neues bauen am horn

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Ziel des Projektes ist daher die Planung, Entwicklung und Realisierung eines Quartiers, das in städtischer Vielfalt Sparsamkeit im Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die Offenheit der Bauwerke für soziale Veränderungen und den Respekt vor der bestehenden Stadt in hoher ästhetischer Qualität demonstriert.

Der Freistaat Thüringen übertrug seiner Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) die Verantwortung für die Liegenschaft mit einer Gesamtgröße von 10 ha und erteilte 1996 den konkreten Entwicklungsauftrag. Die Finanzierung erfolgt aus einem »Konversionsfond« mit Unterstützung der Umwandlungsprozesse durch den Bund und die Europäische Union mit ihrem Programm KONVER.

Für die Entwicklung Weimars ergibt sich mit dem Projekt die Möglichkeit, aus einer historisch eher zufälligen Ansammlung von Wohnquartieren einen eigenen Stadtteil mit einer endlich neu entstehenden Mitte zu formen. Eine sehr attraktive Wohnlage bekommt durch die Umnutzung der Kasernenfläche die Chance, daß noch vorhandene infrastrukturelle Defizite behoben werden.

Für die Stadt Weimar ist es von besonderer Bedeutung, daß mit dem »neuen bauen am horn« auch die Diskussion über eine nachhaltige Stadtentwicklung einen konkreten Anknüpfungspunkt findet. Die Übernahme von stadttypischen Grundstücksstrukturen bei der Wohnflächenentwicklung ist ebenso beispielhaft wie die Nachnutzung von Militärbauten durch Bildungseinrichtungen.

Mit dem neuen Quartier muß - am Ende des 20. Jahrhunderts können wir uns Anderes gar nicht mehr leisten - die vorhandene Stadt weitergebaut werden.

 

Luftbild
Luftbild des Projektgeländes 1998

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Letzte Änderung am 12.12.2000 durch drw
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