Aktuelles

Foto: Dipl.-Ing. Alexander Gypser

Projektleitung

Seit Januar 2015 hat Herr Dipl.-Ing. Alexander Gypser die Projektleitung übernommen, da Frau Dipl.-Ing. Franziska Vogt in Elternzeit gegangen ist. Herr Gypser beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit vorrangig mit dem lastunabhängigen Verformungsverhalten von Baustoffen.

Fotos: Frowin Ellermann
Bild: v.L. Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und Alexander Gypser
Bild. v.L. Alexander Gypser und Florian Kleiner von der Bauhaus-Universität Weimar

Hannover Messe 2016

Die Professur Bauchemie und PolymereWerkstoffe präsentierte auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April 2016 Ergebnisse aktueller Forschungsthemen.

Dazu gehört auch das aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) geförderte Projekt, bei dem gemeinsam mit dem Projektpartner PolyCare Research Technology aus Gehlberg der Werkstoff für ein Polymerbeton-Bausystem optimiert. Dieses System ermöglicht als weltweit einzige Anwendung im Bausektor die Verwendung von Wüstensand als Hauptbestandteil der Bauelemente.

Bei seinem Messerundgang besuchte auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow den Stand der Bauhaus-Universität und konnte sich anhand der Exponate von der Robustheit dieses innovativen Systems überzeugen. Bei diesen Gesprächen sicherte er für den Aufbau einer kompletten Produktionsanlage für das Modulare Aufbausystem in Namibia die größtmögliche Unterstützung seitens der thüringer Regierung für das Unternehmen PolyCare zu.

Präsentiert wurden auch Ergebnisse des vom BMBF und mehreren Kooperationspartnern geförderten Projektes nuBau-Transfer, bei dem der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Methoden zur Anwendung innovativer Materialien in der Bauwerksanierung liegt.

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

 

Krüss Micro Dispenser für Force Tensiometer K100

Mit dieser Dosiereinheit ist die vollautomatische Messung der kritischen Mizellbildungskonzentration (CMC) möglich. Es können konzentrationsabhängige Änderungen der Grenzflächenspannungen verschiedener polymerer Ausgangsstoffe mit Hilfe der Tensiometrie bestimmt werden. Anwendung findet das Gerät bspw. in der Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Bestandteilen im Frischbeton (z. B. Zusatzmittel, Polymerdispersionen, mineralische Bestandteile).

Projekt


Mit welchen Materialien und Methoden können Bauwerke dauerhaft, kostengünstig und energieeffizient instand gesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt "nuBau-Transfer - Methoden zur Entwicklung und Applikation innovativer, funktionaler Materialien für die Bauwerksinstandsetzung".

Das Vorhaben baut auf den im Ausgangsprojekt "Methoden und Baustoffe zur nutzerorientierten Bausanierung - nuBau" gewonnenen Erkenntnissen zu Materialentwicklung und -prüfung auf und verfolgt diese im Rahmen einer Forschergruppe weiter.

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Die Bauhaus-Universität Weimar und besonders das F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde sind seit vielen Jahren sowohl national als auch international renommiert und wichtige Ansprechpartner für Fragestellungen im Bereich der Sanierung und Revitalisierung von Gebäuden mit innovativen Werkstoffen und Methoden.

Der hohe Anteil an sanierungsbedürftigen Gebäuden in Thüringen unterstützt die Ausrichtung der Universität auf die Instandsetzung und Revitalisierung von Gebäuden. Insbesondere für die Stadt Weimar und die umgebende Region mit ihrer Vielzahl an Baudenkmälern hat die Altbausanierung und Instandsetzung von jeher auch wirtschaftlich eine hohe Bedeutung.

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Mitwirkende

Projektverantwortliche

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Chem. Andrea Osburg
Coudraystraße 11A, Raum 121

Tel.: +49 (0) 36 43/58 47 13
Fax.: +49 (0) 36 43/58 49 31
E-Mail: andrea.osburg[at]uni-weimar.de


Projektleiter

Dipl.-Ing. Alexander Gypser
Coudraystr. 11A, Raum 210

 

Tel.: +49 (0) 36 43/58 49 28
E-Mail: alexander.gypser[at]uni-weimar.de

 

 

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Als Anschlussforschungsprojekt wird das Vorhaben anteilig finanziert durch 16 Unternehmen. Darunter sind Hersteller von Betonzusatzmitteln, Beschichtungen und Zuschlagstoffen, bauausführende Firmen, ein Fertigteilhersteller sowie Firmen, die sich mit Bautenschutz, Bauwerkserhaltung und –instandsetzung auseinander setzen.

 

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Das Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen des Förderprogramms "InnoProfile-Transfer" der BMBF-Innovationsinitiative für die Neuen Länder, "Unternehmen Region".