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Ein Anfang 1996
vom Stadtrat der Stadt Weimar bestätigter städtebaulicher
Rahmenplan sieht im Norden des Geländes, zum Teil im denkmalgeschützten
Bestand, eine Nutzung durch Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen
vor. Das Hauptgebäude, der weithin sichtbare - nach dem
Architekten so bezeichnete - Streichhan-Bau soll in Zukunft
von der Hochschule
für Musik "Franz Liszt"
genutzt werden. Auf dem südlichen, etwa 5 ha großen
Teil des Geländes wird das neue Wohnquartier entstehen.
Einige bestehende Gebäude an der Dürerstraße
könnten, falls sie nicht öffentlich oder gewerblich
genutzt werden, ebenfalls Wohnungen aufnehmen.
Das
unmittelbar südlich des Projektgebietes gelegene Haus am
Horn - der einzige architektonische Zeuge des Bauhauses in Weimar
und deshalb von der UNESCO
in
die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen - wird bis 1999 vom
Freundeskreis der Universität saniert und mit einem Neubau
ergänzt. Das bietet die Chance, die geistigen und kulturellen
Traditionen des Projekts "neues bauen am horn" in unmittelbarer
Nachbarschaft und wechselseitiger Beziehung deutlich zu machen.
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