01.02.2012

Letzter Vortrag der Ringvorlesung zur Medienphilosophie

Am Dienstag, 7. Februar 2012 um 19 Uhr spricht Erich Hörl (Bochum) über »Ökologien des Denkens. Über Geschichte und Perspektiven radikaler Environmentalität« im Hörsaal C der Marienstraße 13 C.


Wie verändern sich unser Bewusstsein, unser ästhetisches Erleben und unser Denken unter dem Einfluss technischer Medien? Seit einiger Zeit hat sich in der Philosophie eine neue Richtung etabliert, die Medienphilosophie. Ausgelöst wurde sie von der umwälzenden Entwicklung der Medien und speist sich daher auch aus der neueren Medientheorie. Die von der Bauhaus-Universität Weimar veranstaltete Vorlesungsreihe »Körper des Denkens« bringt nun wichtige und profilierte Vertreter und Kritiker der Medienphilosophie aus Weimar und ganz Deutschland zusammen und gibt ein weites Panorama des aktuellen Diskussionsstandes.

Im Zentrum der Vorlesungen steht die aktuelle Frage nach den Bedingungen des Denkens und damit der Philosophie selbst: Welchen Anteil an den Gedanken, den Erkenntnissen und auch den Gefühlen haben die Werkzeuge des Denkens, Erkennens und Fühlens? Die vielfältigen Wahrnehmungs- und Schreibmaschinen, die intelligenten Apparaturen, die Speicher- und Sprechzeuge – können sie als technische Körper des Denkens gefasst werden? Und inwieweit ist das Denken zugleich auch an den biologischen Körper, an seine Eigenschaften und Gefühle, gebunden?

Zur Entwicklung der Medienphilosophie hat die Bauhaus-Universität Weimar maßgeblich beigetragen. Hier wurde vor zehn Jahren die erste Professur für Medienphilosophie eingerichtet. Heute hat die Bauhaus-Universität Weimar eine ganze Reihe medienphilosophisch geprägter Professuren aufzuweisen und verfügt mit dem Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) über eine herausgehobene Forschungseinrichtung in diesem Bereich.

Die Vorlesungsreihe wird veranstaltet von Prof. Dr. Lorenz Engell (Fakultät Medien), Prof. Dr. Frank Hartmann (Fakultät Gestaltung) und Prof. Dr. Christiane Voss (Fakultät Medien) und immer dienstags, um 19 Uhr im Hörsaal C der Marienstr. 13 C statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Nach vorn

Simon Müller und Fabian Fontain

Intervention 06. Juni 2011
auf dem Goetheplatz in Weimar 

Für den Zeitraum von knapp einer Woche wurde das Denkmal in Form eines vergoldeten Heimtrainers auf seinem Sockel im Herzen Weimars geduldet. Wir danken allen die vor Ort gewesen sind für ihre aufrichtige Anteilnahme.

von
Fontain/Müller

Studiengang
Freie Kunst

Projekt
Ohne Titel VI: Kunst machen

Betreuer:
Prof. Elfi Fröhlich

Sommersemester 2011

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