Literatur zum Bauhaus

STROMAUSFALL IM BAUHAUS

Silke Opitz, Judith Drews

Format: 20 x 24,5 cm, Hardcover, 56 Seiten + 7 Folien, mit Papptaschenlampe zum Herausnehmen; ISBN: 978-3-86068-433-7, Preis: 14,80 €

Der Hausmeistersohn Paul wohnt in der weltberühmten Kunst- und Designschule – im Weimarer Bauhaus. Eines Nachmittags will er ganz allein im Bauhaus-Keller auf Schatzsuche gehen. Doch ausgerechnet da fällt der Strom aus. So erkundet Paul die dunklen Räume mit einer Taschenlampe, die scheinbar Zauberkräfte hat ...
STROMAUSFALL IM BAUHAUS ist ein Kinderabenteuer- und -sachbuch mit vielen Bildern. Sowohl kleine (und große) Bauhausinteressierte als auch Leser, die einfach Spaß an einer spannenden Geschichte haben, kommen auf ihre Kosten. Denn die Kunsthistorikerin Silke Opitz vermittelt kenntnisreich, kindgerecht und wie nebenbei Ideen und Ziele des Staatlichen Bauhauses, das 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet wurde.
Bewusst sachlich wird das Bauhaus als ebensolche, historische Bewegung verstanden. Ganz jungen wie älteren Lesern werden Elemente einer einzigartigen Gestaltungslehre vermittelt, ohne diese als modisch oder gar ultimativ darzustellen. Natürlich finden auch überlieferte Anekdoten Eingang in das von der bekannten Illustratorin Judith Drews wunderbar gestaltete Kinderbuch: So wusste etwa der Bauhäusler Kurt Schmidt die Episode um den kleinen „Bauhaus-Jungen“ kurz vor Beginn des Mechanischen Balletts 1923 im Jenaer Stadttheater zu berichten.
Die Taschenlampe, die bei STROMAUSFALL IM BAUHAUS benötigt wird, kann tatsächlich „benutzt“ werden. Während also einer (vor-)liest, kann ein anderer in die dunklen Kellerräume „hineinleuchten“. So können mindestens zwei Leser/innen viel entdecken!

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Bauhaus-Alben 4
Bauhaus-Ausstellung 1923, Haus Am Horn, Architektur, Bühne, Druckerei
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler

Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 272 Seiten, ISBN: 978-3-86068-372-9, Preis: 52,00 €, in deutscher und englischer Sprache

Band 1–4 im Leinenschuber: ISBN: 978-86068-304-0, Preis: 180,00 €

Der letzte Band schließt die vierbändige Reihe der Edition »Bauhaus-Alben« ab. Alle substanziell wertvollen Fotos des überlieferten Bestandes, abzüglich der Duplikate, wurden nunmehr als Reprint veröffentlicht. Es sind rund 400 meist hochwertige Aufnahmen der Sachfotografie, die im Auftrag des Bauhauses hauptsächlich in den Jahren 1921–1924 hergestellt und wohl überwiegend über staatliche Mittel finanziert wurden.
Der Band 4 kann als ein Höhepunkt angesehen werden: In der großen Bauhausausstellung im Sommer 1923 wurden alle Kräfte zusammengeführt und zu einer komplexen Leistung gebracht. Dabei tritt das Versuchshaus Am Horn besonders heraus, weil es alles erfasst: die Idee des Bauens, die Gemeinschaftsleistung der Werkstätten und die Suche nach neuen Gestaltungsmitteln. Die Architektur ist nur mit wenigen Studienarbeiten im Album präsent. Dafür werden Leistungen des Baubüros Gropius und der sogenannten Architekturabteilung vorgestellt, die sozusagen das Bauen als ein »Endziel der Bauhausarbeit« belegen. Daneben wird auch die Bühnenwerkstatt mit einigen Abbildungen präsentiert. Die räumlich-zeitliche Kunstform der Bühne hatte Gropius wegen ihrer Komplexität eine Nähe zur Architektur eingeräumt, die auch der Zuordnung im Album entspricht. Zum Schluss wird die Druckerei beschrieben und es sind vier Fotos aus dieser Werkstatt zu sehen.

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Bauhaus-Alben 3
Weberei, Wandmalerei, Glasmalerei, Buchbinderei, Steinbildhauerei
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler

Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 240 Seiten, ISBN: 978-3-86068-352-1, Preis:
52,00 €
in deutscher und englischer Sprache

Der dritte Band der Bauhaus-Alben nimmt die Fotos aus den Werkstätten des Bauhauses in Weimar auf, die wir zu den Gestaltungsdisziplinen der Fläche rechnen: Weberei, Wandmalerei, Glasmalerei, Buchbinderei. Hinzu kommt die Steinbildhauerei als vorletzte der kleineren Werkstätten mit ihrer besonderen Charakterisitk.   
Wie in den bisherigen Bänden gibt es auch in dieser Publikation eine beachtliche Zahl unbekannter und unveröffentlichter Leistungen. So stellt sich die Weberei mit zahlreichen unbekannten Objekten in einem viel breiteren Panorama dar, als wir es aus den hochwertigen Katalogbüchern des Bauhaus-Archivs Berlin und anderer Themenpublikationen bisher entnehmen konnten. Auch die anderen Werkstätten zeigen sich mit einer Reihe bisher kaum bekannt gewordener Gegenstände: die Wandmalerei mit einem Studienkomplex an den Wandflächen des eigenen Ateliers um 1922/1923, die Buchbinderei mit den Leistungen von Anny Wottitz, einer eigenwilligen Schülerin, die zuletzt in einem eigenen Atelier arbeitete, die Glasmalerei mit nahezu allen Arbeiten von Josef Albers. Auch die Steinbildhauerei wird mit einer kleinen Bildreihe von ausgewählten, markanten Arbeitsergebnissen vorgestellt.
Vielleicht liegt in einer gewissen Unbestimmtheit der besondere Wert dieser Ausgabe: Mehr als bisher steht hier Unerschlossenes neben Bekanntem, aber alles gehört in einen Zusammenhang, der die historische Wirklichkeit am Bauhaus ausmacht.

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Bauhaus-Alben 2
Keramische Werkstatt, Metallwerkstatt
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler

Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 300 Seiten, ISBN: 978-3-86068-318-7, Preis: 52,00 €, in deutscher und englischer Sprache

Band 2 der Bauhaus-Alben stellt die Arbeiten der keramischen Werkstatt und der Metallwerkstatt am frühen Bauhaus in Weimar vor. Diese einmalige Zusammenstellung vermittelt ein authentisches Bild dieser frühen Jahre und zeigt viele noch nie veröffentlichte Fotos: Rund die Hälfte der Abbildungen der keramischen Werkstatt und ca. ein Drittel der Metallwerkstatt werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wird die Entwicklung von experimentellen Formen bis hin zu serienreifen Produkten deutlich. Während für die keramische Werkstatt Namen wie Lindig, Bogler oder Krehan stehen, sind es für die Metallwerkstatt u. a. Wagenfeld, Pap und Jucker. Allen gemeinsam ist die Experimentierfreudigkeit mit neuen Formen unter Berücksichtigung der Praxistauglichkeit der Produkte. Der Herausgeber schreibt dazu: »Der Weg, den die Werkstätten nehmen, lässt sich so beschreiben: Er führte vom kunsthandwerklichen Einzelstück zum Industriemodell oder, aus der Sicht des Gestalters, vom formkünstlerischen Entwurf im Handwerklichen zum ausgeklügelten Gebrauchsgegenstand, dessen technische und ökonomische Herstellung der Maschinenproduktion entspricht, wo sich Erfindungskraft und künstlerische Kreativität in neuer Weise begegnen müssen.«Ergebnisse dieses Weges sind u. a. die berühmte Leuchte von Wilhelm Wagenfeld, Kaffee- und Teeservices in modernem Design, der siebenarmige Leuchter von Gyula Pap, Schmuck aus der Werkstatt von Naum Slutzky, Dosen und Krüge von Otto Lindig und Theodor Bogler, die durch ihre schlichte Form und Gestaltung auch heute noch aktuell sind.Die Bauhaus-Alben sind immer auch ein Stück Fotografiegeschichte, da man bemüht war, gute Fotografen für die Aufnahmen zu verpflichten. Im vorliegenden Band waren es vor allem die Ateliers Eckner und Hüttich-Oemler aus Weimar sowie die Staatliche Bildstelle Berlin, wenige Fotos entstanden am Bauhaus selbst, wobei die Fotografen nicht bekannt sind. Im Atelier Eckner arbeitete damals Lucia Moholy, die mehrere der Fotoserien anfertigte. Im Sinne des Bauhauses spiegeln die Aufnahmen Sachlichkeit und Prägnanz wider und lassen bestimmte Raum- und Anordnungseffekte erkennen.

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Bauhaus-Alben 1
Vorkurs, Tischlerei, Drechslerei, Holzspielzeug
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler

Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 252 Seiten, ISBN: 978-3-86068-288-3, Preis: 49,00 €, in deutscher und englischer Sprache, 2. überarbeitete und ergänzte Auflage

Im Jahre 1921 forderte Walter Gropius seine Mitarbeiter am Bauhaus in Weimar dazu auf, »von allen den Arbeiten und Erzeugnissen, die typisch für unsere Arbeit sind und eine gute Qualität besitzen«, ein Abbildungsarchiv anzulegen. Das war der Auftakt zu den Bauhaus-Fotoalben, die die Produkte der Werkstätten aus den Jahren von 1919 bis 1925 eindrucksvoll dokumentieren.
Beim Umzug des Bauhauses nach Dessau blieben die Alben aus ungeklärten Gründen in Weimar zurück und überdauerten die Zeit auf dem Boden des Werkstattgebäudes. Erst bei einer 1954 oder 1955 angeordneten Brandschutz-Beräumung des Dachbodens im heutigen Van-de-Velde-Bau kamen die Alben unter einem Berg Gerümpel, kaputter Möbel und alter Zeitungen zum Vorschein. Seither wurde ca. ein Drittel der Originalbilder veröffentlicht.
Die vorliegende Publikation strebt eine möglichst authentische Wiedergabe der Originalseiten aus den Alben mit einer wissenschaftlichen Aufbereitung des Materials an. Abgestimmt mit dem heutigen Wissensstand sind die Sachinformationen beigefügt, Einführungen und Beschreibungen erklären den Kontext und Einzelheiten zu den Objekten.
Aufgrund der Materialfülle entschloss sich der Verlag, die Alben in vier Bänden herauszugeben, möglichst in Jahresabständen. Der 2. Band umfasst die Metallwerkstatt und die Töpferei, der 3. Band die Weberei, Buchbinderei, Wandmalerei und Glasmalerei und der 4. Band das Haus Am Horn, die Bauhausausstellung von 1923, Bühnenbild und Architektur.

Zu diesem und weiteren Projekten siehe auch

http://www.uni-weimar.de/cms/Aktuelle_Projekte.6108.0.html

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Bauhaus-Spaziergang: in Weimar unterwegs auf den Spuren des frühen Bauhauses
Herausgegeben von Michael Eckardt

Format:19,6 x 23 cm, Klappenbroschur, 68 Seiten, ISBN: 978-3-86068-378-1
Preis: 10,80 €

»Wandeln auf den Spuren des frühen Bauhauses« – das tun schon seit 2006 die studentischen Guides des Bauhaus-Spaziergangs mit ihren Gästen. Die Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität wird dabei erlebbar – dort wo zu Zeiten des Staatlichen Bauhauses Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger und viele andere ihre Ideen gelebt, gearbeitet, gelehrt und gelernt haben.
Dieses Buch fängt all das Erlebte des Bauhaus-Spaziergangs ein. Es bezieht sich nicht nur auf die wechselhafte Geschichte der Hochschule, sondern zeichnet all die Stationen des Spaziergangs nach, wie die Gebäude, errichtet von Henry van de Velde und seit 1996 unesco-Weltkulturerbe, die Wandgestaltungen von Oskar Schlemmer, Joost Schmidt und Herbert Bayer, die »Eva« von Auguste Rodin, das Direktorenzimmer von Walter Gropius, das Tempelherrenhaus im Park an der Ilm oder das Haus Am Horn als erstes Versuchshaus des Bauhauses.
Nun kann das Historische und Anekdotische mit diesem Buch nach Hause genommen werden, um immer wieder zu den Spuren des Bauhauses zurückzukehren.

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The Bauhaus Walk
On the Trail of Early Bauhaus in Weimar
Edited by Michael Eckardt

Format: 19,5 x 23 cm, Broschur, 68 Seiten, ISBN: 978-3-86068-408-5, Preis: 10,80 €

Following the trail of the early Bauhaus – student-guides have been doing this with visitors since 2006 in the context of the specially-conceived Bauhaus Walk. During that walk, you can experience the past and present of the Bauhaus University at the very places where, in the era of the Staatliche Bauhaus, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger and many others lived out their ideas, worked, taught and learned.This book indicates what can be experienced on the Bauhaus Walk. It outlines the chequered history of the school, and describes all the different stops on the walk: the buildings designed by Henry van de Velde and listed as part of the unesco World Cultural Heritage since 1996; the wall designs by Oskar Schlemmer, Joost Schmidt and Herbert Beyer; Auguste Rodin’s sculpture Eve; the Director’s Room designed by Walter Gropius, the Templer House in the Park on the river Ilm, or the House am Horn, the first Bauhaus test-house. With of this book therefore, you can also take the historical and anecdotal data home with you and follow the trail of the Bauhaus as often as you wish.

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Das Gropiuszimmer

Geschichte und Rekonstruktion des Direktorenarbeitsraumes am Staatlichen Bauhaus in Weimar 1923/24
Klaus-Jürgen Winkler, Gerhard Oschmann

Format: 25 x 25 cm, Hardcover, 124 Seiten, ISBN: 978-3-86068-347-7, Preis: 29,90 €

In 2., korrigierter Auflage ist das Buch über die Sanierung des Gropiuszimmers nun endlich wieder erhältlich. Man erfährt etwas von der kriminalistischen Spurensuche, auf die sich die Beteiligten begaben, um eine Vorstellung von der wirklichen Ausgestaltung, Möblierung etc. des Direktorenarbeitsraumes zu gewinnen. Es wurden Bauakten ausgewertet, Fotos analysiert, Zeitdokumente gesichtet … Man erfährt auch etwas von den Schwierigkeiten, in der Gegenwart Möbel und andere Dinge der 1920er-Jahre, die sich im Zimmer befanden, nachzubauen bzw. nachzugestalten. Am Ende ist ein Zimmer entstanden, das bemerkenswert ist, auch wenn es so zu Gropius’ Zeiten nicht aussah. Aber – da sind wir sicher – der Meister hätte heute seine Freude daran, denn es ist die Verwirklichung seiner Idee.
Das Zimmer im Hauptgebäude der Bauhaus-Universität kann von Besuchern im Rahmen des Bauhaus-Spaziergangs besichtigt werden.

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Bauhausbücher 3
Ein Versuchshaus des Bauhauses in Weimar (Reprint)

Format: 18 x 23,5 cm, Leinen, 80 Seiten, ISBN: 978-3-86068-079-7, Preis: 13,70 €

Die Bauhausbücher erschienen in den zwanziger Jahren unter der Schriftleitung von W. Gropius und L. Moholy-Nagy. Mit diesem Reprint über das Musterhaus Am Horn, zusammengestellt von Adolf Meyer, wird das seit langem vergriffene Buch allen Bauhaus-Interessierten endlich wieder zugänglich. Inhalt des unkommentierten Bandes sind die Beiträge »Wohnhaus-Industrie« von Walter Gropius, »Das Versuchshaus des Bauhauses« von Georg Muche sowie die Dokumentation der Bauausführung des Hauses Am Horn mit allen beteiligten Firmen.
Das Buch ist ein Beitrag des Universitätsverlages zur Unterstützung des Freundeskreises der Bauhaus-Universität Weimar e. V. bei der Betreuung des Hauses Am Horn.

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Haus am Horn
Rekonstruktion einer Utopie
Hrsg. vom Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V.
Format: 18 x 23,5 cm, Hardcover, 126 Seiten, ISBN: 978-3-86068-122-0, Preis: 16,60 €

Mit der Wiedereröffnung des »Musterhauses Am Horn« von 1923 nach einem Jahr denkmalpflegerischer Sanierung und Rückbau auf seine ursprüngliche Gestalt ist eine historische Utopie im Range »Weltkultur-Erbe« wieder gegenwärtig. Erbpächter ist der Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V.
Die Dokumentation der Sanierungsgeschichte schließt die vergleichende Wertung des Musterhauses Am Horn von 1923 als historische Utopie der Moderne ebenso ein wie dessen Nutzungs- und Rezeptionsgeschichte. Das Buch orientiert sich an der historischen Vorlage von 1925, die als nahezu lückenlose Foto-Dokumentation zugleich den Rückbau des Hauses im Gegensatz zu einer den überkommenen Zustand bewahrenden Denkmalpflege legitimierte.
Das Haus gewinnt in der Rezeptionsgeschichte seinen Platz als ein Geburtsort der modernen Architektur zurück und ist durch den Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar einem fachlich interessierten Publikum geöffnet.

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Die Bauhaus-Bibliothek

Herausgegeben von Michael Siebenbrodt und Frank Simon-Ritz

Format: 17 x 24,7 cm, 184 Seiten, Klappenbroschur, ISBN: 978-3-86068-377-4, neuer Preis: 10,00

Es gibt kaum eine Bildungseinrichtung, deren Wirken ähnlich gut aufgearbeitet ist wie das Wirken des Staatlichen Bauhauses, das 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet wurde. Daher verwundert es, dass die im Original erhaltenen Teile der Bauhaus-Bibliothek im Altbestand der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar von der wissenschaftlichen Literatur zum Bauhaus bisher nicht beachtet wurden.Diese Publikation stellt nun die circa 150 überlieferten Titel vor, versucht eine Rekonstruktion der ursprünglichen Bestände und nimmt ihre kulturhistorische und pädagogische Einordnung vor – ein geistiger und Bildungskosmos des frühen Bauhauses. Durch zahlreiche Abbildungen erschließt sich auch die Entwicklung der modernen Typografie und Buchgestaltung zwischen 1900 und 1925 bis hin zu Handeinbänden aus der Buchbindereiwerkstatt des Bauhauses.

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Baulehre und Entwerfen am Bauhaus 1919–1933
Klaus-Jürgen Winkler

Format: 25 x 20 cm, Hardcover, 168 Seiten, ISBN: 978-3-86068-184-8, Preis: 34,25 €

Das Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin (1919–1933) wollte mit seinem umfassenden künstlerischen Reformversuch im Verständnis der Moderne auch die Architektenausbildung neu beleben.
Die Baulehre am Bauhaus, die hier erstmals in einem Überblick beschrieben wird, war von Anfang an als eine zentrale Ausbildungskomponente gedacht, konnte aber erst in der Dessauer Periode als eine solche realisiert werden. Vor dem Hintergrund der Bauhausidee gewann das Entwerfen, das hier von den weltbekannten Architekten Walter Gropius, Hannes Meyer, Mies van der Rohe, Ludwig Hilberseimer und anderen gelehrt wurde, durchaus eine neue Qualität. Eine vergleichende Dokumentation und Analyse von zahlreichen überlieferten Studienarbeiten zeigt die Entwurfsmethoden und die Gestaltungsprinzipien in der Realität des Bauhauses und vermittelt für uns heute ein Bild, das das Experimentelle und die Schwierigkeiten sichtbar macht, aber auch die Modernität im Vergleich zu anderen Architekturschulen dieser Zeit. So war das Bauhaus keineswegs einförmig und pur rationalistisch, sondern bot ganz verschiedenen Modellen Raum, die zum Teil auch heute noch diskussionswürdig sind.

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Das Märzgefallenendenkmal

Klaus-Jürgen Winkler, Herman van Bergeijk

Format: 14 x 21 cm, Klappenbroschur, 108 Seiten, ISBN: 978-3-86068-228-9,  Preis: 12,00 €. Ein Artikel in englischer Sprache.

Mit der vorliegenden Publikation wird dem Leser die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Denkmals für die Märzgefallenen in Weimar zugänglich gemacht. Das Denkmal war ohne Zweifel ein herausragendes Ereignis im Leben von Walter Gropius. Die Geschichte zeigt, wie dieses Werk in der Bevölkerung in Weimar gesehen wurde. Außerdem wird der Versuch gemacht, die avantgardistische Position des Denkmals innerhalb der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts zu bestimmen.

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Architekturführer Thüringen

Vom Bauhaus bis heute
Ulrich Wieler, Gernot Weckherlin, Mark Escherich, Carla Fehr, Beate Wahl,
Elke Dallmann

Format: 12 x 21 cm, Klappenbroschur, 464 Seiten, überarbeitete und erweiterte Neuauflage, ISBN: 978-3-86068-278-4, Preis: 24,50 €

Dieser aktualisierte und vollständig überarbeitete Architekturführer überblickt erneut fast 90 Jahre Bautätigkeit im Gebiet des heutigen Freistaates. Die Betrachtung nimmt ihren Anfang mit der Gründung des ersten Bauhauses im Jahr 1919, jener Gestaltungsschule, die in Weimar ihren Ursprung hatte. Mit neuen Maßstäben für Kunst, Gestaltung und Architektur begann während der ebenfalls 1919 ausgerufenen Weimarer Republik eine architektonische Entwicklung, die sich direkt und indirekt auch in Thüringen geäußert hat. Der Bogen des Buches wird von der Bauhausperiode bis zur jüngsten Gegenwart gespannt.
Der Wunsch der Autoren ist es, auch jenseits der Städteachse Erfurt–Weimar–Jena gebaute Beispiele zutage zu fördern, die ihre jeweilige Zeit repräsentieren. So ist eine Sammlung entstanden, die Entwicklungslinien und Zeitströmungen in der Architektur des 20. Jahrhunderts in ganz Thüringen verfolgt. Das Reagieren von Tendenzen und Gegentendenzen hat im Baugeschehen zwischen Nordhausen und Sonneberg, zwischen Eisenach und Altenburg ein vielgestaltiges Bild hinterlassen.
Die neue Ausgabe des Architekturführers Thüringen berücksichtigt erstmals einen breiten Überblick zum Baugeschehen nach 1990. Mit mehr als 50 neuen Objekten sind nun über 400 bemerkenswerte Bauten des Landes mit genauen Baudaten und Adressangaben erfasst. Ein reichhaltiger Quellenteil rundet das bildreiche Handbuch ab.

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Zuletzt geändert: 07.03.2012
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