Bücher im Bauhaus-Shop
Diese Seite präsentiert eine Auswahl der Bücher, die derzeit in der Besucherinformation der Bauhaus-Universität Weimar zu erwerben sind.
Bauhaus-Alben 1

Vorkurs, Tischlerei, Drechslerei, Holzspielzeug
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler
Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 252 Seiten, ISBN: 978-3-86068-288-3, Preis: 49,00 €, in deutscher und englischer Sprache
Im Jahre 1921 forderte Walter Gropius seine Mitarbeiter am Bauhaus in Weimar dazu auf, »von allen den Arbeiten und Erzeugnissen, die typisch für unsere Arbeit sind und eine gute Qualität besitzen«, ein Abbildungsarchiv anzulegen. Das war der Auftakt zu den Bauhaus-Fotoalben, die die Produkte der Werkstätten aus den Jahren von 1919 bis 1925 eindrucksvoll dokumentieren.
Beim Umzug des Bauhauses nach Dessau blieben die Alben aus ungeklärten Gründen in Weimar zurück und überdauerten die Zeit auf dem Boden des Werkstattgebäudes. Erst bei einer 1954 oder 1955 angeordneten Brandschutz-Beräumung des Dachbodens im heutigen Van-de-Velde-Bau kamen die Alben unter einem Berg Gerümpel, kaputter Möbel und alter Zeitungen zum Vorschein. Seither wurde ca. ein Drittel der Originalbilder veröffentlicht.
Die vorliegende Publikation strebt eine möglichst authentische Wiedergabe der Originalseiten aus den Alben mit einer wissenschaftlichen Aufbereitung des Materials an. Abgestimmt mit dem heutigen Wissensstand sind die Sachinformationen beigefügt, Einführungen und Beschreibungen erklären den Kontext und Einzelheiten zu den Objekten.
Aufgrund der Materialfülle entschloss sich der Verlag, die Alben in vier Bänden herauszugeben, möglichst in Jahresabständen. Der 2. Band umfasst die Metallwerkstatt und die Töpferei, der 3. Band die Weberei, Buchbinderei, Wandmalerei und Glasmalerei und der 4. Band das Haus Am Horn, die Bauhausausstellung von 1923, Bühnenbild und Architektur.
Bauhaus-Alben 2

Keramische Werkstatt, Metallwerkstatt
Herausgegeben von Klaus-Jürgen Winkler
Format: 29,6 x 21 cm, Hardcover, 300 Seiten, ISBN: 978-3-86068-318-7, Preis: 52,00 €, in deutscher und englischer Sprache
Band 2 der Bauhaus-Alben stellt die Arbeiten der keramischen Werkstatt und der Metallwerkstatt am frühen Bauhaus in Weimar vor. Diese einmalige Zusammenstellung vermittelt ein authentisches Bild dieser frühen Jahre und zeigt viele noch nie veröffentlichte Fotos: Rund die Hälfte der Abbildungen der keramischen Werkstatt und ca. ein Drittel der Metallwerkstatt werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wird die Entwicklung von experimentellen Formen bis hin zu serienreifen Produkten deutlich. Während für die keramische Werkstatt Namen wie Lindig, Bogler oder Krehan stehen, sind es für die Metallwerkstatt u. a. Wagenfeld, Pap und Jucker. Allen gemeinsam ist die Experimentierfreudigkeit mit neuen Formen unter Berücksichtigung der Praxistauglichkeit der Produkte. Der Herausgeber schreibt dazu: »Der Weg, den die Werkstätten nehmen, lässt sich so beschreiben: Er führte vom kunsthandwerklichen Einzelstück zum Industriemodell oder, aus der Sicht des Gestalters, vom formkünstlerischen Entwurf im Handwerklichen zum ausgeklügelten Gebrauchsgegenstand, dessen technische und ökonomische Herstellung der Maschinenproduktion entspricht, wo sich Erfindungskraft und künstlerische Kreativität in neuer Weise begegnen müssen.«Ergebnisse dieses Weges sind u. a. die berühmte Leuchte von Wilhelm Wagenfeld, Kaffee- und Teeservices in modernem Design, der siebenarmige Leuchter von Gyula Pap, Schmuck aus der Werkstatt von Naum Slutzky, Dosen und Krüge von Otto Lindig und Theodor Bogler, die durch ihre schlichte Form und Gestaltung auch heute noch aktuell sind.Die Bauhaus-Alben sind immer auch ein Stück Fotografiegeschichte, da man bemüht war, gute Fotografen für die Aufnahmen zu verpflichten. Im vorliegenden Band waren es vor allem die Ateliers Eckner und Hüttich-Oemler aus Weimar sowie die Staatliche Bildstelle Berlin, wenige Fotos entstanden am Bauhaus selbst, wobei die Fotografen nicht bekannt sind. Im Atelier Eckner arbeitete damals Lucia Moholy, die mehrere der Fotoserien anfertigte. Im Sinne des Bauhauses spiegeln die Aufnahmen Sachlichkeit und Prägnanz wider und lassen bestimmte Raum- und Anordnungseffekte erkennen.
Bauhaus-Spaziergang: in Weimar unterwegs auf den Spuren des frühen Bauhauses

Herausgegeben von Michael Eckhardt
Klappenbroschur, 66 Seiten, ISBN: 978-3-86068-378-1, Preis: 10,80 €
»Wandeln auf den Spuren des frühen Bauhauses« – das tun schon seit 2006 die studentischen Guides des Bauhaus-Spaziergangs mit ihren Gästen. Die Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität wird dabei erlebbar – dort wo zu Zeiten des Staatlichen Bauhauses Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger und viele andere ihre Ideen gelebt, gearbeitet, gelehrt und gelernt haben.
Dieses Buch fängt all das Erlebte des Bauhaus-Spaziergangs ein. Es bezieht sich nicht nur auf die wechselhafte Geschichte der Hochschule, sondern zeichnet all die Stationen des Spaziergangs nach, wie die Gebäude, errichtet von Henry van de Velde und seit 1996 unesco-Weltkulturerbe, die Wandgestaltungen von Oskar Schlemmer, Joost Schmidt und Herbert Bayer, die »Eva« von Auguste Rodin, das Direktorenzimmer von Walter Gropius, das Tempelherrenhaus im Park an der Ilm oder das Haus Am Horn als erstes Versuchshaus des Bauhauses.
Nun kann das Historische und Anekdotische mit diesem Buch nach Hause genommen werden, um immer wieder zu den Spuren des Bauhauses zurückzukehren.
Baulehre und Entwerfen am Bauhaus

Klaus-Jürgen Winkler
Format: 25 x 20 cm, Hardcover, 168 Seiten, ISBN: 978-3-86068-184-8, Preis: 34,25 €
Das Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin (1919–1933) wollte mit seinem umfassenden künstlerischen Reformversuch im Verständnis der Moderne auch die Architektenausbildung neu beleben.
Die Baulehre am Bauhaus, die hier erstmals in einem Überblick beschrieben wird, war von Anfang an als eine zentrale Ausbildungskomponente gedacht, konnte aber erst in der Dessauer Periode als eine solche realisiert werden. Vor dem Hintergrund der Bauhausidee gewann das Entwerfen, das hier von den weltbekannten Architekten Walter Gropius, Hannes Meyer, Mies van der Rohe, Ludwig Hilberseimer und anderen gelehrt wurde, durchaus eine neue Qualität. Eine vergleichende Dokumentation und Analyse von zahlreichen überlieferten Studienarbeiten zeigt die Entwurfsmethoden und die Gestaltungsprinzipien in der Realität des Bauhauses und vermittelt für uns heute ein Bild, das das Experimentelle und die Schwierigkeiten sichtbar macht, aber auch die Modernität im Vergleich zu anderen Architekturschulen dieser Zeit. So war das Bauhaus keineswegs einförmig und pur rationalistisch, sondern bot ganz verschiedenen Modellen Raum, die zum Teil auch heute noch diskussionswürdig sind.
Die Belebung des Stoffes durch die Form

Format: 22 x 33 cm, 118 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und einem eingelegten Plan, ISBN: 978-3-86068-166-4, Preis: 34,25 €
Henry van de Velde kam 1902 nach Weimar. Berufen vom Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar zum künstlerischen Berater für Industrie und Handwerk, schuf er zwischen 1904 und 1911 das Ensemble der Kunstschule und der Kunstgewerbeschule, das 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Bis dahin war es ein langer Weg, der von Missverständnissen, Intrigen, Geldknappheit, Umbau und endlich behutsamer Rekonstruktion geprägt war.
Dieses Buch begleitet den Leser vom »Neuen Weimar«, einem kulturpolitischen Kreis etwa zwischen1901 und 1908, der von van de Velde maßgeblich mitgeprägt wurde, über die zwei Bauphasen der Gebäude sowie ihre kunst- und architekturgeschichtliche Einordnung bis hin zur Sanierung des heute so genannten Hauptgebäudes der Bauhaus-Universität Weimar, das auch Besuchern und Gästen offen steht.
Van de Veldes Kunstschulbauten in Weimar

Hrsg. von Silke Opitz
Format: 11 x 18,3 cm, Klappenbroschur, 96 Seiten, ISBN: 978-3-86068-201-2, Preis: 10,20 €
Diese kleine Broschur soll dem interessierten Touristen ein Wegbegleiter durch das Ensemble der Kunstschulbauten sein, das Henry van de Velde zwischen 1904 und 1911 errichtet und 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Nicht nur die Architektur, sonder auch leicht übersehbare Details im Design – wie z. B. die Türdrücker – gehen auf den belgischen Architekten und Designer zurück, dessen Reformideen das spätere Bauhaus beeinflusst haben. Zu dieser bedeutsamen Hinterlassenschaft gehören aber auch Kunstwerke wie die berühmte »Eva« von Rodin sowie die Umgestaltungen aus der Zeit des Bauhauses: die von Oskar Schlemmer resp. Herbert Beyer bemalten Treppenhäuser oder das rekonstruierte Direktorenzimmer von Walter Gropius.
Haus am Horn

Rekonstruktion einer Utopie
Hrsg. vom Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V.
Format: 18 x 23,5 cm, Hardcover, 126 Seiten, ISBN: 978-3-86068-122-0, Preis: 16,60 €
Mit der Wiedereröffnung des »Musterhauses Am Horn« von 1923 nach einem Jahr denkmalpflegerischer Sanierung und Rückbau auf seine ursprüngliche Gestalt ist eine historische Utopie im Range »Weltkultur-Erbe« wieder gegenwärtig. Erbpächter ist der Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar e. V.
Die Dokumentation der Sanierungsgeschichte schließt die vergleichende Wertung des Musterhauses Am Horn von 1923 als historische Utopie der Moderne ebenso ein wie dessen Nutzungs- und Rezeptionsgeschichte. Das Buch orientiert sich an der historischen Vorlage von 1925, die als nahezu lückenlose Foto-Dokumentation zugleich den Rückbau des Hauses im Gegensatz zu einer den überkommenen Zustand bewahrenden Denkmalpflege legitimierte.
Das Haus gewinnt in der Rezeptionsgeschichte seinen Platz als ein Geburtsort der modernen Architektur zurück und ist durch den Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar einem fachlich interessierten Publikum geöffnet.
Architekturführer Thüringen

Vom Bauhaus bis heute
Ulrich Wieler, Gernot Weckherlin, Mark Escherich, Carla Fehr, Beate Wahl,
Elke Dallmann
Format: 12 x 21 cm, Klappenbroschur, 464 Seiten, überarbeitete und erweiterte Neuauflage, ISBN: 978-3-86068-278-4, Preis: 24,50 €
Dieser aktualisierte und vollständig überarbeitete Architekturführer überblickt erneut fast 90 Jahre Bautätigkeit im Gebiet des heutigen Freistaates. Die Betrachtung nimmt ihren Anfang mit der Gründung des ersten Bauhauses im Jahr 1919, jener Gestaltungsschule, die in Weimar ihren Ursprung hatte. Mit neuen Maßstäben für Kunst, Gestaltung und Architektur begann während der ebenfalls 1919 ausgerufenen Weimarer Republik eine architektonische Entwicklung, die sich direkt und indirekt auch in Thüringen geäußert hat. Der Bogen des Buches wird von der Bauhausperiode bis zur jüngsten Gegenwart gespannt.
Der Wunsch der Autoren ist es, auch jenseits der Städteachse Erfurt–Weimar–Jena gebaute Beispiele zutage zu fördern, die ihre jeweilige Zeit repräsentieren. So ist eine Sammlung entstanden, die Entwicklungslinien und Zeitströmungen in der Architektur des 20. Jahrhunderts in ganz Thüringen verfolgt. Das Reagieren von Tendenzen und Gegentendenzen hat im Baugeschehen zwischen Nordhausen und Sonneberg, zwischen Eisenach und Altenburg ein vielgestaltiges Bild hinterlassen.
Die neue Ausgabe des Architekturführers Thüringen berücksichtigt erstmals einen breiten Überblick zum Baugeschehen nach 1990. Mit mehr als 50 neuen Objekten sind nun über 400 bemerkenswerte Bauten des Landes mit genauen Baudaten und Adressangaben erfasst. Ein reichhaltiger Quellenteil rundet das bildreiche Handbuch ab.
Neubeginn

Die Weimarer Bauhochschule nach dem Zweiten Weltkrieg und Hermannn Henselmann
Hrsg. von Klaus-Jürgen Winkler
Format: 21 x 28 cm, Klappenbroschur, 148 Seiten, ISBN: 978-3-86068-263-0, Preis: 19,60 €
Das Buch ist der erste Versuch einer kritischen Betrachtung der Hochschulgeschichte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unter der Leitung von Hermann Henselmann anhand von größtenteils noch unerschlossenen Quellen. Der Schwerpunkt liegt bei der Abteilung Baukunst.
Nach dem Umbruch bot der Neubeginn Raum und Möglichkeiten für die Entfaltung neuer, interessanter, praxisbezogener Ideen für Ausbildung und Forschung. Große Hoffnungen und Erwartungen bestimmten die Hochschularbeit, die sich aber bald in den Schwierigkeiten der Nachkriegsverhältnisse und in den Auswirkungen des Kalten Krieges verloren.
Die Themen in diesem Buch reichen von Neuerungsversuchen in der Architektenausbildung, zunächst eng an Prinzipien des Bauhauses angelehnt, den Formen der ersten Studien- und Diplomarbeiten über die Planung und den Bau von Neubauerndörfern und Schulen sowie dem Wiederaufbau des Deutschen Nationaltheaters in Weimar bis zu einer architekturhistorischen Betrachtung der Architektur Henselmanns dieser Jahre im Verhältnis zur Moderne. Besonders kritisch wird vor allem Henselmanns Wirken in Weimar von 1945 bis zu seinem Weggang an die Akademie der Wissenschaft nach Berlin 1949 betrachtet. Planung und Bau des Hochhauses an der Weberwiese in Berlin beenden die Retrospektive und deuten damit den weiteren Weg Henselmanns an.
Farbe

Warum wir sie sehen, wie wir sie sehen
Karl Schawelka
Format: 14 x 21 cm, 276 Seiten, Broschur, ISBN: 978-3-86068-314-9, Preis: 19,80 €
Das Buch stellt in lesbarer Form den heutigen Wissensstand zur Farbe dar. Dieser hat sich, nicht zuletzt durch die Kognitionsforschung, in den letzten Jahrzehnten erheblich erweitert. Es berichtet von alltäglichen, pragmatischen Erfahrungen, behandelt die Evolution des Farbensehens, die diversen Erscheinungsweisen von Flächen- oder Oberflächenfarben, das Problem der Grundfarben, Aspekte von Farbe und Sprache bis hin zu Farbsystemen und Farbstilen. Unter anderem beantwortet es, warum mehr Männer als Fauen rot-grün-blind sind, warum Ultramarin als überirdische Farbe gilt, sich Bier in blauen Dosen nicht verkaufen lässt und erhellt den Signalcharakter der Farbe Rosa. Von der systematischen Darstellung der biologischen Funktion des Farbensehens sowie der beteiligten Wahrnehmungsvorgänge her wird ein Bogen geschlagen zur künstlerischen Umsetzung bei Malern und Gestaltern.
Horst Michel - Formgestalter in Weimar

Die Ausstellung
Hrsg. von Siegfried Gronert und Elke Beilfuß
Format: 11,5 x 21 cm, Broschur, 80 Seiten, ISBN: 978-3-86068-225-8, neuer Preis: 10,00 €
Am 25. September 2004 wäre der Designer und Formgestalter Horst Michel, der an der Weimarer Hochschule von 1951 bis 1970 lehrte, 100 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren haben Studierende der Fakultät Gestaltung gemeinsam mit dem Design Zentrum Thüringen in Weimar eine Ausstellung seiner Werke organisiert und dazu auch diesen kleinen Katalog gestaltet. Gezeigt werden Möbel, Geschirr, Glas sowie zahlreiche Gebrauchsgegenstände, die am Institut für Innengestaltung entstanden, aber nie als Massenware produziert worden sind.
Der Katalog versucht, die sinnlich-ästhetische Anschauung in der Ausstellung mit einer verbal-rationalen Vermittlung durch die Texte zu verbinden und so den Kontext der 1950er- und 1960er-Jahre für den Besucher nachvollziehbar zu machen.
Zuletzt geändert: 11.10.2011
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