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Forschungsprojekt 3DTV
Prof. Dr. Bernd Fröhlich
Jun. Prof. Ben Sassen
Jun. Prof. Dr.-Ing. Frank Petzold
Prof. Wolfgang Sattler
M.f.A. Daniel Wessolek
Dipl. Mediensys.-wiss. Andreas Bernstein
Dipl. Des. Alexander Kulik
Description
From Television to Telepresence
3D is supposed to be the next big thing in movie theaters and potentially also for television. New entertainment formats will emerge, which require different content and novel user interface concepts. For example, users may adjust their perspective within a movie setting which may lead to “spatial narratives” – an art form that is not yet well defined. It is still unclear how to enable users to navigate in a movie. Whether 3D movies created for a 40’ screen can be simply scaled to a 40” screen is still an open question. Stereoscopic perception plays an important role too: the puppet theater effect and the card board effect are known to affect the stereoscopic experience.
This interdisciplinary project involving industrial designers, media designers and computer scientists will develop novel application concepts for 3D displays, which will be prototyped using our new 67” 3D TVs and motion tracking hardware.
Topics:
- 3D Display
- Spatial Perception
- Motion Tracking
- Spatial Interaction / Viewpoint Navigation
- Real-time Rendering
Deutsche Beschreibung:
Von der Television zur Telepräsenz
3D wird derzeit als der nächste große Innovationsschritt für Kino und Fernsehen gehandelt. So werden eine Vielzahl von Filmen bereits in 3D produziert und 3D-TV-Geräte sind bei vielen Herstellern Bestandteil der Produktpalette. 3D-Fernsehen ermöglicht neue Erzählformen, erfordert aber auch neue Bedienkonzepte und Inhalte. So kann z.B. räumliche Interaktion in ein Filmerlebnis einbezogen werden und damit eine „räumlichen Erzählung“ entstehen – eine bislang weitgehend undefinierte Kunstform. Auf welche Weise man dem Betrachter die räumliche Navigation erlaubt, ist bisher völlig ungeklärt. Auch ist fraglich, ob 3D-Kinofilme die für 12 Meter Leinwände konzipiert sind, sich einfach auf 1.20m Bildschirme verkleinern lassen. Daneben sind Wahrnehmungsaspekte zu beachten, die unter den Begriffen „Puppet Theater Effect“ und „Card Board Effect“ bekannt sind.
In einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Produktgestaltern, Mediengestaltern und Medieninformatikern wollen wir neue Konzepte zur Anwendung von 3D Displays und räumlichen Bewegungssensoren entwickeln und prototypisch umsetzten. Als Infrastruktur stehen 67“ 3D-TVs und Trackingtechnologie zur Verfügung.
Lerninhalte
- 3D Technologie
- Räumliche Wahrnehmung
- Motion Tracking
Content signature
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