkrieg, Utopismus und Lebensreform, Medientechnik und Medientheorie.

Die Arbeit im Plenum gliedert sich in zwei Abschnitte: nach einer intensiven Lektüre von einführenden Texten wird die zweite Hälfte der Vorstellung von Projektarbeiten gewidmet sein.

Das Forschungsprojekt umfaßt das Seminar "Schauplätze" (J. Brauns), das Seminar "jungalt Wien" (C. Pias), die Vorlesung "1900" (J. Vogl) und das zweistündige Projektplenum (J. Vogl).

Einführende Lektüren: Reinhart Herzog / Reinhart Koselleck (Hg.), Epochenschwelle und Epochenbewußtsein, München 1987; Friedrich Kittler, Aufschreibesysteme 1800/1900, München 1985; Alfred Pfabigan (Hg.), Ornament und Askese, Wien 1985.

 

8 Forschungsprojekt
Richtet sich an: MK Hauptstudium
Freitag, 11.00-12.30 Uhr, Raum 014, Bauhausstraße 11, Projektplenum

Semesterapparat

 


Dr. Frank Kessler

Europäische Filmtheorie seit 1945

8 Studienprojekt
Richtet sich an: MK Hauptstudium
Zum Projekt gehören: Neben einem vierstündigem Projektplenum die Seminare "Lektürekurs Christian Metz" und "Filmtheorie und -analyse: Moderner europäischer Spielfilm"
Richtet sich an: M, Europäische Medienkultur
Mittwoch, 09.15-12.30 Uhr, Raum 014, Bauhausstraße 11, Projektplenum

Semester

 


Prof. Dr. Matthias Maier
Diplom-Medienberaterin Anne Werthmann

Netzwerk für Kunst, Kultur, Medien und Tourismus
Das Studienprojekt „Netzwerk für Kunst, Kultur, Medien und Tourismus" befaßt sich sowohl mit grundlegenden Konzepten des Marketing als auch mit spezifischen Fragen zum Marketingmanagement im Zusammenhang mit Regionalnetzwerken in den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Tourismus. Ziel des Studienprojektes ist es, theoretische Grundlagen zum Marketingmanagement zu erarbeiten und Marketingkonzepte für Regionalnetzwerke zu entwickeln. Angestrebt ist die Teilnahme am Bewerbungsverfahren des Wettbewerbs „InnoRegio“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. „InnoRegio“ fördert Projekte, die in den neuen Ländern „auf regionaler Ebene Konzepte und Projekte zur Erschließung von Innovationspotentialen“ entwickeln und in denen sich „Menschen aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern in gemeinsamen Innovations- und Lernprojekten engagieren.“

Für Teilnehmer des Studienprojektes ist der Besuch der Vorlesung „Marketingmanagement" sowie der Besuch von projektbezogenen Seminarveranstaltungen im Umfang von mindestens sechs Semesterwochenstunden obligatorisch.

Die Studierenden können aus folgenden projektbezogenen Seminarveranstaltungen wählen: Seminar „Marketingkonzepte für Netzwerke in Kunst, Kultur, Medien und Tourismus" (4 SWS); - Seminar „Marktforschung" (4 SWS); - Seminar „Marketing, neue Medien und Online-Marketing" (2 SWS); - Seminar „Erlebnisgesellschaft und Erlebsnisproduzenten" (2 SWS).

Richtet sich an: Studierende der Medienkultur und Medien-gestaltung sowie Studierende des Faches Kulturmanagement an der Hochschule für Musik

8 Forschungsprojekt

 


Britta Neitzel,
M. A.Claus Pias,
M. A.Stefan Heidenreich

Spiel, Spielen, Spiele
Projekt zu Spieltheorie mit Schwerpunkt auf Video- und Computerspielen. Das Projekt setzt sich zusammen aus folgenden Seminaren (nähere Erklärungen dort): Spiele, Netze, Geld (Stefan Heidenreich), Videospiele: Sich beim Geschichten-Spielen zusehen (Britta Neitzel), Fast Rewind: Computerspiele 1972-1710 (Claus Pias) und einem Abschlußplenum am letzten Wochenende im Januar 2000.

8 Studienprojekt
Richtet sich an: M

Semesterapparat

 


Prof. Dr. Joseph Vogl
Dr. Sabine Boscheinen
Dr. Anja Kreutz

Einführung in die Medienkultur
Zum Projekt gehören die Seminare „Einführung in die Medienkultur“ (J. Vogl), „Einführung in die Textanalyse“ (S. Boscheinen), „Einführung in die Film- und Fernsehanalyse“ (A. Kreutz).


8 Studienprojekt
Richtet sich an: MK, Erstsemester

 


Mediengestaltung

 


Prof. Jill Scott

Identity 3000
Trans-gender, cyborgs, trans-genics, virtual Characters and Multiple Identities. How could Media effect the way we see ourselves or interact with virtual creatures in the future. What can we expect the re-designed body to be like? This winter we will make a research project about the blurring of the edges between fact and fiction. We will particularly look at how Science Fiction is treating the subject of identity, and how virtual technologies are exploring multiple perspectives. Students working in this project can use their research to make either design prototypes for real sound or visual environments or make virtual WWW sites which experiment with these issues.

18 Projekt
Richtet sich an: G, M
Termine werden über Aushang bekannt gegeben

Semesterapparat

 


Prof. Dr. Peter Hupfer
Dr. Dieter Kemter

Kai Fischer, M. A.

" Living Rooms II"
Für die Albert-Schweitzer-Gedenkstätte in Weimar soll eine Ausstellungs- und Medien-Konzeption erarbeitet und eine prototypische Umsetzung des Medienteiles präsentiert werden. Das Albert-Schweitzer-Museum Weimar befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Märchendichters Musäus. Original-Exponate sind kaum vorhanden, die bisherige Ausstellung nutzt Photos und Texte sowie Objekte aus Afrika. Durch die Einbeziehung der neuen Medien und der Computertechnik soll das Museum insbesondere für jüngere Besucher attraktiver gestaltet und die Lebensumstände, Leistungen und Ideenwelt Abert Schweitzers lebendiger präsentiert werden. Bild-, Ton- und Video-Material stehen zur Verfügung, eine Spezialistin zu Albert Schweitzers Leben und Werk wird konsultativ mitwirken. Wichtig und zugleich schwierig ist es, eine Beziehung zwischen dem heutigen Besucher, seinen Erwartungen, Erfahrungen und Problemen und der Welt Albert Schweitzers herzustellen, um das Museum interessant zu gestalten. Daneben soll auch für Musäus eine Erinnerungsstätte entstehen. Ergebnis ist eine Konzeption für die Umgestaltung des Museums sowie ein Prototyp, der mit der Technik des Lehrstuhles wesentliche Teile der Konzeption erlebbar macht.

18 Projekt
Richtet sich an: G, M
Teilnehmerzahl: maximal 12
Dienstag und Donnerstag, jeweils 09.15-12.30 Uhr,
Klanglabor bzw. Multimedia-Labor Bauhausstraße 11


Prof. Walter Bauer-Wabnegg
Dipl.-Kult.Päd. Nicole Heidtke

wildcard
Offenes Entwerfen. 13 freie Projekte im multimedialen Erzählen. Themenbörse, Einzelbetreuung, gemeinsames Plenum, gemeinsame Workshops. Bearbeitungsvorschläge in der Sprechstunde und zu Semesterbeginn. Vorabsprache via mail oder fon: walter.bauer-wabnegg@medien.uni-weimar.de, nicole.heidtke@medien.uni-weimar.de, 03643/58-3607, 03643/58-3608.

18 Projekt
Richtet sich an: M, G


Jens Geelhaar

Interfacedesign /Der Krieg der Knöpfe

Zur Geschichte der Schalter und Fernbedienungen.

Im Rahmen des Projekts sind sowohl theoretische Arbeiten zum
Thema als auch die praktische Entwicklung von "Interfaces" möglich. Alle
Beiträge sollen in einer elektronischen Dokumentation festgehalten werden.
Das Projekt richtet sich an Studienanfänger und Fortgeschrittene
gleichermassen.Folgende Fragen und Thesen skizzieren die inhaltlichen
Ansatzpunkte des Projekts:

Wer hat den ersten Schalter konstruiert?


Rückblickend soll die Geschichte von "Bedieneinheiten", im weitesten Sinne,
erarbeitet werden. Die Gestaltung von heutigen Interfaces nimmt nicht nur
im Retro-Design immer wieder Bezug auf etablierte Formen.
Diesen Ursprüngen soll nachgegangen werden. Die Umsetzung dieser Ergebnisse kann in freier Form mit modernen Technologien (3D-Modellierung WEBbzw.CD-ROM Oberflächen, Video/Audio-Clips etc.) erfolgen.
Die Arbeitsweise kann als forschende Strategie verstanden werden, um heutiges Design zu verstehen und innovative Wege in der Gestaltung zu entwickeln.


Das Prinzip des Ein und Aus und die digitale Revolution.

Assoziationsketten, die den üblichen Rahmen sprengen sollen gespannt
werden und konzeptionell umgesetzt werden. Erst wenn der Bogen
überspannt wird bemerkt man wo die Grenzen verletzt wurden.
Im Diskurs sollen die einzelnen Projekte reifen und in der Dokumentation ihren Platz neben den praktischen Projekten finden. Auch hier soll der forschende Blick, das Experiment und die Vision im Vordergrund stehen.


Die Macht der Fernbedienung.

Die Gestaltung der Benutzeroberflächen programmiert die Nutzungs- möglichkeiten eines Geräts. Inhalte, intelligente Elektronik, und
hochtechnisiertes Innenleben der Apparate und Informationssysteme sind
beinahe wertlos ohne die Schnittstelle zu ihnen. Das Dilemma des
programmierbaren Videorecorders den niemand bedienen kann ist
bekannt. Doch wie sieht es mit den heutigen Benutzeroberflächen für
Informationssysteme aus? Die Technik verändert sich sehr schnell Handys werden zu Multimediaterminals und auch die Hersteller "Weisser Ware"
versprechen uns Kühlschränke mit Internetanschluss. Kenntnisse zur
Programmierung des Kühlschranks werden dann zum überlebens- notwendigen Know-How. Der Umgang mit diesen Interfaces wird zum kulturellen Kennzeichen einer postindustriellen Gesellschaft.


Humane Schnittstellen.

Was ist ein Interface, die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine? Zuerst denken wir an Bildschirme, Fernbedienungen und technische Geräte.
Doch erweitern wir unseren Blick über die Grenzen der Apparate hin zum
Menschen. Die "human interfaces" die unser Inneres mit der Aussenwelt
verbinden sind unsere Sinne. Tasten, Schmecken, Hören, Sehen -
sie sind die Inputdevices. Gestik, Mimik und Sprache dienen als Output.
Das Fell des Teddybärs als Interface zu frühen Erfahrungen von Geborgen- heit und Vertrauen soll genauso im Zentrum dieses Projektes stehen wie
grundlegende Fragestellungen nach Form und Funktion, archetypischen Formen und ihrer Weiterentwicklung in neuen kulturellen Kontexten.

18 Projekt
Richtet sich an: M und G

Semesterapparat


N.N.

medienereignisse
Näheres wird über Aushang bzw. zur Projektbörse am 12.10.99 bekannt gegeben. 1

18 Projekt
Richtet sich an: M und G

 


Doz. Ralf Homann

kunst und radio: hier weimar, wo tokyo?
Das Projekt entwickelt künstlerische Herangehensweisen an das Medium Radio. Für die Präsentation steht u.a. das Uni-Radio UKW 106,6 zur Verfügung. Im Zuge des Projekts wird das Radio-Studio B11 mit einer ständigen Netz-Anbindung versehen, um die Zusammenarbeit mit Künstlern (zum Beispiel in Tokyo, Amsterdam, Micro-Broadcasting Movement usw.) zu ermöglichen. Vorerfahrungen mit dem Medium Radio sind nicht erforderlich, jedoch gestalterische Kenntnisse oder Fertigkeiten in den Techniken netzgestützter Audio/Video-Übertragung, digitaler Klangbearbeitung und im Umgang mit einem Lötkolben sehr hilfreich.

18 Projekt
Richtet sich an: alle Fakultäten
Plenum: Montag, 15.00 Uhr, Radiostudio B11 (Raum k17), Klanglabor k19, Bauhausstraße 11


Prof. Jacqueline Otten

Message to the future
Time capsule: eine Kultur hinterläßt ihre Botschaften für die Zukunft.
Die Botschaft eines menschlichen Wesens auf dem Planeten Erde im Jahre 1999 wird auf eine Zeitreise geschickt. Wer Signale in die Zukunft sendet, äußert sich jedoch auch über sein jetzt.... Diese Message (Gegenstände? Bilder? Tonsignale?) wird den Forschern des Jahres 3000 ausreichend Material liefern, um unsere Zivilisation gedanklich zu rekonstruieren. Vielleicht erkennen die Finder Vertrautes wieder, sind sie überrascht vom unbekannten, vielleicht wird Tatsächliches fehlinterpretiert, weil die Perspektive des Betrachters sich geändert hat...

18 Projekt
Davon 4 SWS Vorlesung "Mode und die Medien"
Richtet sich an: M, G
Mittwoch, ab 9.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15 Donnerstag ab 9.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15

Semesterapparat


Freie Projektbetreuung
Lehrende Mediengestaltung

"projekt x"
Im Zuge von "projekt x" können seitens der Studierenden freie Projekte eingebracht werden.

Die Fachbetreuung ist jeweils abzustimmen. 

18 Projekt
Richtet sich an: M
Projekttage: nach Abstimmung

 


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