Literatur zu Henry van de Velde

Henry van de Veldes Kunstgewerbeschule in Weimar
Geschichte und Instandsetzung
Herausgegeben von Heidemarie Schirmer
Format: 20 x 28 cm, Hardcover, 184 Seiten, ISBN: 978-3-86068-447-4, Preis: 34,00 €
Im Februar 2010 wurde die ehemalige Kunstgewerbeschule nach ihrer Sanierung der Bauhaus-Universität Weimar zur Wiedernutzung übergeben. Das Buch beschreibt den Werdegang Henry van de Veldes vom »Kunstgewerbler« zum Architekten und schlägt den Bogen von der Gründung der Schule über die Nutzung durch das Bauhaus und im Dritten Reich sowie durch die Hochschule für Architektur und Bauwesen in der DDR bis zur Nachwendezeit, als die Fakultät Gestaltung das Gebäude bezog. Dabei werden auch alle baulichen und anderen Veränderungen und Umbauten, die stattgefunden haben, beleuchtet. Ebenso spielt der Status als UNESCO-Weltkulturerbe eine Rolle. Am Ende kann der Leser sich auf einen Rundgang durch das sanierte Haus begeben.

Die Belebung des Stoffes durch die Form
Van de Veldes Kunstschulbau in Weimar
Format: 22 x 33 cm, 118 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und einem eingelegten Plan, ISBN: 978-3-86068-166-4, Preis: 34,25 €
Henry van de Velde kam 1902 nach Weimar. Berufen vom Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar zum künstlerischen Berater für Industrie und Handwerk, schuf er zwischen 1904 und 1911 das Ensemble der Kunstschule und der Kunstgewerbeschule, das 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Bis dahin war es ein langer Weg, der von Missverständnissen, Intrigen, Geldknappheit, Umbau und endlich behutsamer Rekonstruktion geprägt war.
Dieses Buch begleitet den Leser vom »Neuen Weimar«, einem kulturpolitischen Kreis etwa zwischen1901 und 1908, der von van de Velde maßgeblich mitgeprägt wurde, über die zwei Bauphasen der Gebäude sowie ihre kunst- und architekturgeschichtliche Einordnung bis hin zur Sanierung des heute so genannten Hauptgebäudes der Bauhaus-Universität Weimar, das auch Besuchern und Gästen offen steht.

Van de Veldes Kunstschulbauten in Weimar
Architektur und Ausstattung
Hrsg. von Silke Opitz
Format: 11 x 18,3 cm, Klappenbroschur, 96 Seiten, ISBN: 978-3-86068-201-2, Preis: 10,20 €
Diese kleine Broschur soll dem interessierten Touristen ein Wegbegleiter durch das Ensemble der Kunstschulbauten sein, das Henry van de Velde zwischen 1904 und 1911 errichtet und 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Nicht nur die Architektur, sonder auch leicht übersehbare Details im Design – wie z. B. die Türdrücker – gehen auf den belgischen Architekten und Designer zurück, dessen Reformideen das spätere Bauhaus beeinflusst haben. Zu dieser bedeutsamen Hinterlassenschaft gehören aber auch Kunstwerke wie die berühmte »Eva« von Rodin sowie die Umgestaltungen aus der Zeit des Bauhauses: die von Oskar Schlemmer resp. Herbert Beyer bemalten Treppenhäuser oder das rekonstruierte Direktorenzimmer von Walter Gropius.

Van de Velde’s Art School Buildings in Weimar
Architecture and Interiors
Edited by Silke Opitz
Format: 11 x 18,3 cm, Brochure, 94 Seiten, ISBN: 978-3-86068-371-2, Preis: 10,20 €
Henry van de Velde came to Weimar from Belgium in 1902 at the initiative of Harry Graf Kessler. Kessler, a museum director, Elisabeth Förster-Nietzsche, sister of the philosopher, and Van de Velde, artist and architect, were part of the »New Weimar« movement, which pursued a vision of modern man as expressed in the medium of art. This attempt at liberation from the constraints of historicism, the elitist and purely decorative practice of art and courtly ritual, is reflected in the art school buildings which Van de Velde built in Weimar between 1904 and 1911. The motifs of conventional, prestigious and/or palace architecture are missing in these studio and workshop buildings, if not completely, then at least to the extent that the forms underscored here are those which corresponded to the new rationality of industry, that is to say, bright studio windows similar to those in 19th century factories, but also visible girders which even carry the manufacturer’s stamp.
It was here that 90 years ago, in 1919, Walter Gropius founded the Staatliche Bauhaus Weimar, and today, the art school ensemble is also the domain of yet another new school, the Bauhaus University Weimar.
Zuletzt geändert: 17.02.2012
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