Herzlich willkommen bei der Professur Immobilienökonomie!

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Professur Immobilienökonomie. Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Überblick zum Fachgebiet, zu den angebotenen Lehrveranstaltungen, zu themenspezifischen Abschlussarbeiten und den tätigen Personen. Bitte sprechen Sie uns bei Fragen und Ideen an. Wir freuen uns auf Ihr Interesse an der Immobilienökonomie!

Das Fach

Immobilien sind aufgrund ihres Nutzens, ihres Wertes und ihrer Dauerhaftigkeit sowohl volkswirtschaftlich als auch für den einzelnen Eigentümer von hoher Bedeutung. Investitionsziele, Standorte und Nutzungen sind dabei durchaus vielfältig. Gemeinsam ist diesen Immobilienanlagen jedoch, dass bei den anfänglichen Investitionen und im täglichen Bestandsmanagement wichtige Entscheidungen zu treffen sind, die Einfluss auf die weitere Entwicklung der Immobilienqualität, -ertrag und -wert ausüben.

Immobilienwirtschaftliche Entscheidungen müssen durch fundierte Analysen und Kennzahlen unterstützt werden. Im Kern bemisst sich der ökonomische  Wert einer Immobilie daran, welcher Nutzen aus Standort, Grundstück, Gebäude und Flächen generiert wird und wie der Markt diesen Nutzen in Form von Mieten oder Werten honoriert.

Die Immobilienökonomie unterstützt methodisch unterschiedliche Entscheidungssituationen. In der Akquisition, im Portfoliomanagement und im Immobiliencontrolling werden beispielsweise leistungsfähige und zielbezogene Performance-Kennzahlen berechnet und bilden Unterscheidungs- und Auswahlkriterien. Oft sind sie eingebunden in komplexe Modelle der Entscheidungsunterstützung.

Kennzahlen und Modelle bleiben rein akademisch, wenn die benötigten Eingangsdaten nicht zeitnah und in guter Qualität bereit stehen. Die Immobilienökonomie widmet sich daher auch Fragen der Datenerhebung, der Datenverarbeitung, der Datenverwendung und des entsprechenden Prozess- und IT-Managements. Zur Lösung von Auswahl- und anderen Entscheidungsproblemen nutzt die Immobilienökonomie Erkenntnisse weiterer Fachgebiete wie der Volkswirtschaftslehre, der Stadtplanung, dem Rechtswesen, der Politik, der Bautechnik, der Architektur und der Soziologie. 

Die Immobilienökonomie ist somit sehr vielschichtig und arbeitet an zahlreichen wissenschaftlichen Schnittstellen. 

Die Chancen

Die Immobilienökonomie ist ein dynamisches und interdisziplinäres Fachgebiet.  Ausgehend von klassischen Disziplinen wie Bauingenieurwesen, Architektur,  Rechtswissenschaft, Finanzwissenschaft oder Unternehmensführung wurde erstmals in den 1990er Jahren die immobilienökonomische Perspektive an deutschen Universitäten etabliert. Es entstanden erste Studiengänge und Publikationen, die die Immobilienökonomie als wirksames Koordinationsinstrument bisher nur einzeln betrachteter immobilien- und bauwirtschaftlichen Themen definieren. 

Absolventen mit fundierten immobilienökonomischen Kenntnissen sind in der Immobilienbranche starkt gesucht. Zum Berufseinstieg kommen zahlreiche Unternehmen in Frage: neben klassischen Immobilienunternehmen und Projektentwicklern auch Immobilienfonds, Banken, Versicherungsgesellschaften, Unternehmensberater und Softwareunternehmen. Die immobilienökonomische Kompetenz an wichtigen Schnittstellen des Unternehmens zu arbeiten, bietet nach dem erfolgreichen Berufseinstieg excellente Aufstiegsmöglichkeiten in interessante Fach- und Führungspositionen.

Sprechen Sie uns gern bei Fragen zu Ihrer Karriereplanung an!