16.09.2010

Ausstellung "CHROMA" – Junge Malerei aus der Bauhaus-Universität Weimar

Anlässlich des 150-jährigen Gründungsjubiläums der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar präsentiert die Bauhaus-Universität Weimar drei Wochen lang Malerei von Absolventen und Studierenden des Studiengangs Freie Kunst der Fakultät Gestaltung.


Mit ihrem Schwerpunkt Malerei spannt die Ausstellung einen Bogen in die Zeit der Kunstschulgründung vor 150 Jahren, als die Malerei die dominierende Gattung in der Weimarer Kunstszene war. In der heutigen Lehre des Studiengangs Freie Kunst ist die Malerei eine unter vielen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Malerei bildet aber nach wie vor ein besonders eigenständiges und originäres Mittel künstlerischer Praxis. „Die Malerei ist durch nichts zu ersetzen“ lautet denn auch die programmatische These von Barbara Nemitz, Professorin im Studiengang Freie Kunst.
Die Arbeiten in der Ausstellung „CHROMA“ umfassen ein Spektrum von figurativer bis zu ungegenständlicher Malerei und beinhalten außerdem erweiterte Formen, in denen sich die Malerei mit der Installation und der Objektkunst verbindet.
Teilnehmer der Ausstellung sind Tom Ackermann, Erik Buchholz, Steffen Cyrus, Marc Aaron Faesser, Marc Jung, Ruth Kroll, Alexandra Mieth, Enrico Niemann, Adam Noack, Peggy Schneider, Ulrike Theusner, Britta Wagner und Stefan Winkler. Professorin Barbara Nemitz, Martin Mohr, künstlerischer Mitarbeiter, und Thomas von Taschitzki, wissenschaftlicher Mitarbeiter, kuratieren und organisieren die vom Kreativfonds der Bauhaus-Universität Weimar geförderte Ausstellung.

Eröffnung der Ausstellung
17. September 2010, 19.00 Uhr

Grußwort
Prof. Dr. Siegfried Gronert

Eröffnungsrede
Prof. Barbara Nemitz

Sonderführung zum Festtag:
01. Oktober, 14.00 Uhr
Prof. Barbara Nemitz

Ausstellungsdauer:
18. September 2010 bis 10. Oktober 2010

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 13.00 bis 18.00 Uhr 
Samstag und Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort:
Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar
Geschwister-Scholl-Str. 8
99423 Weimar
2. Obergeschoss, Räume 204-207

 


Nach vorn

Trophy

Installation
Kunststoffteile von Gehäusen elektronischer Geräte

Die Trophäe:
Nach der erfolgreichen Jagd bleibt ein Teil der Beute und des Erfolgserlebnisses in den Jagdtrophären konserviert. Der Schädel des erlegten Tiers fungiert als Sinnbild für die Überlegenheit über die Natur, die nun als lebloses Relikt an der Wand verbleibt.

Unsere Waffen:
Unnatürliche - künstliche Stoffe revolutionierten schnell den Konsummarkt. Das daraus entstandene Umweltproblem der synthetischen Gegenstände wächst immer mehr im Bewußtsein unseres Alltags. Mit imensen Auswirkungen auf unser Umfeld bedrängen wir die vom Menschen unangetastete Natur. Unsere Trophäen - unsere Waffen sind oder waren Kunststoffwerkzeuge.

von
Sebastian Hertrich

Studiengang
Freie Kunst 

Betreuer:
Prof. Liz Bachhuber und Anke Hannemann

Projekt:
Müllprojekt - to be continued

Sommersemester 2011

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