neues bauen am horn

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Die für das neue Stadtquartier vorgesehene Fläche umfaßt den südlichen Teil eines insgesamt 10 ha großen ehemaligen Kasernengeländes an der Leibnizallee in Weimar, das bis 1991 von der Westgruppe der sowjetischen Streitkäfte genutzt wurde. Das Gelände befindet sich östlich des Ilmparks auf einer Anhöhe und ist über die Sternbrücke fußläufig in wenigen Minuten vom historischen Stadtzentrum Weimars aus erreichbar.

Die Fläche ist umgeben von Wohngebieten unterschiedlichen Charakters: Im Norden zwischen Leibnizallee und Jenaer Straße von heterogener, mehrgeschossiger, offener und geschlossener Blockrandbebauung mit Mischnutzung Wohnen und Gewerbe, im Osten von weniggeschossigen Zeilenbauten aus den 50er Jahren an der Bodelschwinghstraße, im Süden von einem älteren Doppelhausgebiet und schließlich im Westen zum Ilmpark hin, an der Straße "Am Horn", von villenartiger gründurchzogener Bebauung in hervorragender Lage unmittelbar oberhalb von Goethes Gartenhaus. Das neue Quartier kann mit der umgebenden Stadt verflochten werden, auf den unterschiedlichen Charakter der angrenzenden Wohngebiete reagieren und damit städtische Vielfalt bieten.

Das gesamte ehemalige Kasernengelände ist Eigentum des Freistaates Thüringen, im Sondervermögen WGT, und wird von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH verwaltet. Die vorhandenen Gebäude stehen im Moment leer, lediglich das in der Nordwestecke gelegene frühere Militärgericht und die ehemalige Gewehrkammer werden bereits vom Studentenwerk für Studentenwohnungen umgebaut und erweitert. weiter

 

Der ehemalige Exerzierplatz, 1996

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Letzte Änderung am 11.08.2000 durch drw
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