neues bauen am horn

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Die Geschichte

 

Als »das Horn« wurde der auf dem rechten Ilmufer bis an den Fluß vorspringende, in Form eines Hornes sich hinziehende Bergrücken unmittelbar gegenüber der Stadt bezeichnet.

Hier vor den Toren der Stadt existierten schon im 16. Jahrhundert Obsthänge und Weinberge mit den dazugehörigen Häusern. Im 17. Jahrhundert wurden die Weinberge am Horn allmählich aufgegeben und in Obst- und Gemüsegärten umgewandelt. Auch Goethes Gartenhaus gehörte ursprünglich zu diesen Weinberghäusern.

Über die Sternbrücke (1651/52 erbaut) führt die damals als Schloßallee bezeichnete heutige Leibnizalle schnurgerade hangaufwärts. Seit 1820 besteht dort auf dem Areal eine Kaserne. Baufälligkeit der alten Kaserne war der Auslöser für einen Neubau, der von 1854-60 durch den Oberbaudirektor Carl-Ferdinand Streichhan realisert wurde, der in seiner Größe und Ausführung in Naturstein einzigartig für Thüringen ist.

Es folgten weitere Gebäude wie das Offizierskasino und Unterkunften bis zur Albrecht-Dürer-Straße. Die militärische Nutzung beschränkte sich ursprünglich lediglich auf den nördlichen Bereich um den parallel zur Leibnizallee verlaufenden Exerzierplatz. Erst ab 1935 dehnte sich die Kaserne auch auf den südlichen Teil des Geländes aus, der größtenteils Kraftfahrzeughallen und technische Einrichtungen sowie einen Schießgraben an der westlichen Kante beheimatete. An dieser Nutzung sollte sich bis zum Abzug der russischen Truppen 1991 nichts wesentlich ändern. weiter

 

 

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Letzte Änderung am 11.08.2000 durch drw
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