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MIK/CIIO
MIK/CIIO
Neben dem Master Medienmanagement bietet die Fakultät Medien in Kooperation mit dem Institut de la Communication der Université Lumière Lyon 2 die binationalen Masterprogramme „Medienmanagement, Information und Kommunikation“ (MIK) und „Communication interculturelle dans les institutions et organisations franco-allemandes" (CIIO) an.
Studienaufbau
Studierende beider Programme studieren in den ersten beiden Semestern gemeinsam, davon das erste Semester an der Université Lumière Lyon 2 und das zweite Semester an der Bauhaus-Universität Weimar. Nach dem ersten gemeinsamen Studienjahr entscheiden sie sich für eine Spezialisierung in einem der beiden Programme.
Studierende, die sich für die Spezialisierung „Medienmanagement, Information und Kommunikation“ (MIK) entscheiden, bleiben im dritten und vierten Semester in Weimar und schließen dort ihr Studium ab. Studierende, die das Masterprogramm „Communication interculturelle dans les institutions et organisations franco-allemandes" (CIIO) wählen, wechseln im dritten und vierten Semester wieder an das Institut de la Communication der Université Lumière Lyon 2 und beenden ihr Studium dort. Es umfasst ein obligatorisches Praktikum mit einer Dauer von vier Monaten.
Studierende der beiden Programme verbringen mindestens ein, höchsten drei Semester der Studienzeit an der Partneruniversität. Die jeweils an der Partneruniversität erbrachten Leistungen werden vollständig anerkannt. Die teilnehmenden Studierenden haben den akademischen Status und alle damit verbundenen Rechte und Pflichten von regulär an der Partneruniversität eingeschriebenen Studierenden.
Studieninhalte
Das Studienprogramm MIK richtet sich an Studierende, die betriebswirtschaftliches und ökonomisches Wissen über Medien sowie das Management und Marketing von Medienunternehmungen erlangen wollen. Der Untersuchungsgegenstand liegt sowohl bei etablierten Massenmedien wie auch bei neuen digitalen Medien. Im Zusammenhang mit ökonomischen Fragestellungen schließt das Studium auch juridische, kulturelle und historische Problemlagen ein.
Beim Studienprogramm CIIO liegt der Schwerpunkt im Bereich der interkulturellen Kommunikation von Institutionen und Organisationen, die im französisch-deutschen und auch gesamteuropäischen Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftsraum tätig sind. Gesellschaftliche, ökonomische und rechtliche Bedingungen der medial vermittelten Kommunikation stehen im Zentrum.
Finanzierung
Für die Studienprogramme werden neben dem regulären Semesterbeitrag an der Heimatuniversität keine zusätzlichen Beiträge oder Studiengebühren erhoben. Die gemeinsamen Studienprogramme der Bauhaus-Universität Weimar und der Université Lumière Lyon 2 werden durch die Deutsch-Französische Hochschule gefördert. Studierende erhalten eine Mobilitätsbeihilfe (derzeit 270 Euro pro Monat) für den Zeitraum des Aufenthalts an der Partneruniversität.
Bewerbungsverfahren
Die Voraussetzung für die Zulassung zu den Masterprogrammen MIK/CIIO ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnissen. Ist diese formale Voraussetzung erfüllt, wird die Bewerbung in einem internen Zulassungsverfahren durch eine Auswahlkommission begutachtet.
Von Relevanz ist hierbei neben den Leistungen des Erststudiums ein vorzugsweise in französischer Sprache verfasstes Motivationsschreiben im Umfang von drei DIN A4-Seiten. Es soll Studien- und Forschungsinteressen, fachspezifische und sprachliche Kenntnisse sowie praktische Erfahrungen darlegen und erläutern (z.B. einschlägige Projekte oder Praktika, Auslandserfahrungen, studentisches Engagement, wissenschaftliche Betätigungen, etc.). Alle Tätigkeiten sind nachzuweisen. Die bisherige Entwicklung ist in Form eines tabellarischen Lebenslaufs darzustellen.
Die Masterprogramme beginnen jeweils zum Wintersemester. Bewerbungen können bis zum 15. Juni des laufenden Jahres auf dem Online-Bewerbungsportal eingereicht werden.
Die Immatrikulationsfrist endet am 30. September des laufenden Jahres.
Beratung
Interessierte Bewerber wenden sich bei Fragen an:
Lisa Conrad in Weimar
Prof. Jean-Claude Soulages in Lyon
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