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ARX-Kryptanalyse
Laborprojekt
Projektleiter: Prof. Dr. Stefan Lucks
Kryptanalyse ist die systematische Suche nach Schwächen in Kryptosystemen. Gängige Prozessoren arbeiten auf 32-bit oder 64-bit Worten und können die folgenden drei Operationen sehr effizient realisieren:
- die Addition modulo 232 (bzw. modulo 264)
- die Rotation von 32-bit Worten (bzw. 64-bit Worten)
- das bit-weise XOR von 32-bit Worten (bzw. von 64-bit Worten)
Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf Kryptosysteme, die ihre (vermutete) Stärke aus der Kombination dieser drei einfachen Operationen beziehen. Es sollen geeignete Werkzeuge für die Kryptanalyse derartiger Systeme entwickelt bzw. weiterentwickelt werden.
Die Werkzeuge werden hauptsächlich in bzw. für die Programmiersprache Ada entwickelt, die als besonders geeignet für die Entwicklung sicherer und zuverlässiger Systeme gilt. Eine Einführung in die Programmiersprache Ada und die weiteren für das Projekt nötigen Grundlagen findet am Anfang des Semesters statt. Auch die mathematischen Grundlagen der Kryptanalyse von ARX-Kryptosystemen werden im Rahmen der Einarbeitung behandelt.
Nach der Einarbeitungsphase von ca. 4 Wochen werden die eigentlichen Projektaufgaben festgelegt - gerne auch unter Berücksichtigung eigener Ideen der Teilnehmer/innen.
Die Teilnehmer/innen sollten Vorkenntnisse in Kryptographie besitzen (z.B. durch Besuch der Vorlesung "Kryptographie und Mediensicherheit"), gute Programmierkenntnisse besitzen und keine Angst vor Mathematik haben.
Vorraussetzungen:
Vorkenntnisse in Kryptographie
Termine:
Erster Termin: wird zur Modulbörse bekannt gegeben
Zielgruppe:
Mediensysteme B. Sc.
Mediensysteme M. Sc.
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