neues bauen am horn

 

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Im südlichen Bereich des Gesamtareals stehen 57 unterschiedlich große Parzellen für die Bebauung mit Wohnhäusern durch interessierte Bauherren zur Verfügung. Das Leitbild der von Adolf Krischanitz hierfür entwickelten städtebaulichen »Grammatik« ist eine relativ dichte, jedoch nicht geschlossenen Bebauung mit einem durchfließenden Grünraum, eine Situation wie sie an vielen Orten Weimars zu finden ist.



Die Baufelder im südlichen Bereich (Norden ist links) werden durch Straßen und Wege getrennt.

 

  Die sparsame Erschließung aus Straßen und Wegen teilt das Gebiet in unterschiedlich große Baufelder mit Parzellen, die gemäß der »Grammatik« nach einheitlichen Regeln zu bebauen sind. Sie sollen ein definiertes Maß an gestalterischer Freiheit garantieren, ohne jedoch den grundsätzlichen städtebaulichen und architektonischen Konsens des Bebauungsplans in Frage zu stellen. Die Parzellen ermöglichen auf Grund von unterschiedlicher Lage, Größe und Zuschnitt die Bebauung mit Häusern für zwei bis fünf Wohnungen. Ein Spezifikum ist die Abfolge von unterschiedlich großen Parzellen, wobei die kleinste Parzelle mit 7,5 m Breite »geschlossen« also bis auf die seitlichen Grundstücksgrenzen bebaut werden kann; die mittlere (15 m) kann in »abweichender« und die große (22,5 m) in »offener« Bauweise also mit Grenzabstand nach einer bzw. zwei Seiten bebaut werden. Durch diese verschiedenen Parzellenformen und Bauweisen ist, neben einer abwechslungsreichen Verteilung der Baumassen, die Möglichkeit gegeben für Bauherren mit unterschiedlichem finaziellen Rahmen dort zu bauen.  
Die Grafik zeigt die Grundformen der Parzellen (oben links) von 7,5 bis 22,5 m Breite und die daraus entwickelten Variationen. Die Grauen Bereich stellen dar in welchen Bereichen Baukörper mit oder ohne Grenzabstand errichtet werden können.

 

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Letzte Änderung am 06.07.2000 durch drw
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