Bauhaus-Universität Weimar serviceup
 

Fakultät Medien

Seminare


Vorlesungsverzeichnis

Projekte

Fachkurse

Vorlesungen & Übungen

Workshops

sonstige Veranstaltungen

Wochenplan

 

 

 

 

Studiengang Medienkultur

 

Studiengang Kulturmanagement der Hochschule für Musik "Franz Liszt"


Dr. Gilbert Casasus

Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegelbild von Presse und Medien
Die so sehr in Europa gelobten deutsch-französischen Beziehungen gehören zu den meist behandelten Themen der deutschen und französischen Berichterstattung. Neben zahlreichen Erfolgen, die sich am Beispiel des "europäischen Kulturkanals ‘Arte’" bewahrheitet haben, drücken die Print- und elektronischen Medien beider Länder mannigfache Differenzen und Meinungsverschiedenheiten aus, die über das politische Tagesgeschehen die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich verdeutlichen. Somit wird hier der Versuch unternommen, die deutsch-französischen Beziehungen aus dem Blickwinkel des Journalismus und nicht "offiziellen Politik" zu interpretieren.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Ort und Zeit werden über Aushang bekanntgegeben.


Dr. Gilbert Casasus

Die europäische Tageszeitung
Dieses Seminar soll den StudentInnen die Möglichkeit bieten, sich mit den wichtigsten, möglichst in Weimar vorhandenen Tageszeitungen Europas vertraut zu machen, ihre Inhalte darzustellen und ihre Machart mit den deutschen Zeitungen zu vergleichen. Besonderes Augenmerk verdienen an dieser Stelle alle bedeutenden Beiträge zur Europapolitik sowie alle Artikel, die sich aus "ausländischer Sicht" mit Deutschland befassen.

2 S
Richtet sich an: G, M
Ort und Zeit werden über Aushang bekanntgegeben.


Dr. phil. Rainer Emig

Mediale Selbstreferenz und Medienkonkurrenz: Strukturen, Ästhetiken, Ideologien
Medien vermitteln als Teil ihrer Funktionen immer auch Informationen über sich selbst und über ihre Position gegenüber anderen Medien. Die Veranstaltung wird sich damit befassen, wie der ursprünglich aus der Informationstheorie und Semiotik stammende Begriff der Selbstreferenz in bezug auf Medien wie Printjournalismus, Fernsehen und Internet sowohl zu ästhetischen Herausforderungen führt wie auch ideologische Probleme aufwirft. Erstere zeigen sich etwa in der "Produktidentität" von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen, in häufig ironisch selbstreflexiver Werbung, aber auch beim sogenannten "Zoo TV", das Fernsehkonventionen ins Anarchische übersteigert. Im Zusammenspiel mit der ständig wirksamen Konkurrenz zwischen den Medien ergeben sich Fragestellungen, die von materiellen wie denen nach Zielgruppen und Einschaltquoten über politische Debatten wie denen der Willensbildung, Manipulation und des Widerstands bis hin zu ethischen Fragen der Darstellung von Macht, Gewalt und Leid reichen. Aktuelle Beispiele wie die medialen Debatten um Kriegsberichterstattung, Ausländerhaß, Fußball-Hooliganismus und Prominenten-Hatz werden zur Diskussion von Theorien zum Themengebiet herangezogen werden.
Eine Liste vorbereitender Hintergrundlektüre wird rechtzeitig vor Seminarbeginn bekanntgegeben.

Voraussetzungen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

4 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Block 1: 14.-18. Dezember 1998
Block 2: 4.-22. Januar 1999
Ort und Zeit werden über Aushang bekannt gegeben.


Dr. Joseph Vogl

Geschichte der Geschichte
Geschichte passiert nicht, sie wird gemacht, geschrieben und konstruiert. Dabei hat man stets auf die Darstellungsweisen historischen Wissens reflektiert - von der aristotelischen Unterscheidung zwischen Historie und Epos bis hin zur Frage nach der Ordnung statistischen Datenmaterials, von den narrativen Verfahren des Historismus bis zum deklarierten Ende der "großen Erzählungen" (Jean-François Lyotard). Vor diesem Hintergrund versteht sich das Seminar als Einführung in eine Geschichte des historischen Wissens und verfolgt dabei im wesentlichen zwei Fragen: einerseits nach den methodischen Orientierungen unterschiedlicher geistes- und geschichtswissenschaftlicher Konzepte, andererseits nach den besonderen - poetologischen, medialen - Darstellungsbedingungen von Geschichte überhaupt.

Voraussetzungen: Vordiplom

2 S
Richtet sich an: M; Teilnehmer des Forschungsprojekts "Mediengeschichte Mitteldeutschlands".
Donnerstag, 13.30-15.00 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Dr. Joseph Vogl

Die kleinen Unterschiede
Im Umkreis feministischer Kulturwissenschaft hat man nicht nur die soziale und kulturelle Verfertigung von Geschlechterdifferenzen ("gender") von anatomischen Gegebenheiten ("sex") unterschieden, sondern auch die medizinische und biologische Fassung des Geschlechts einer historischen Prüfung unterzogen. Das Seminar soll daher einerseits einen Überblick über verschiedene theoretische Positionen zwischen Diskursanalyse und gender-studies verschaffen, andererseits am Beispiel exemplarischer - u. a. wissenschaftshistorischer - Dokumente auch die Geschichte einer Anatomie, Physiologie und Psychologie der Geschlechter seit dem 18. Jahrhundert skizzieren.
Vorbereitende Literatur: Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter; Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit 1. Der Wille zum Wissen, Claudia Honegger, Die Ordnung der Geschlechter; Thomas Laqueur, Auf den Leib geschrieben.

2 S
Richtet sich an: M; Studenten des Grund- und Hauptstudiums
Donnerstag, 17.00-18.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Prof. Dr. Lorenz Engell

Allgemeine Mediengeschichte
"Allgemeine Mediengeschichte" sei, so sollte man doch annehmen, Grundlage eines Studiums der Medienkultur und gehöre in eins der allerersten Semester. Das genaue Gegenteil indessen ist der Fall. "Allgemeine Mediengeschichte", dieser Terminus setzt nämlich mindestens zweierlei voraus:
Erstens, daß überhaupt ein gemeinsamer Entwicklungsstrang (re-)konstruierbar sei, der alle Einzelmedien in ihrem Entstehen und Entfalten trotz ihrer Verschiedenheit verbinde, und zudem zweitens, daß dieser Entwicklungsstrang ausgerechnet ein geschichtlicher sei. Beide Voraussetzungen dürften als ungeklärt gelten. Im allgemeinen wird nämlich die Mediengeschichte als Seitenstück ausgewiesen, als Folge- und Begleitthematik etwa einer (noch allgemeineren) Technikgeschichte, einer Sozialgeschichte oder einer Kunstgeschichte. Darauf wie auch auf die unübersichtliche Datenlage ist zurückzuführen, daß es eine "Allgemeine Mediengeschichte" in verbindlicher Form nicht gibt. Sie muß vielmehr im Seminar erarbeitet werden, wenigstens in ihren Grundrissen. Diese Arbeit wird in den Hauptzügen darin bestehen, die vorhandenen Ansätze zu einer Geschichte der Medien oder zur Geschichte einzelner Medien zu sichten, zu referieren und aufeinander zu beziehen, um sie nach Möglichkeit in eine Art Gesamtschau "Allgemeiner Mediengeschichte" zu integrieren. Damit wird die Kenntnis der Datenbasis geschaffen und werden zugleich die verschiedenen Beschreibungsweisen analysiert.
Ziel der Bemühungen könnte werden, die "Allgemeine Mediengeschichte" als eine Entwicklung zu beschreiben, in der die technische und gesellschaftliche Organisation des Wahrnehmungs- und des Sinngebungsvermögens geschichtlich bewegliche Formen annimmt.
Eine orientierende Literaturliste steht auf Anfrage im Dekanat zur Verfügung. Das Seminar ist Teil des Forschungsprojekts "Mediengeschichte in Mitteldeutschland" (MGM), steht aber auch weiteren TeilnehmerInnen offen.

Voraussetzungen: Vordiplom

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Dienstag, 09.00-11.00 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15
maximale Teilnehmerzahl 3o


Claus Pias M. A.

"Schau’n wir mal..." oder Kunstgeschichte in 13 Lichtbildern
Die gegenwärtige Bildproduktion und -verarbeitung ist ohne Kenntnis der Kunstgeschichte nicht zu verstehen. Diese Aussage ist gar nicht unbedingt als Aufforderung zur Akkumulation von sogenannten (kunst-)historischen "Fakten" zu verstehen oder als Behauptung Kontinuität anheimelnder "Aktualität", sondern einfach als logische Möglichkeitsbedingung jeder Rede über Bilder: ohne Differenz keine Information.
Um nicht in der Bilderflut zu ertrinken, durchqueren wir den (main)stream der Geschichte, indem wir von Stein zu Stein hüpfen. Jede Sitzung behandelt nur ein Bild, an dem grundlegende historische, methodologische, philosophische und medienwissenschaftliche Fragestellungen festgemacht werden können. Nebenbei ergibt sich eine chronologische Serie, eine Kunstgeschichte im Zeitraffer.
Beginnen werden wir mit dem Turiner Schweißtuch, mit index und icon und der "Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst". Weiter geht es wahrscheinlich mit den Glasfenstern von Chartres (Narration, Scholastische Gliederungen, Lichtmetaphysik), mit der Erfindung der Aura durch den Devotionalienhandel, mit der Neuorganisation des Raumes in Masaccios Trinitätsfresko in Santa Maria Novella und "...dann werden wir sehen".
Eine genaue Übersicht wird vor Semesterbeginn auf meiner homepage zu finden sein.

Voraussetzungen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

2 S
Richtet sich an: M
Montag, 17.00-18.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Dr. Anja Kreutz

Zur Geschichte des DDR-Fernsehens
Für die Geschichtsforschung stellt sich der Deutsche Fernsehfunk/das Fernsehen der DDR heute als abgeschlossenes Untersuchungsgebiet dar. Die Veranstaltung vermittelt einen ersten Überblick über die historische Entwicklung des DDR-Fernsehens und macht mit der genuinen Struktur und Funktion des "Propagandainstruments" Fernsehen im Mediensystem der DDR bekannt. Neben medienpolitischen Fragestellungen sollen programm- und gattungsgeschichtliche Aspekte behandelt werden.

2 S
Richtet sich an: M
Mittwoch, 17.00-18.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Britta Neitzel M. A.

Bewegte Bilder und bewegte Körper: Sport im Film
Bewegung und Action; harte Kämpfe, süße Siege und bittere Niederlagen; Blut, Schweiß und Tränen - dies klingt nach den idealen Zutaten für einen spannenden Spielfilm oder eine mitreißende Fernsehreportage. Dies klingt auch nach Sport (abgesehen vielleicht von der ehrenwerten Tätigkeit des Angelns). Diesen - zunächst verblüffenden - Ähnlichkeiten zwischen Film und Sport soll im Seminar anhand von Texten und Filmen nachgegangen werden.
Teilnahmevoraussetzung ist nicht, daß man Sport treibt oder mag, sondern lediglich das Interesse an der filmischen Umsetzung und Bearbeitung des Sports. Zur Vorbereitung: Besuch des Kongresses "Sport-Art", 24.-26.9.98 in Weimar (wegen des Eintrittspreises vorher bei mir melden).

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Termin: Donnerstag 15.15-16.45 Uhr und an drei Samstagen (voraussichtlich: 7.11.98/5.12.98/16.1.99), Beginn: 22.10.98, Bauhausstraße 15, Raum 003


Britta Neitzel M. A.

Einer meiner liebsten Filme!
Das Seminar, das sich besonders an Studienanfänger/innen richtet, soll die Sicherheit im Umgang mit audiovisuellen Medien vergrößern, indem geübt wird, vor einer größeren Gruppe von (zunächst) Unbekannten über sie zu sprechen. Jede/r Teilnehmer/in soll dazu in einem ca. 30 minütigen Vortrag seinen Film vorstellen.
Der ”Lieblingsfilm“ (es kann auch ein anderes liebstes audiovisuelles Produkt, wie z. B. eine TV-Serie oder ein Videoclip, sein) ist dabei kein einfacher aber ein guter Ausgangspunkt. Er ist kein einfacher Ausgangspunkt, weil das Sprechen über einen Gegenstand auch immer eine Distanz zu diesem Gegenstand erfordert, und die ist gerade bei Dingen, die man mag, oftmals nicht vorhanden, man muß sie sich aneignen. Gut ist dieser Ausgangspunkt, weil man Filme die man mag, zumeist auch für gut hält, so daß die Qualitätsmaßstäbe, die angelegt werden, überdacht und erläutert werden können.
Über subjektive Eindrücke und Empfindungen hinaus sollte am Ende des Semesters jede/r Teilnehmer/in in der Lage sein, anderen mitzuteilen, was sie/er an einem Film mag und warum das so ist. Dazu nützliche Beschreibungs- und Analysetechniken und -möglichkeiten werden im Laufe des Seminars vermittelt.
Das Seminar ist Teil des Studienprojekts "Einführung in die Medienkultur". Ein Scheinerwerb außerhalb des Projekts ist nicht möglich.

Voraussetzungen: Bis zur ersten Seminarsitzung soll jede/r Teilnehmer/in wissen, über welchen Film (o. a.) sie/er sprechen möchte, so daß der Seminarplan erstellt werden kann. (Daran denken, daß der Film auch verfügbar sein muß, ein vorheriger Besuch in der Mediathek, Bauhausstraße 11, Raum 005 bietet sich an).

2 S
Richtet sich an: M
Termin: Freitag 09.15-13.00 Uhr, Kinosaal, Bauhausstraße 15
geänderter Beginn: 16.10.98


Dipl.-Germ. Catherine Saracco

Europäische Medienkultur: erste Weichenstellungen zur Begriffsdefinition
Bevor man die Herausbildung der europäischen Kultur im System der Medien reflektiert und analysiert, soll zunächst einmal der Begriff "europäische Kultur" überhaupt geklärt werden. Dies soll u. a. anhand ausgewählter französischer und deutscher Texte unter kulturgeschichtlichen Aspekten erfolgen. Erst dann werden die medialen Grundlagen der europäischen Kultur ausgelotet und aufgezeigt: dabei geht es darum, inwieweit die europäische Kultur sich durch Medien artikuliert und in den Medien widerspiegelt. Exemplarisch werden Begriffe wie "Confusio linguarum" (U. Eco) oder "Nation als Reso-nanzkörper" (P. Sloterdijk) bis hin zu komplexeren Fragestellungen wie etwa der europäischen Kultur im digitalen Zeitalter (B. Stiegler) analysiert und diskutiert.
Dieses Seminar wird zu gleichen Teilen in deutscher und französischer Sprache gehalten und zielt auf die Vermittlung einer zweisprachigen medientheoretischer Terminologie.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Dienstag, 11.00-12.30 Uhr, Raum 106, Marienstraße 7


Dr. Matthias Maier

Medienökonomie - Online-Dienste
In dieser Veranstaltung erfolgt eine Vertiefung der Inhalte zur Vorlesung "Grundlagen der Medienökonomie". Ziel der Veranstaltung ist es, mit Hilfe von Projektaufgaben die Strukturmerkmale ausgewählter Bereiche des Mediensektors zu untersuchen. Einen wesentlichen Untersuchungsgegenstand bilden dabei Online-Dienste, insbesondere Online-Dienste von Rundfunkunternehmen.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Mittwoch, 13.30-15.00 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Dr. Matthias Maier

Existenzgründung und Unternehmensführung
Seit einigen Jahren werden verstärkt Existenzgründungen aus Hochschulen gefördert. Das Seminar "Existenzgründung und Unternehmensführung" soll dazu beitragen, die besonderen Bedingungen und Aspekte von Existenzgründungen im Mediensektor herauszuarbeiten und Gründungskonzepte zu entwickeln. In diesem Zusammenhang werden ausgewählte Fragen der Unternehmensführung behandelt. Wesentliches Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden auf Existenzgründungen vorzubereiten. Darüber hinaus sollen im Seminar Konzepte erarbeitet werden, die künftig dazu beitragen können, Existenzgründungen aus der Universität zu unterstützen.

4 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Dienstag, 13.30-16.45 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Dipl.-Medienberaterin Anne Werthmann

Netzwerke und Kooperationen
Bei der Zusammenarbeit von Forschung und Industrie im Medienbereich entstehen neue Perspektiven für Universitäten, Unternehmen und Studierende. Interorganisationale Netzwerke gewinnen für den Technologietransfer zwischen öffentlichen Einrichtungen und Industrie zunehmend an Bedeutung. Daraus können sich Modelle für hybride Organisationsformen, Netzwerke oder "virtual corporations" ergeben. Im Seminar werden Ansätze und Lösungsmodelle zu Netzwerk-Strategien im Bereich der "Public Private Partnerships" aus der Sicht der Neuen Institutionenökonomik betrachtet.
Literatur: Rudolf Richter/Ereik Furubotn: Neue Institutionenökonomik, 1996

Voraussetzungen: Vordiplom

2 S
Richtet sich an: M
Mittwoch, 09.15-10.45 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15


Dipl.-Medienberaterin Anne Werthmann

Veranstaltungs- und Projektmanagement
Das Seminar begleitet verschiedene Projekte und Veranstaltungen der Bauhaus-Universität, z. B. das Projekt "Ereignisradio" (nur für Projektteilnehmende) oder die Vorbereitung der Festwoche zum Bauhaus-Geburtstag im April 1999.
Methoden des Projektmanagements sollen dabei zum Einsatz kommen sowie Probleme des Veranstaltungs- und Projektmanagements theoretisch behandelt werden. Das Seminar wird in Kooperation mit der Musikhochschule "Franz Liszt" durchgeführt.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Dienstag, 09.15-10.45 Uhr, Raum 106, Marienstraße 7


Markus Schulz M. A.

Einführung in die empirische Mediensoziologie
Dieser Einführungskurs untersucht die Beziehungen zwischen Medien und Gesellschaft aus doppelter Perspektive. Zum einen geht es um den Einfluß, den die Medien auf die Gesellschaft ausüben, zum anderen um die Gestaltung der Medien durch die Gesellschaft. Im Kurs wird die geschichtliche Entwicklung verschiedener Medien wie Druck, Radio, Fernsehen, Telefon, Fax und Internet untersucht, wobei besondere Aufmerksamkeit der wirtschaftlichen Struktur, dem politischem Einfluß, der Organisation und den einfachen Normen zukommen. An Hand ausgewählter Fälle soll geprüft werden, wie verschiedene gesellschaftliche Gruppen in den Medien als Arenen soziokulturellen Wandels genutzt werden. Zentrales Kursziel ist hier-bei die Vermittlung der grundlegenden Herangehensweisen soziologischer Medienanalyse.

2 S
Richtet sich an: M
Mittwoch, 11.00-12.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15
Beginn: 21.10.1998


Markus Schulz M. A.

Soziologie und Cyperspace
Im Mittelpunkt dieser forschungsorientierten Einführung in die soziologischen Aspekte des Internets stehen Fragen nach den gesellschaftlichen Gestaltungsbedingungen der neuen Technologien und nach den sich aus der Verbreitung computervermittelter Interaktion eingebenden Veränderungen von Öffentlichkeit und Gesellschaft. Der Kurs bietet zunächst einen Überblick über die historische Entwicklung des Internet nebst Vergleichen mit der Geschichte älterer Medien. Daran anschließend sollen die Annahmen untersucht werden, die wissenschaftlichen, literarischen und politischen Visionen der Cypergesellschaft zugrunde liegen. Auf diese Weise vorbereitet wollen wir eigene Erkundungen im Netz unternehmen und dabei die entstehenden Kulturen, Selbstrepräsentationen, virtuellen Handlungen, Normen, Codes und Stile erforschen.
Die Einschreibelisten werden ab Oktober beim Lehrstuhl Soziologie und Sozialgeschichte der Stadt, Marienstraße 5, Raum 106 (Sekretariat) ausgelegt.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Mittwoch, 17.00-18.30 Uhr, Kinosaal, Bauhausstraße 15
Beginn: 21.10.1998


Eugen Ruge

Szenisches Schreiben
Es handelt sich um ein pragmatisch ausgerichtetes Seminar (learning by doing) mit unkonventionellem (und interdisziplinärem) Hintergrund: von der "Poetik" des Aristoteles bis zur Kommunikationspsychologie nach Schultz von Thun. Hauptsächlich (d. h. nicht ausschließlich) richtet sich das Angebot an Studierende, die bereit sind, sich im szenischen Schreiben selbst zu erproben; anhand des so erarbeiteten Materials werden einige Regeln und Schwierigkeiten des szenischen Schreibens diskutiert. Einleitend werden theoretische Grundlagen von Studierenden erarbeitet und in Vorträgen vorgestellt.

2 S
Richtet sich an: alle Fakultäten
Montag, 13.30-16.00 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15
Beginn: 26.10.1998


Dipl.-Theater-Wiss. Claas Cordes

Dramaturgien der Moderne
Industrialisierung, Geschwindigkeit, Urbanisierung: diese "Geschenke" des 19. Jahrhunderts an das 20. veränderten unser Verhältnis zu Raum und Zeit. In der Simultaneität der verschiedenen Sinneseindrücke in der Großstadt wurde ein Wandel der Wahrnehmung ablesbar. Die beschleunigte Fortbewegung und die Taylorisierung der Arbeit zwangen den menschlichen Körper, sich den Erfordernissen der Maschine anzupassen. Die Verschiebung von der Schrift hin zu Grammophon, Rundfunk oder Bildmedien bedeutete eine Krise der Sprache. Das Theater wiederum kann als eine Relation von Sprache, Wahrnehmung und Körper verstanden werden. Mit den Veränderungen, die diese für das Theater konstitutiven Elemente erfuhren, entstanden im 20. Jahrhundert neue Modelle des Theaters. Das Seminar will sich in der Lektüre einiger theoretischer Schlüsseltexte der Theateravantgarde diesen Dramaturgien der Moderne annähern. Vorgesehen sind u. a. Texte von Artaud, Barba, Brecht, Brook, Craig, Grotowski, Ionesco, Schechner und Tairov.

2 S
Richtet sich an: G, M
Dienstag, 17.00-18.30 Uhr, Raum 003, Bauhausstraße 15
Beginn: 20.10.98


Prof. Dr. sc. Herbert Meyer

Medienpsychologie
Zur Vorlesung Medienpsychologie gehöriges Seminar.

2 S
Dienstag, 18.45-20.15 Uhr, HS C, Marienstraße 13
maximale Teilnehmerzahl 20


Dr. Günther Schatter

Kunststück Hörstück
Das Hörspiel ist die einzige Kunstform, die durch das Radio hervorgebracht wurde. Gilt dieser Satz? Oder sind Großfunkspiel, Akustischer Film, Rundfunkhörwerk, Das Neue Hörspiel, Audio Art, Narratives Konzert, Essayistisches Feature, ars acustica, Totales Schallspiel, Audio-Kunstaktion via Internet, O-Ton-Hörspiel, Sampler-Collagen etc. differenzierter zu betrachten?
Wir wollen exemplarisch durch 75 Jahre Rundfunkgeschichte im fast forward mode hören, lauschen, Entdeckungen machen und uns auch mit Gästen über Hörkunst verständigen.

2 S
Richtet sich an: insbesondere für Teilnehmer/-innen im Radioprojekt
Donnerstag, 19.00 Uhr, Kinosaal, Bauhausstraße 15


Dr. Gilbert Casasus

Europäischer Pressespiegel
In dieser Übung werden die Teilnehmer gebeten, wöchentlich einen "europäischen Pressespiegel" zu verfassen und ihn mündlich zu präsentieren. Dieser Pressespiegel umfaßt nicht nur alle wichtigen politischen Themen, sondern auch alle wirtschaftlichen, sozialen und hauptsächlich kulturellen Informationen, die für alle EU-Bürger von Bedeutung sein dürften.

2 Ü
Richtet sich an: G, M
Ort und Zeit werden über Aushang bekannt gegeben.


Prof. Dr. Lorenz Engell
Dr. Joseph Vogl
und MitarbeiterInnen

Der Schwarze Freitag (Doktorandenseminar)
Diskussion aktueller Arbeiten aus der kulturwissenschaftlichen Medienforschung
privatissime (nur auf Einladung)

1 S
Freitag (14tägig) 14.00-16.00 Uhr, Beginn: 23.11.98, danach n. V.
Ort: n. V.
Teilnehmerzahl: n. V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


[home] [up] [service]
last modified Wednesday, 14-October-98 , by Verena Keyserlingk