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Entwurfsprojekt I Digital exhibition folding I WiSe 2010/11

Professur Darstellungsmethodik und Professur Informatik in der Architektur

Für die Architekturfakultät der Bauhaus-Universität Weimar soll eine Ausstellungsarchitektur entworfen werden. Thematischer Überbau ist die Faltung in allen ihren Ausprägungen, die vom gefalteten Tragsystem, über ein faltbares Ausstellungssystem bis hin zum Faltmöbel reichen kann. Die Ergebnisse können dementsprechend vielfältig ausfallen. Ein leichter Auf- und Abbau und eine raumsparende Zwischenlagerung soll gewährleistet werden.

Möglich ist auch die Entwicklung eines Entwurfs primär im virtuellen Raum zur Vermittlung mehrdimensionaler Wahrnehmungs- und Kommunikationsformen (Second Life, Cubic VR u.a.).
Im Vordergrund steht ein experimentelles Arbeiten unter dem Einsatz verschiedener digitaler Methoden, die in Begleitseminaren vermittelt werden. Die Darstellung der Idee des Faltprinzips bis hin zur Umsetzung wird im Rahmen des Seminars Entwurfspräsentation geübt. Teile des Entwurfs werden in 1:1 produziert.
Die Bauhausidee von Walter Gropius „Kunst und Technik eine neue Einheit“ soll mit dem Einsatz digitaler räumlicher Technologie neu interpretiert werden.

Open publication – Free publishingMore faltung

Sabine Zierold — 338 Tage zuvor




Wand virtuell und aktuell

1.Projektmodul “Die Wand als Medium”
Wintersemester 2009/2010




Lisa Naumann

Thema des einführenden Projektmoduls im WS 09/10 ist die Betrachtung der Wand als Gegenstand und Medium der Architektur. Das Modul setzt sich aus drei Teilen zusammen.
Der Archetypus Wand ist neben anderen Elementen der Architektur, wie Boden, Decke, Fenster oder Tür eine mögliche Form der Grenzziehung und Einheit der Differenz zwischen Innen- und Außenraum, Davor und Dahinter, Drinnen und Draußen.
Die Wand trennt oder verbindet zwei Welten, wird aber in der Regel nur aus einer der beiden wahrgenommen. Sie kann aus unterschiedlichen Positionen heraus unterschiedlich beobachtbar und deutbar werden.
Die architektonische Wand zeichnet sich sowohl durch physische als auch durch virtuelle Möglichkeiten aus. Die Ausrichtung, physische Beschaffenheit und Gestaltung der Wand lenkt die Wahrnehmung, Bewegung und Handlung und steuert die Ausbreitung von Licht, Luft und Schall. Die Wand in ihrer physischen Dimension mit unterschiedlicher Durchlässigkeit und Transparenz kann dem eigenen Lastverlauf genügen und zudem davon künden.
Die Oberfläche der Wand kann Träger für Zeichen- und Bildsysteme sein zur Kommunikation künstlicher Welten der Architektur. Die physische Wand erfährt eine virtuelle Erweiterung und Entgrenzung für die Wahrnehmung durch den Einsatz analoger oder digitaler Medien. Die Interaktion und Kommunikation zwischen architektonischen Räumen und den darin befindlichen Personen, hat sich mit Blick auf ein durch die neuen Medien gewandeltes räumlich unbegrenztes und zeitlich allgegenwärtiges Raumangebot verändert. Neue digitale Wände sind durch das Internet hinzugekommen und fungieren als Interface zwischen entfernten Orten. Die Frage der Zugangsbedingungen, Interaktionsmöglichkeiten aber auch die Schutz- und Beschränkungsbedürfnisse der an einer solchen erweiterten Kommunikation im virtuellen Raum teilnehmenden Personen muss neu bedacht werden. Die Interaktive Wand kann als Bildschirm zwischen aktuellen und virtuellen Welten vermitteln und eine Arbeitsfläche für Teams bilden.

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Sabine Zierold — 533 Tage zuvor




iStudy

1. Projektmodul “Tür und Tor”
Wintersemester 2008/2009


Katja Knecht

Thema des einführenden Projektmoduls im WS 08/09 ist die Betrachtung von Tür und Tor als Öffnungen und Schließungen der architektonischen Raum-grenze und als Medien der Kommunikation.Tür und Tor sind Orte des Übergangs. Sie erschließen und verschließen physische und virtuelle Räume der Architektur und der Kommunikation. Sie sind Medien der Differenz von Innen und Außen, Davor und Dahinter, Offen und Geschloss Verbergen und Offenbaren. Sie markieren Schwellen auf Wegen und setzen das Verborgene erwartungsvoll ins Bild. Material, Oberfläche, Zeichen und Bilder verweisen auf kulturelle „Geborgenheit“, die vor der äußeren „Wildnis“ schützt. Abgrenzung und Übergang durch Tür und Tor werden zu Medien der Inszenierung virtueller Räume und ihrer Zeitstrukturen. Tür und Tor steuern die Wahrnehmung, Bewegung und Handlung, aber auch Licht, Luft und Schall. Sie stehen im Wechselspiel mit dem umgebenden Seh-, Licht-, Hör- und Tastraum, aber auch mit Zeichen- und Bildsystemen aus anderen Medien.
Teilmodul 1.1 setzt den Schwerpunkt auf die Betrachtung von Tür und Tor als architektonische Elemente, die die Differenz zwischen Außen und Innen prozessieren. Stadttore und Torhüter entschieden früher einmal über Zugang und Nicht-Zugang, Gesetz und Wildnis. Türen bargen den Zugang zum Verbotenen oder zum Geheimnis. Heute problematisieren, verschieben, temporalisieren und themati-sieren Eingangsbereiche, Schranken, Drehtüren und Passagen die Basisdifferenz zwischen Innen und Außen. Auch die Funktionen von Tür und Tor werden ambivalent und vermischen sich zusehends.
Teilmodul 1.2 betrachtet Tür und Tor primär als die ursprünglichsten interaktiven Werkzeuge für das physische und gleichzeitig virtuelle Eintreten in andere Wirklichkeiten der Kommunikation. Sie adres-sieren, locken oder verweigern. Torwart oder Türsteher qualifizieren die Situation.
In Teilmodul 1.3 (Gebiet der CSCW) wird schwerpunktmäßig die Vermittlung der Gestaltung, Imple-mentierung und Evaluierung von technologischen Konzepten, Prototypen und Systemen zur Unter-stützung sozialer Interaktion untersucht. Dabei wird es um die Frage des Zutritts sowie des Ein- und Aussperrens im physischen und im virtuellen Raum gehen.
Die Ergebnisse werden mit analogen Modellen und digitaler Darstellung präsentiert. Zum Einsatz kommen Visualisierungstechnologien, die auf Cubic VR basieren, Cinema 4D oder auch die 3D-Werkzeuge in Second Life, etc.

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Sabine Zierold — 533 Tage zuvor




Deflateables Structures in Architectural Design

Wintersemester 2009/2010
Master-Thesis


Professur Bauformenlehre
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. B. Rudolf
Professur Interface Desing
Prof. Dr. sc. hum. J. Geelhaar

Katharina Klimatos

Die Masterarbeit „Deflateables Structures in Architectural Design“ beschäftigt sich mit vakuumbasierten Strukturen, d.h. Strukturen, die unter Einfluss von Unterdruck sich verändern bzw. erst entstehen.
Um die Auswirkungen von Unterdruck auf Gestaltung, Oberflächenstrukturen und Stabilität zu überprüfen, wurde eine Reihe an Versuchen gestartet, welche im Anschluss dokumentiert und ausgewertet wurden.
Schlussfolgernd aus den Erkenntnissen dieser Versuche wurden Anwendungsbeispiele im architektonischen Bereich gesucht und anhand von Plänen, Skizzen und Photoshopmontagen vorgestellt.
Unterdruckbasierende Systeme haben ein großes Potential in den Bereichen von Ästhetik, wärme- und schallschutztechnischen Aspekten, minimalen Materialaufwand, geringe Transportkosten, schnelle De- und Montage vorzuweisen.
So können unterschiedlichste Füllmaterialien in die Membrankonstruktion eingebracht werden, die verschiedene Effekte erzielen und auf äußere Einflüsse reagieren können.

Sabine Zierold — 619 Tage zuvor




Tafel und Griffel_von analog zu digital

Wintersemester 2009/2010
Master-Thesis

Professur Bauformenlehre
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. B. Rudolf
Professur Interface Desing
Prof. Dr. sc. hum. J. Geelhaar

Dario Navarro Sandoval

Medienkompetenz, d.h. der souveräne Umgang mit den neuen Medien, gilt in unserer heutigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft als Schlüsselqualifikation, die bereits in der Grundschule als zusätzliche Basisfähigkeit vermittelt werden sollte. Das deutsche Bildungssystem hat auf diese neuen Anforderungen bisher noch nicht ausreichend reagiert. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee ein digitales Lernmittel zu erstellen, wobei traditionelle Schulobjekte, wie Schiefertafel, Griffel und Schwamm, mit neuen Medien ausgestattet und somit in “Hybride Reale Objekte” umgestaltet werden sollten. Die konzeptuelle Realisierung dieses Projektes entstand auf der Basis aktueller bzw. künftiger innovativer Technologien. Da sich diese digitale Schiefertafel an Kinder im Grundschulalter richtete, stand ein ausgereiftes pädagogisches Konzept bei der Umsetzung stets im Vordergrund, um ein multimediales Lernobjekt zu erstellen, welches Kinder zugleich fordern, fördern und Freude bereiten sollte.

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Sabine Zierold — 650 Tage zuvor




Wasserpuppentheater

Wintersemester 2009/2010
Master-Thesis


Professur Bauformenlehre
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. B. Rudolf
Professur Interface Desing
Prof. Dr. sc. hum. J. Geelhaar

Haibinh Nguyen

Die Stadt Weimar ist vor allem für ihr kulturelles Erbe bekannt. Das Geistesleben spielteine wichtige Rolle. Jedes Jahr finden verschiedene Feste wie das Sommertheater, das Bauhausfest oder das Musikfest statt. Das Wassertheater soll einen Beitrag zu dieser Atmosphäre bringen. Der Entwurf eines temporären Puppenwassertheaters in der Kulturstadt Weimar hat folgendes Ziele: Kulturaustausch, Erziehung und Bildung und Anregung der Kommunikation und Kreativität für Kinder und Erwachsene. Mit Hilfe der Computertechnik, LED´s, Processing und Arduino wird die Inszenierung der Bühnenbilder und der Fassade programmiert und kontrolliert.

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Sabine Zierold — 811 Tage zuvor




ImpulsBauhaus

Wintersemester 2008/2009
Master-Thesis
Ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Thüringen 2009 und dem Hochschulpreis 2009!

Professur Bauformenlehre
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. B. Rudolf
Professur Geschichte und Theorie der Kulturtechniken
Prof. Dr. phil. habil. B. Siegert

Dipl.-Ing. Jens Weber
Dipl.-Des. Andreas Wolter

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Sabine Zierold — 860 Tage zuvor




Door and handle

Wintersemester 2006/2007
Master-Thesis

Professur Computergestütztes kooperatives Arbeiten (CSCW)
Prof. Dr. rer. soc. oec. Tom Gross
Professur Bauformenlehre
Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Des. B. Rudolf

Dipl.-Ing. Ulf Pleines

Computer served processes in architecture become more important. Data, taken from sensors, are used to manage devices, similarly to car technology. In this paper, terms and sensors, related to ubiquitous computing in architecture, are described. Products, dealing with information visualisation, are introduced and fields of interest in buildings are defined. Examples of research buildings of the last years are investigated and critically commented by the author. The impact on architecture is discussed and the possibility of upgrading existing buildings in their interior is described. Finally an own proposal is shown at the example of doors and door handles. This design deals with the potential of an existing architectural element to be used as output and input device. The author believes that, in upgrading existing buildings by replacing elements with augmented products, is a large market.

Sabine Zierold — 860 Tage zuvor




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